Die dauernde Abwesenheit von völliger Dunkelheit ist ein modernes Problem für Lebewesen aller Art. Welchen Grund sollte es also geben mitten im fast taghellen Ruhrgebietsabend vorsätzlich gebündeltes Licht in den Himmel zu senden? Ganz klar. Zum vierten Mal findet Ende September die Nacht der Lichtkunst in neun Städten und Gemeinden der Hellweg-Region (Ahlen, Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Lippstadt, Lünen, Schwerte, Soest und Unna) statt. Ein künstlerisches Statement für die Gegend, besitzt sie doch mit dem Zentrum für internationale Lichtkunst in der ehemaligen Lindenbrauerei Unna eine Institution, die das weltweit einzige Museum für ausschließlich diese Kunstform ist und völlig irre Werke renommierter Künstler beherbergt. 44 Lichtkunstwerke werden den Abend erhellen und die Seelen beleuchten, man denke nur an James Turrells Skyspace „Third Breath“ neben dem Lichtkunstmuseum. Es sieht aus wie eine hermetische Burg mit Turm und erzeugt doch in Sonnenuntergangsstunden visuelle Erlebnisse von grenzenloser Schönheit.
Aber die Nacht ist auch für Mobilität geschaffen worden. Neben den zentralen Werken in den jeweiligen Städten stehen sieben geführte Lichtreisen zur Verfügung, die mit unterschiedlichen Touren sowie unterschiedlichen Start- und Endpunkten die beteiligten Kommunen und deren Lichtkunstwerke miteinander verbinden und viele Hintergrund-Information transportieren können. Aber auch die Hellweg-Region wird selbst zur künstlerischen Fläche, für Veranstaltungen an den jeweiligen Ankerplätzen wie in Bergkamen die Videoprojektion „Fuji – Großes Holz“ von Simone Prothmann und Siegfried Krüger oder wie in Bönen, wo der 68 Meter hohe Förderturm der stillgelegten Zeche Königsborn III/IV von Mischa Kuballs Lichtkunstwerk „Yellow Marker“ in einen grazilen „Leuchtturm“ verwandelt wird, von dessen 45. Ebene aus Lichtkunst-Fans auch den nächtlichen Ausblick in die Hellweg-Lichtregion genießen können. Zurück in Unna lockt dann noch die Performance „Pitch Dark“ von der niederländischen Lichtkünstlerin Giny Vos. Was für eine Nacht!
4. Nacht der Lichtkunst | 28.9. | Region Hellweg
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Leuchtende Herbstnacht
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Geschichten, die das Licht erzählt
2. Nacht der Lichtkunst am 25.11. in Lünen, Unna, Bergkamen und anderen Städten – Kunst 11/17
„Die Guerrilla Girls sind mit der Zeit gegangen“
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Tanzende Gitter
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Klappe auf, Klappe zu
Rolf Glasmeier im Kunstmuseum Gelsenkirchen – Ruhrkunst 01/26
Geheime Erzählungen alltäglicher Gegenstände
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Die Abstraktion der Künstlerinnen
„InformElle“ im Emil Schumacher Museum Hagen – kunst & gut 12/25
Rund ums Staubhaus
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Raumschmuck aus Türmen
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„Konventionen über Bord werfen“
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Gespiegelte Erdgeschichte
Robert Smithson in Bottrop – Ruhrkunst 11/25
Natur aus dem Gleichgewicht
Mika Rottenberg im Lehmbruck Museum in Duisburg – kunst & gut 11/25
Unter Ruhris
Brigitte Kraemer in Essen – Ruhrkunst 11/25
„Bei Fluxus ging es nicht ums Genie“
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Solare Kräfte
„Genossin Sonne“ im Dortmunder U – Ruhrkunst 10/25
Wahre Geschichten
William Kentridge im Museum Folkwang Essen – kunst & gut 10/25
„Absurd und bewusst irritierend“
Kuratorin Inke Arns über „Genossin Sonne“ im Dortmunder HMKV – Sammlung 09/25
Ruhrgebilder
Pixelprojekt-Neuaufnahmen in Gelsenkirchen – Ruhrkunst 09/25
Unterwegs im virtuellen Raum
Peter Kogler im Lehmbruck Museum in Duisburg – kunst & gut 09/25
Imdahls Sehschule
50 Jahre RUB-Kunstsammlung in Bochum – Ruhrkunst 09/25
„Er fragt auch nach den Bezügen zu Europa“
Kurator Tobias Burg über „William Kentridge. Listen to the Echo“ im Essener Museum Folkwang – Sammlung 08/25
Formationen lesen
Amit Goffer im Haus Kemnade – Ruhrkunst 08/25
Appetithäppchen
Westdeutscher Künstlerbund (WKB) in Witten – Ruhrkunst 08/25
Geschichten und Gegenwart
Miriam Vlaming in der Neuen Galerie Gladbeck – kunst & gut 08/25
„Auch mal am Tresen entstanden“
Leiterin Christine Vogt über die Ausstellung zu Udo Lindenberg in der Ludwiggalerie Oberhausen – Sammlung 07/25