Bochum: Auch ohne die afghanische Theatergruppe Azdar, die kein deutsches Visum erhielt, wird „Kula – Nach Europa“ mit einem transnationalen Ensemble aufgeführt. Wir sprachen mit Regisseur Robert Schuster über das Zusammenleben verschiedener Kulturen.
Wieder ein Stück Lebenserfahrung gewonnen? Die Postdamer „Walküre“ Barbara Kuster hat es schon vor Jahren erlebt und kann ein Lied davon singen. Zum Beispiel am 28. Oktober in Duisburg.
Der November bringt drei vorweihnachtliche Premieren:„Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ (Essen), „Der falsche Prinz“ (Dortmund) und „Ein Schaf fürs Leben“ (Moers).
Wie weit würden wir heute für objektives Unrecht gehen? Nur bis zu unserem Bio-Bäcker? Für die Eröffnung der 2. Spielzeit zum Thema „WIR“ erarbeitete Dramaturg Frank Weiß eine eigene Fassung der Novelle von Heinrich von Kleist.
Das selbst ernannte „beste Festival der Welt“ startete mit zwei Produktionen, die gegensätzlicher nicht sein könnten: Die eine fordert sich selbst und das Publikum mit ihrem politischen Anspruch heraus, während die andere an der Flachheit der Leinwand scheitert.
Wouter Van Looys ringt in „Earth Diver“ mit der Frage, ob der Gottesglaube uns heute noch eine Zuversicht sein kann. Regie und Musik fügen sich zu einem Ganzen, das größer ist als die Summe seiner Teile.
Unsere Bühnen-Vorschau: Dieses Wochenende mit Eindrücken vom gentrifizierten Prenzlauer Berg im Ringlokschuppen Mülheim und der Inszenierung von Dennis Kellys gefeiertem Drama „Schutt" im Rottstr5-Theater.
Diese Woche auf den Bühnen im Revier: Mystische Rituale mit der Ruhrtriennale im Landschaftspark Duisburg, Büchner im Theater an der Ruhr in Mülheim und Dostojewski im Schauspielhaus Bochum.
Tanz, Gesang und politische Kritik im Rahmen der Ruhrtriennale auf PACT Zollverein. Eleanor Bauer ist mit ihrem Stück an drei Tagen in Essen zu Gast.
Johan Simons setzt in seiner Ruhrtriennale-Inszenierung auf Bildkraft, Genius loci und Musik, dem politischen Anspruch wird er nicht gerecht.

Der verdrängte Müll
„Waste Me“ in Pact Zollverein – Tanz an der Ruhr 09/26
Eine Welt aus Mensch und Maschine
Spielzeiteröffnung im Theater an der Ruhr – Prolog 09/26
„In so einer revolutionären Situation sind wir heute nicht“
Regisseur Matthias Heße über „Die Zofen“ am Schlosstheater Moers – Premiere 09/26
Zwischen Identität und Instrumentalisierung
„Back to Kidal“ bei der Ruhrtriennale – Tanz an der Ruhr 08/26
Dauerbrenner unter freiem Himmel
Das NN Theater Freiluftfestival 2026
Ein Straßenfeger im Osten des Reviers
33. Festival Welttheater der Straße in Schwerte – Prolog 08/26
„Wir gehen den Weg zusammen“
Aurel Dawidiuk wird neuer Intendant und GMD der Bochumer Symphoniker – Interview 07/26
Urban Arts und Wüstenkunde
„Magec / the Desert“ auf PACT Zollverein in Essen – Tanz an der Ruhr 07/26
Die Läuterung der Bösen
„Der Sturm“ im Schlosspark Bochum Weitmar – Prolog 07/26
„Wir opfern unsere Welt für Fortschritt“
Regisseur Philipp Preuss über „Circus Oresteia“ im Mülheimer Raffelbergpark – Premiere 07/26
Ein Jahr lang gute Taten reichen nicht
„Die kleine Hexe“ beim Düsseldorfer Sommertheater im Park – Prolog 06/26
Freiheit, Krieg, Einsamkeit
„Ptah VI“ am Essener Aaalto Theater – Tanz an der Ruhr 06/26
Freiheit gegen Tyrannei
„Die Räuber“ am Bochumer Schauspielhaus – Prolog 06/26
„Die Szene ist noch sehr lebendig“
Leiterin Franziska Werner über das Impulse Festival 2026 in NRW – Premiere 06/26
Schrecken aus Eis und Finsternis
Fidena in Bochum: Marionetten aus Eis gleiten auf Virginia Woolfs Wellen – Bühne 05/26
Die Umschulung des Übels
„Adams Äpfel“ am Moerser Schlosstheater – Prolog 05/26
Der Tod am Anfang
„Radio and Juliet“ am Theater Dortmund – Tanz an der Ruhr 05/26
„Ich habe mich ausgetobt in verschiedenen Genres“
Komponist Samuel Penderbayne über „Die verzauberte Stadt“ am Aalto-Theater Essen – Interview 05/26
Abstieg in die Fleischerei
„Faulender Mond“ am Essener Grillo-Theater – Prolog 05/26
„Kunst kann helfen, auf die Welt zu reagieren“
Intendant Olaf Kröck über die Ruhrfestspiele Recklinghausen 2026 – Premiere 05/26
Kein Märchen von übermorgen
„1984 – Dystopie 2.0“ am Düsseldorfer Central 1 – Prolog 04/26
„Figuren wie unter einem Vergrößerungsglas“
Regisseur Jakob Arnold über „Ruf des Lebens“ am Schlosstheater Moers – Premiere 04/26
Zwei Künstler, drei Stücke
„Relations“ am Essener Aalto Ballett – Tanz an der Ruhr 04/26
Die Schwüle der Provinz
„Der Theatermacher“ am Düsseldorfer Schauspielhaus – Prolog 03/26
Suchen, Finden – und Verlieren
Benedict Wells‘ „Vom Ende der Einsamkeit“ am Schauspielhaus Bochum – Bühne 03/26