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Cheers for Fears Festival
Foto: Axel Scherer

Zwischen Smartphone und Bühne

22. Februar 2018

Cheers for Fears Festival im Ringlokschuppen – das Besondere 03/18

Noch liegt kein Schnee und doch geht es los mit dem Cheers for Fears-Festival. Motto: Organisiert Euch! (Zusammen) Arbeiten in den Künsten. Und wie das aussieht? Im März werden im Mülheimer Ringlokschuppen an zwei Abenden wieder junge KünstlerInnen aus ganz NRW ihre Arbeiten präsentieren, mit ganz unterschiedlichen Ansätzen, Arbeitsweisen und Ästhetiken. Alles und alle stehen beim öffentlichen Showing gleichberechtigt nebeneinander. Quer durchs Haus gibt’s Theater, Tanz, Performances, Lesungen, experimentelle Musik, Raumkunst und Videoarbeiten und natürlich das ein oder andere Bier in der Kantine. Wer da ist und was gezeigt wird, steht noch nicht fest. Im letzten Jahr im Düsseldorfer FFT ging es beispielsweise in einer Produktion ums Internet. Um Twitter und um René Pollesch. Der soll einmal gesagt haben: Ich blocke nur Fans. Und schon machte daraus Svenja Reiner das Stück „René Pollesch #Twittergott“ mit der Angst, möglicherweise verklagt zu werden. Denn Pollesch gibt es natürlich und er hat auch einen Twitteraccount und keiner weiß bis heute, wie er das Stück findet.

Das NRW-Festival gegen die Angst hat bereits eine Geschichte. 2013 haben sich Kunst- und Theaterstudierende aus dem Ruhrgebiet zusammengetan, um gemeinsam für künstlerische Freiräume im Studium und den transdisziplinären Austausch einzutreten. Daraus resultierte die Initiative Cheers for Fears, die inzwischen in ganz Nordrhein-Westfalen Diskussionsrunden, Atelierpräsentationen, Workshops und Festivals realisiert hat. Nach dem ersten Festival 2014 ist Cheers for Fears mit der 5. Ausgabe wieder im Ringlokschuppen Ruhr zu Gast. Eine Woche lang dreht sich alles um die Fragen, die junge KünstlerInnen heute beschäftigen. Zum Festivalfinale bietet sich die Gelegenheit herausragende Nachwuchsarbeiten zu erleben. Ob dann tatsächlich im Ringlokschuppen jemand vom schicken Smartphone auf die Bühne schaut, das ist die große Frage und natürlich auch die große kreative Aufgabe der KünstlerInnen. Laut, krass, intensiv, das wäre ja schon mal ein Ansatz beim Aufführungsmarathon.

Cheers for Fears Festival | 16. & 17.3. | Ringlokschuppen Mülheim | www.cheersforfears.de

PETER ORTMANN

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