In der Kunstvorschau dreht sich alles um jene strukturgebenden Konstanten, die unser Dasein erfahrbar machen: Raum, Zeit und Licht.
Ob großformatige Videoinstallation, nächtliche Performance oder verstörende Fotografie – im Mittelpunkt der Kunstvorschau dieser Woche steht der Dialog mit dem Betrachter.
Zur Ruhrfestspielthematik „mare nostrum“ zeigt die Kunsthalle Recklinghausen die von Fabrizio Plessi geplante Kunstausstellung „Digital Wall“. Ein Gespräch mit Museumsleiter Prof. Dr. Ferdinand Ullrich.
„Whistleblower & Vigilanten. Figuren des digitalen Widerstands“ zeigt, wie aus künstlerischen Anfängen in den 90er Jahren ein radikaler Online-Aktivismus geworden ist und was an Rechtsvorstellungen dahintersteckt.
Seit Beginn der 1960er Jahre schafft er Werke, die mit unverkennbarem Stil ihren festen Platz in der deutschen Kunstgeschichte gefunden haben. Im MKM sind 80 Werke aus allen wichtigen Schaffensphasen zu sehen.
François Morellet befasst sich mit seinen Installationen und architekturgebunden Auftragsarbeiten mit dem Räumlichen.
Thomas Struths Fotografien im Museum Folkwang zeigen die Strukturen von Natur und Fortschritt.
Die kalifornische Medienkünstlerin Lynn Hershman Leeson (*1941) befasst sich mit der Identität im Zeitalter digitaler Medien und neuer Biotechnologien. Das Lehmbruck Museum setzt ihre Arbeiten in einen Dialog mit Werken anderer Künstler.
Die Bochumerin Monika Ortmann (*1954) stellt im Kunstverein Heinsberg die Frage nach der persönlichen Verortung im Zusammenhang. Ihr Material: Strumpfhosen.
Faszinierende Skulpturen im Von der Heydt-Museum Wuppertal und begehbare Maschinen im Museum Kunstpalast in Düsseldorf.

Geschmacksachen
„Mahlzeit!“ im LWL-Museum in Herne – Ruhrkunst 02/26
Ästhetische Verwandtschaften
„Affinities“ in der Kunsthalle Recklinghausen – Ruhrkunst 02/26
Fotografie in bewegten Zeiten
Germaine Krull im Museum Folkwang in Essen – kunst & gut 02/26
„Sie wollten Kunst für alle machen“
Kuratorin Sarah Hülsewig über „German Pop Art“ in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen – Sammlung 02/26
„Die Guerrilla Girls sind mit der Zeit gegangen“
Kuratorin Nicole Grothe über die Ausstellung der Guerilla Girls im Dortmunder Museum Ostwall – Sammlung 01/26
Tanzende Gitter
Susan Hefuna im Duisburger Museum Küppersmühle – Ruhrkunst 01/26
Klappe auf, Klappe zu
Rolf Glasmeier im Kunstmuseum Gelsenkirchen – Ruhrkunst 01/26
Geheime Erzählungen alltäglicher Gegenstände
Vera Lossau im Märkischen Museum Witten – kunst & gut 01/26
Die Abstraktion der Künstlerinnen
„InformElle“ im Emil Schumacher Museum Hagen – kunst & gut 12/25
Rund ums Staubhaus
„How we met“ im Kunstmuseum Bochum – Ruhrkunst 12/25
Raumschmuck aus Türmen
Mariana Castillo Deball im Dortmunder Kunstverein – Ruhrkunst 12/25
„Konventionen über Bord werfen“
Co-Kuratorin Kerstin Meincke über „Germaine Krull: Chien Fou“ im Essener Museum Folkwang – Sammlung 12/25
Gespiegelte Erdgeschichte
Robert Smithson in Bottrop – Ruhrkunst 11/25
Natur aus dem Gleichgewicht
Mika Rottenberg im Lehmbruck Museum in Duisburg – kunst & gut 11/25
Unter Ruhris
Brigitte Kraemer in Essen – Ruhrkunst 11/25
„Bei Fluxus ging es nicht ums Genie“
Direktorin Julia Lerch Zajączkowska über „How We Met“ im Kunstmuseum Bochum – Sammlung 11/25
Solare Kräfte
„Genossin Sonne“ im Dortmunder U – Ruhrkunst 10/25
Wahre Geschichten
William Kentridge im Museum Folkwang Essen – kunst & gut 10/25
„Absurd und bewusst irritierend“
Kuratorin Inke Arns über „Genossin Sonne“ im Dortmunder HMKV – Sammlung 09/25
Ruhrgebilder
Pixelprojekt-Neuaufnahmen in Gelsenkirchen – Ruhrkunst 09/25
Unterwegs im virtuellen Raum
Peter Kogler im Lehmbruck Museum in Duisburg – kunst & gut 09/25
Imdahls Sehschule
50 Jahre RUB-Kunstsammlung in Bochum – Ruhrkunst 09/25
„Er fragt auch nach den Bezügen zu Europa“
Kurator Tobias Burg über „William Kentridge. Listen to the Echo“ im Essener Museum Folkwang – Sammlung 08/25
Formationen lesen
Amit Goffer im Haus Kemnade – Ruhrkunst 08/25
Appetithäppchen
Westdeutscher Künstlerbund (WKB) in Witten – Ruhrkunst 08/25