Bloß nicht noch eines dieser bemüht rührseligen Fußballstücke mit alten Anekdoten über Kickerlegenden.
Vom Parkplatz in die Zukunft. Hinein in die Katakombe. Die Bühne ist ausgelegt mit Rettungs-Goldfolie gegen das Auskühlen. Ein gelbes Licht.
Ein junger Mann (Chatname H) mit abgeschlossenem Studium zieht sich in sein Zimmer zurück, um sein Leben von nun an in Isolation und Einsamkeit zu verbringen.
usgerechnet im grell beleuchteten Supermarkt prallen der Mafioso Arturo Ui(losconi) und die Wirtschaftsbosse des Karfioltrusts aufeinander.
Aus dem Draußen nach Drinnen strömen die Zuschauer, aus dem Innern tönt bereits urbanes Leben, Bilder flimmern.
Es gab Leute, die zu Beginn nichts mit uns zu tun haben wollten, jetzt gibt es viele Menschen, die an uns herantreten und fragen, wie kann ich helfen
Genießen Sie den Sommer. Das, was Sie heute denken, werden Sie morgen sein. Ein alter Spruch des Zen-Buddhismus.
Vorweg eine Warnung: „Wenn Sie im Ruhrgebiet jemanden sprachlich verbessern wollen, ziehen Sie sich warm an“. Das schreibt einer, der es wissen muss: der Bochumer Komödiant Hennes Bender.
Das Leben für Theaterstücke-Schreiber ist schwer geworden. Seit Jahren beherrscht eine Figur das zeitgenössische Theater mit zeitgenössischen Stücken, deren zeitgenössische Herstellung nicht nur einst mit einem Nobelpreis, sondern aktuell zum vierten Mal auch mit dem Mülheimer Dramatikerpreis 2011 belohnt wurde.
„Face-Book“ ist ein Musikstück vom Regisseur Otto Beatus, das es in sich hat. Die vier Frauen auf der Bühne geben alles – egal ob sie einen Song der Beatles oder Lady Gagas interpretieren. In all ihren Liedern steckt Einsamkeit, Melancholie und misslingender Alltag.

Ballett und Battles
„Kleine Hände“ im Musiktheater im Revier (MiR) – Tanz an der Ruhr 11/26
Die Revolution bleibt aus
„Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ in der Kokerei Hansa Dortmund – Prolog 11/26
„Die Chaostheorie als Denkfigur“
Neue Spielzeit mit dem Titel „Chaos“ im Theater Mülheim an der Ruhr – Premiere 11/26
Reise durch die wilde Mittelerde
„Der Hobbit“ im Jungen Schauspiel Düsseldorf – Prolog 10/26
„Beethoven bleibt in voller Strahlkraft erhalten“
Regisseurin Claudia Bossard über „Clockwork Orange“ am Bochumer Schauspielhaus – Premiere 10/26
Waacking und Wende
„Kipppunkte“ am Theater Oberhausen – Tanz an der Ruhr 10/26
„Es geht um Selbstermächtigung und Freiheit“
Regisseurin Elisabeth Stöppler über „Das Wunder der Heliane“ am Aalto-Theater Essen – Interview 10/26
Bürgerliche Moral auf Koks
„Die Dreigroschenoper“ in der Dortmunder Kokerei Hansa – Prolog 10/26
Tanzende Pixel und Shakespeare auf dem Turntable
Favoriten Festival in Dortmund – Bühne 09/26
Legenden der schönen, scharfen Klinge
„Samurai X“ am Jungen Schauspiel Düsseldorf – Bühne 09/26
Der verdrängte Müll
„Waste Me“ in Pact Zollverein – Tanz an der Ruhr 09/26
Eine Welt aus Mensch und Maschine
Spielzeiteröffnung im Theater an der Ruhr – Prolog 09/26
„In so einer revolutionären Situation sind wir heute nicht“
Regisseur Matthias Heße über „Die Zofen“ am Schlosstheater Moers – Premiere 09/26
Zwischen Identität und Instrumentalisierung
„Back to Kidal“ bei der Ruhrtriennale – Tanz an der Ruhr 08/26
Dauerbrenner unter freiem Himmel
Das NN Theater Freiluftfestival 2026
Ein Straßenfeger im Osten des Reviers
33. Festival Welttheater der Straße in Schwerte – Prolog 08/26
„Wir gehen den Weg zusammen“
Aurel Dawidiuk wird neuer Intendant und GMD der Bochumer Symphoniker – Interview 07/26
Urban Arts und Wüstenkunde
„Magec / the Desert“ auf PACT Zollverein in Essen – Tanz an der Ruhr 07/26
Die Läuterung der Bösen
„Der Sturm“ im Schlosspark Bochum Weitmar – Prolog 07/26
„Wir opfern unsere Welt für Fortschritt“
Regisseur Philipp Preuss über „Circus Oresteia“ im Mülheimer Raffelbergpark – Premiere 07/26
Ein Jahr lang gute Taten reichen nicht
„Die kleine Hexe“ beim Düsseldorfer Sommertheater im Park – Prolog 06/26
Freiheit, Krieg, Einsamkeit
„Ptah VI“ am Essener Aaalto Theater – Tanz an der Ruhr 06/26
Freiheit gegen Tyrannei
„Die Räuber“ am Bochumer Schauspielhaus – Prolog 06/26
„Die Szene ist noch sehr lebendig“
Leiterin Franziska Werner über das Impulse Festival 2026 in NRW – Premiere 06/26
Schrecken aus Eis und Finsternis
Fidena in Bochum: Marionetten aus Eis gleiten auf Virginia Woolfs Wellen – Bühne 05/26