Regina Relang (1906-1989) machte in den 30er Jahren Reisefotos und wurde zu Wirtschaftswunder-Zeiten eine bedeutende Modefotografin.
Eine Art „Science-Fiction-Expressionismus“ sollen sie sein, die seit 2010 entstehenden „N-Bilder“ von André Butzer, die in Gladbeck zum Teil erstmals zu sehen sind.
Die Kunsthalle Düsseldorf zeigt Skulpturen und Installationen der amerikanischen Bildhauerin aus den letzten zwanzig Jahren. Sie setzen sich mit der Gesellschaft und ihren zugrundeliegenden Strukturen und organisierenden Systemen auseinander.
Das Osthaus Museum stellt Werke des österreichischen Landschaftsmalers Herbert Brandl denen seines ehemaligen Schülers Julian Khol gegenüber.
Wer an Demut denkt, denkt auch an Franz von Assisi. Jean Michel Bruyère tritt mit der performativen Installation „Francois & Claire“ bei den Ruhrfestspielen in Erscheinung.
Die Triennale Emscherkunst bietet diesen Sommer zeitgenössische Kunst auf 50 Kilometern von der Quelle aus entlang der Emscher.
Die Museen in NRW machen vor zentralen Fragen des menschlichen Seins nicht Halt. Um Zerfall und Ekel geht es in Dortmund, während man sich in Düsseldorf Sorgen um das Private macht. Außerdem ist da ja noch der Internationale Museumstag am 22. Mai.
Ein Potpourri der Jahrhunderte: In der Kunstvorschau dieser Woche geht es um drei ganz unterschiedliche Programmpunkte, die gesellschaftlichen Tabus, Visionen und der Vergangenheit Aufmerksamkeit schenken.
In der Kunstvorschau dreht sich alles um jene strukturgebenden Konstanten, die unser Dasein erfahrbar machen: Raum, Zeit und Licht.
Ob großformatige Videoinstallation, nächtliche Performance oder verstörende Fotografie – im Mittelpunkt der Kunstvorschau dieser Woche steht der Dialog mit dem Betrachter.

Subtil belichtet
Johanna von Monkiewitsch im Essener Kunstverein Ruhr – Ruhrkunst 04/26
„Klick!“, sagte die Kamera
Fotobücher für Kinder im Essener Museum Folkwang – Ruhrkunst 04/26
„Sie pendelte zwischen den Extremen“
Kuratorin Christine Vogt über die Ausstellung „Anja Niedringhaus“ in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen – Sammlung 04/26
Bilder, die aus der Fläche wachsen
Gerhard Hoehme im Museum Küppersmühle in Duisburg – kunst & gut 04/26
Pop, provokant
„German Pop Art“ in Oberhausen – Ruhrkunst 03/26
Lebenswerk in Farbe
Rupprecht Geiger in Hagen – Ruhrkunst 03/26
Wort zu Bild
Natalie Czech im Kunstmuseum Mülheim – kunst & gut 03/26
„Technologie radikal anders denken“
Direktorin Inke Arns über „Robotron“ im HMKV im Dortmunder U – Sammlung 03/26
Geschmacksachen
„Mahlzeit!“ im LWL-Museum in Herne – Ruhrkunst 02/26
Ästhetische Verwandtschaften
„Affinities“ in der Kunsthalle Recklinghausen – Ruhrkunst 02/26
Fotografie in bewegten Zeiten
Germaine Krull im Museum Folkwang in Essen – kunst & gut 02/26
„Sie wollten Kunst für alle machen“
Kuratorin Sarah Hülsewig über „German Pop Art“ in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen – Sammlung 02/26
„Die Guerrilla Girls sind mit der Zeit gegangen“
Kuratorin Nicole Grothe über die Ausstellung der Guerilla Girls im Dortmunder Museum Ostwall – Sammlung 01/26
Tanzende Gitter
Susan Hefuna im Duisburger Museum Küppersmühle – Ruhrkunst 01/26
Klappe auf, Klappe zu
Rolf Glasmeier im Kunstmuseum Gelsenkirchen – Ruhrkunst 01/26
Geheime Erzählungen alltäglicher Gegenstände
Vera Lossau im Märkischen Museum Witten – kunst & gut 01/26
Die Abstraktion der Künstlerinnen
„InformElle“ im Emil Schumacher Museum Hagen – kunst & gut 12/25
Rund ums Staubhaus
„How we met“ im Kunstmuseum Bochum – Ruhrkunst 12/25
Raumschmuck aus Türmen
Mariana Castillo Deball im Dortmunder Kunstverein – Ruhrkunst 12/25
„Konventionen über Bord werfen“
Co-Kuratorin Kerstin Meincke über „Germaine Krull: Chien Fou“ im Essener Museum Folkwang – Sammlung 12/25
Gespiegelte Erdgeschichte
Robert Smithson in Bottrop – Ruhrkunst 11/25
Natur aus dem Gleichgewicht
Mika Rottenberg im Lehmbruck Museum in Duisburg – kunst & gut 11/25
Unter Ruhris
Brigitte Kraemer in Essen – Ruhrkunst 11/25
„Bei Fluxus ging es nicht ums Genie“
Direktorin Julia Lerch Zajączkowska über „How We Met“ im Kunstmuseum Bochum – Sammlung 11/25
Solare Kräfte
„Genossin Sonne“ im Dortmunder U – Ruhrkunst 10/25