Das Theater an der Ruhr zeigt vom 24. bis 28. Oktober Produktionen, die die aktuellen politischen Verhältnisse und Krisen arabischer Länder thematisieren.
Selbstgebackene Küchlein, selbstgemachter Holunderbeerwein mit einem Spritzer Arsen und einem Schuss Zyankali – fertig ist das verführerische Gemisch, das alte Herren um die Ecke bringt. Nicht aus Hass, sondern aus Nächstenliebe werden sie getötet.
Im Kleinen Theater Essen erlebte das Publikum am Freitagabend die Premiere des Edgar Wallace-Klassikers „Das indische Tuch“. Das Ensemble des Theaters am Gänsemarkt spielte sich dabei immer tiefer in die Britische Krimigeschichte.
"Nachgewürzt" kann sich mittlerweile vor Zuspruch kaum retten. Die Sepember-Shows im Oberhausener Zentrum Altenberg waren schon Tage vorher ausverkauft und auch für die nächsten Ausgaben gehen die Karten schnell über den Ladentisch. Der Rückblick auf zwei Monate Politik, Glosse und Alltagswahnwitz bekam dieses Mal Unterstützung vom Bielefelder Ingo Borchers.
Ein schwarzes Loch ist dieser Kaukasus, in dem Lemi Ponifasio einen antiken Mythos verhandelt. Aber dieses Loch ist alles, was die Menschen haben. Dort ist auch der Titan Prometheus angekettet und trägt seinen Kampf gegen die Götter als serielles Ritual aus.
„Nach mir die Sintflut“ (Regie: Sibylle Broll-Pape) heißt eine aktuelle Produktion des Prinz Regent Theaters in Bochum. Die freie Bühne, die sich früher mit Uraufführungen junger Autoren einen Namen machen konnte, musste dieses Privileg längst an die Stadttheater abgeben.
Als Dota, die „Kleingeldprinzessin“, 2011 mit dem Förderpreis der Stadt Mainz im Unterhaus ausgezeichnet wurde, hieß es in der Begründung, dass die Jury mit ihr eine „erfrischend ungekünstelte Künstlerin“ ausgewählt habe, „die es mit eindringlichen Liedern versteht, atmosphärisch zu verzaubern“.
Es gibt ein Leben nach der RuhrTriennale. Und es findet mitten unter uns statt. An den Theatern der Städte, in den Museen im Land, in kleinen Häusern und auf großen Bildschirmen. Drei Beispiele für möglicherweise außergewöhnliches Theater.
Seit fast einer Woche belebt man in Gelsenkirchen die hohe Gabe des Geschichtenerzählens. Beim 3. Erzählfestival sind Kinder wie Erwachsene von der Macht hinter den Worten beeindruckt - Festivalleiter André Wülfing hat sich dafür sogar eine Götting eingeladen.
Ein Jäger findet in einem Nest hoch oben auf einem Baum einen Jungen, der von einem Raubvogel verschleppt wurde. Er bekommt den Namen Fundevogel. Der Jäger nimmt ihn mit zu sich nach Hause und lässt ihn mit seiner Tochter Lenchen aufwachsen. Aber eines Tages will die Köchin Fundevogel kochen.

Gemeinsam gegen einsam
„Wo sind denn alle?“ am Moerser Schlosstheater – Prolog 02/26
Bett trifft Ballett
„Frida“ am Dortmunder Ballett – Tanz an der Ruhr 02/26
„Ein ungewöhnlicher Frauencharakter“
Dramaturgin Patricia Knebel über die Oper „Die Fritjof-Saga“ am Essener Aalto-Theater – Interview 02/26
„Das Stück stellt uns vor ein Dilemma“
Regisseurin Mateja Koležnik über „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“ in Bochum – Premiere 02/26
Zurück in den Sumpf!
Jean-Philippe Rameaus „Platée“ am Theater Hagen – Bühne 02/26
Witz, Tempo, Herz
Paul Abrahams Operette „Märchen im Grand-Hotel“ in der Oper Dortmund - Bühne 02/26
Das eigentliche Böse
„Deep Sea Baby“ im Mülheimer Ringlokschuppen Ruhr – Prolog 01/26
Manischer Maskenball
„Delirious Night“ auf PACT Zollverein in Essen – Tanz an der Ruhr 01/26
Die Flut aus toten Körpern
„Staubfrau“ am Theater Oberhausen – Prolog 01/26
„Eine Referenz auf Orte im Globalen Süden“
Regisseur:in Marguerite Windblut über „Der Berg“ am Essener Grillo-Theater – Premiere 01/26
Praktisch plötzlich doof sein
Helge Schneider präsentiert seine neue Tour – Prolog 12/25
Tanzbein und Kriegsbeil
Filmdoku in Düsseldorf: Urban Dance in Kiew – Tanz an der Ruhr 12/25
Der böse Schein
„Söhne“ in der Moerser Kapelle – Prolog 12/25
„Totaler Kulturschock. Aber im positiven Sinn“
Schauspielerin Nina Steils über „Amsterdam“ am Bochumer Schauspielhaus – Premiere 12/25
Verlorene Jahre
„The Drop“ am Jungen Schauspiel in Düsseldorf – Prolog 11/25
Kampf, Verlust und Liebe
Vorweihnachtliche Stücke für junges Publikum im Ruhrgebiet – Prolog 11/25
Tanz der Randfiguren
„Der Glöckner von Notre-Dame“ in Essen – Tanz an der Ruhr 11/25
„Jede Inszenierung ist eine Positionierung“
Regisseur Kieran Joel über „Antichristie" am Schauspielhaus Dortmund – Premiere 11/25
Das selbsternannte Volk
„Die Nashörner“ am Düsseldorfer Schauspielhaus – Prolog 10/25
Körper und Krieg
„F*cking Future“ auf PACT Zollverein in Essen – Tanz an der Ruhr 10/25
Foltern ohne Reue
„Törleß“ am Bochumer Rottstr 5 Theater – Prolog 10/25
„Subjektive Wahrnehmung ist verboten“
Regisseurin Jette Steckel über „Das große Heft“ am Bochumer Schauspielhaus – Premiere 10/25
Graf Fridol geht auf Nachtschicht
Musik-Improtheater beim Duisburg Fringe Festival – Festival 09/25
Auf einem Mistkäfer zum Olymp
„Der Frieden“ am Schlosstheater Moers – Prolog 09/25
Ein großartiges Schlachten
Elfriede Jelineks „Am Königsweg / Endsieg“ in Essen – Prolog 09/25