Im Museum Küppersmühle in Duisburg ist zur Zeit das gesamte Werk von Fred Thieler, von den 1940er bis Ende der 1990er Jahre zu sehen. Seine gegenstandslosen Gemälde beschäftigen sich mit dem Akt des Malens selbst.
Simon Busse, vom Designbüro labor b, über Design und Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet.
Dr. Christian Esch, Direktor des NRW KULTURsekretariats, über das Projekt „Transfer Korea-NRW“.
Genau genommen sind es minimale, präzise eingesetzte Mittel, mit denen Hans Kotter einen maximalen Effekt erreicht, ohne dass seine Arbeiten aufdringlich sind oder pathetisch wirken. Hans Kotter „malt“ mit LED-Leuchten und Neonröhren reduzierte, an der Geometrie orientierte Konstellationen, die sich im schwarzen Bildraum hinter Plexiglas schier unendlich in die Tiefe entwickeln.
Es ist der perfekte Ort für diese kulturgeschichtliche Ausstellung: Das Ruhr Museum in der Kohlenwäsche auf Zeche Zollverein widmet sich dem Rohstoff Kohle in allen seinen Facetten. Das beginnt mit der Substanz selbst und reicht über ihre Gewinnung und Verarbeitung hin zur Verwendbarkeit und den damit verbundenen ökonomischen und ökologischen Fragestellungen, mit einem Exkurs zu den Bräuchen und Ritualen.
Die Gesellschaft ändert sich, die postindustrielle Welt befindet sich im Umbruch. Neue Industrien, neue Denkmuster sind gefordert. Zukunftsforschung hat nicht nur etwas mit Demografie zu tun, sondern auch mit dem gegenwärtigen Leben aller, denn schon heute müssen die Parameter erarbeitet werden, die eine Zukunft überhaupt möglich machen.
Erst allmählich haben die „Frauen“ – überlebensgroße figurative Skulpturen – die Bedeutung in der Arbeit von Thomas Schütte erlangt, die sie heute in seinem Werk einnehmen. Schütte, 1954 in Oldenburg geboren, in Düsseldorf studiert und dort auch ansässig, gehört zu den wichtigen Bildhauern unserer Zeit.
Kunst einfach an die Wand getackert. So wie der französische Maler Claude Viallat mit seinen Malgründen umgeht, so hält er es auch mit seinen fertigen Werken, schön gefaltet liegen sie im Atelier, warten auf den temporären Einsatz im Museum oder auf ihre Bestimmung als Objekte der artifiziellen Sammlerwut.
Die Zukunft der europäischen Opel-Werke wird in Detroit entschieden. Nicht nur in Bochum, sondern auch in den Opel-Städten Saragossa, Ellesmere Port und Gliwice hängen die lokalen Entwicklungen von globalen Bedingungen ab. Urbane Künste Ruhr fragt gemeinsam mit dem Schauspielhaus Bochum nach der Zukunft der Stadt, der Arbeit und der Kunst in Europa.
Angelika Trojnarski gehört zu den interessantesten Künstlern ihrer Generation. Sie ist Malerin, aber Malerei ist nur eines der Medien, in denen sie arbeitet. Sie baut skulpturale Konstruktionen, fotografiert, erstellt Collagen und zeigt Bildprojektionen.

Hangover mit Schafen
Ragnar Kjartansson in Recklinghausen – Ruhrkunst 07/26
Potenzial der Farben
Die Sammlung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung im Märkischen Museum Witten – kunst & gut 07/26
„Ein Meister des Marketings“
Die Kuratorinnen Anna Brohm und Sonja Pizonka über „Ich, Gustave Courbet“ in Essen – Sammlung 07/26
Aus Papier wird Raum
Michael Beutler in Gelsenkirchen – Ruhrkunst 06/26
Junger Osten
„Die Kids sind nicht alright!“ im Bochum MuT – Ruhrkunst 06/26
Materie und ihre Energie
Anish Kapoor im Lehmbruck Museum Duisburg – kunst & gut 06/26
„Eine ganz eigene Form von Kunst“
Museumsdirektor Nico Anklam über „Sunday Without Love“ in der Kunsthalle Recklinghausen – Sammlung 06/26
Kreislauf des Alltäglichen
Yuko Mohri, Ei Arakawa-Nash und die Sammlung von Inge Baecker im Kunstmuseum Bochum – kunst & gut 05/26
Globales Waldbaden
„Mythos Wald“ im Gasometer Oberhausen – Ruhrkunst 05/26
Schrott im Museum
Ausstellung über Abfallentsorgung im Dortmunder U – Ruhrkunst 05/26
„Zurücklehnen und staunen“
Kurator Christian Höher über „Origins – Die Schönheit des Lebens“ im Wuppertaler Visiodrom – Interview 05/26
„Lebensverläufe, die wenig Beachtung gefunden haben“
Kuratorin Meta Marina Beek über „Die Kids sind nicht Alright!“ im Bochumer MUT – Sammlung 05/26
Subtil belichtet
Johanna von Monkiewitsch im Essener Kunstverein Ruhr – Ruhrkunst 04/26
„Klick!“, sagte die Kamera
Fotobücher für Kinder im Essener Museum Folkwang – Ruhrkunst 04/26
„Sie pendelte zwischen den Extremen“
Kuratorin Christine Vogt über die Ausstellung „Anja Niedringhaus“ in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen – Sammlung 04/26
Bilder, die aus der Fläche wachsen
Gerhard Hoehme im Museum Küppersmühle in Duisburg – kunst & gut 04/26
Pop, provokant
„German Pop Art“ in Oberhausen – Ruhrkunst 03/26
Lebenswerk in Farbe
Rupprecht Geiger in Hagen – Ruhrkunst 03/26
Wort zu Bild
Natalie Czech im Kunstmuseum Mülheim – kunst & gut 03/26
„Technologie radikal anders denken“
Direktorin Inke Arns über „Robotron“ im HMKV im Dortmunder U – Sammlung 03/26
Geschmacksachen
„Mahlzeit!“ im LWL-Museum in Herne – Ruhrkunst 02/26
Ästhetische Verwandtschaften
„Affinities“ in der Kunsthalle Recklinghausen – Ruhrkunst 02/26
Fotografie in bewegten Zeiten
Germaine Krull im Museum Folkwang in Essen – kunst & gut 02/26
„Sie wollten Kunst für alle machen“
Kuratorin Sarah Hülsewig über „German Pop Art“ in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen – Sammlung 02/26
„Die Guerrilla Girls sind mit der Zeit gegangen“
Kuratorin Nicole Grothe über die Ausstellung der Guerilla Girls im Dortmunder Museum Ostwall – Sammlung 01/26