Der Atem rauscht wie der Wind, es tschilpt und tiriliert. Eine Frau in schwarzem Overall intoniert mit ihrer Stimme die Arien der Natur und das Loopgerät kopiert sie ins Unendliche.
Der Zirkus ist da in der Bergbaustadt Wałbrzych, auch die Stadt wird zum Rummelplatz, denn die einzige Zeche wurde geschlossen, Arbeitslosigkeit, fehlendes Orientierungsvermögen und Suff sind die Folge.
Ptah ist einer der mächtigsten Schöpfungsgötter der altägyptischen Religion. Er soll sich selbst erschaffen haben und galt als Göttervater.
Bloß nicht noch eines dieser bemüht rührseligen Fußballstücke mit alten Anekdoten über Kickerlegenden.
Vom Parkplatz in die Zukunft. Hinein in die Katakombe. Die Bühne ist ausgelegt mit Rettungs-Goldfolie gegen das Auskühlen. Ein gelbes Licht.
Ein junger Mann (Chatname H) mit abgeschlossenem Studium zieht sich in sein Zimmer zurück, um sein Leben von nun an in Isolation und Einsamkeit zu verbringen.
usgerechnet im grell beleuchteten Supermarkt prallen der Mafioso Arturo Ui(losconi) und die Wirtschaftsbosse des Karfioltrusts aufeinander.
Aus dem Draußen nach Drinnen strömen die Zuschauer, aus dem Innern tönt bereits urbanes Leben, Bilder flimmern.
Es gab Leute, die zu Beginn nichts mit uns zu tun haben wollten, jetzt gibt es viele Menschen, die an uns herantreten und fragen, wie kann ich helfen
Genießen Sie den Sommer. Das, was Sie heute denken, werden Sie morgen sein. Ein alter Spruch des Zen-Buddhismus.

„Ich habe mich ausgetobt in verschiedenen Genres“
Komponist Samuel Penderbayne über „Die verzauberte Stadt“ am Aalto-Theater Essen – Interview 05/26
Abstieg in die Fleischerei
„Faulender Mond“ am Essener Grillo-Theater – Prolog 05/26
„Kunst kann helfen, auf die Welt zu reagieren“
Intendant Olaf Kröck über die Ruhrfestspiele Recklinghausen 2026 – Premiere 05/26
Kein Märchen von übermorgen
„1984 – Dystopie 2.0“ am Düsseldorfer Central 1 – Prolog 04/26
„Figuren wie unter einem Vergrößerungsglas“
Regisseur Jakob Arnold über „Ruf des Lebens“ am Schlosstheater Moers – Premiere 04/26
Zwei Künstler, drei Stücke
„Relations“ am Essener Aalto Ballett – Tanz an der Ruhr 04/26
Die Schwüle der Provinz
„Der Theatermacher“ am Düsseldorfer Schauspielhaus – Prolog 03/26
Suchen, Finden – und Verlieren
Benedict Wells‘ „Vom Ende der Einsamkeit“ am Schauspielhaus Bochum – Bühne 03/26
Kampf, Hoffnung, Überleben
„Burning City“ am Tanzhaus NRW – Tanz an der Ruhr 03/26
„Man muss in den eigenen Abgrund blicken“
Marie Schleef über „The Lottery“ am Essener Grillo Theater – Premiere 03/26
Zerbrechliche Landschaften
Elfriede Jelineks „Winterreise“ am Schauspielhaus Dortmund – Prolog 03/26
„Die KI wird nicht mehr verschwinden“
Karsten Dahlem inszeniert „Der Sandmann“ am Schauspiel Wuppertal – Interview 02/26
Weisheit, frei erfunden
„Tyll“ am Düsseldorfer Schauspielhaus – Prolog 02/26
Gemeinsam gegen einsam
„Wo sind denn alle?“ am Moerser Schlosstheater – Prolog 02/26
Bett trifft Ballett
„Frida“ am Dortmunder Ballett – Tanz an der Ruhr 02/26
„Ein ungewöhnlicher Frauencharakter“
Dramaturgin Patricia Knebel über die Oper „Die Fritjof-Saga“ am Essener Aalto-Theater – Interview 02/26
„Das Stück stellt uns vor ein Dilemma“
Regisseurin Mateja Koležnik über „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“ in Bochum – Premiere 02/26
Zurück in den Sumpf!
Jean-Philippe Rameaus „Platée“ am Theater Hagen – Bühne 02/26
Witz, Tempo, Herz
Paul Abrahams Operette „Märchen im Grand-Hotel“ in der Oper Dortmund - Bühne 02/26
Das eigentliche Böse
„Deep Sea Baby“ im Mülheimer Ringlokschuppen Ruhr – Prolog 01/26
Manischer Maskenball
„Delirious Night“ auf PACT Zollverein in Essen – Tanz an der Ruhr 01/26
Die Flut aus toten Körpern
„Staubfrau“ am Theater Oberhausen – Prolog 01/26
„Eine Referenz auf Orte im Globalen Süden“
Regisseur:in Marguerite Windblut über „Der Berg“ am Essener Grillo-Theater – Premiere 01/26
Praktisch plötzlich doof sein
Helge Schneider präsentiert seine neue Tour – Prolog 12/25
Tanzbein und Kriegsbeil
Filmdoku in Düsseldorf: Urban Dance in Kiew – Tanz an der Ruhr 12/25