Es könnte alles so schön sein: Ein Pianist ist da, die besten Freunde sitzen am Tisch, die Braut hat den Mann für die guten und schlechten Tage gefunden. Und plötzlich fällt ein falscher Satz. Jemand zitiert aus Shakespeares „Was ihr wollt“ die Zeile „Wenn die Musik die Nahrung für die Liebe ist …“.
Die Welt von Heerführer Macbeth ist allzeit geschützt durch einen Körperscanner. Obwohl das Piepen niemanden zu interessieren scheint. Egal wer die zentral auf der Bühne stehende rollende Tür durchschreitet – es piept.
Das junge Paar Nick und Honey wird eines Abends zu George und Martha eingeladen und gerät mitten in einen fulminanten Ehestreit, in dem es vor allem Martha ist, die ihren Mann vorzuführen weiß.
Eva, Christine, Leo, Rainer und Eckhard wollen etwas Gutes tun, etwas Gutes für arme Kinder in Afrika. Also studieren sie gemeinsam ein Programm für eine Benefiz-Show ein.
Regisseur Dirk Laucke ist quer durch Deutschland gezogen, um politische Gruppierungen und wütende Bürger zu beobachten und zu interviewen. Verarbeitet hat er ihre Stimmen nun unter anderem in einem Theaterstück: „Angst und Abscheu in der BRD“.
Eager passengers line up outside the gate before those on the incoming aircraft have even deplaned. Check your baggage. Abflug Moers. Ankunft Wartehalle am Solimare. Mit einer Bordkarte bestückt erreichen die Zuschauer die STM Airline Boarding-Zone.
Eine graue Mauer (Bühne: Lisa Marie Rohde) blockiert den Blick in der Essener Casa. Ein Tisch, ein Stuhl. Das war‘s. Die Wand begrenzt Wohnung, U-Bahn-Schacht und Mülldeponie zugleich. Vor und dahinter spielen sich Alltagszenen aus Bundesdeutschland ab.
Es war einmal eine kleine Spielkonsole. Sie lag in einer dunklen Schublade und war ihres Lebens nicht mehr froh. Längst hatten neue Apparaturen die Herzen der Kinder gefangen und zeigten ihnen bunte Bilder in mehreren Dimensionen, schnell getaktete Videos und herrlich anzusehende Animationen.
Auf Bochums kleinster Schauspielbühne, dem Theater Unten am Schauspielhaus, inszeniert Barbara Hauck bei ihrem Debüt „Das Leben der Bohème“ nach dem gleichnamigen Film des finnischen Regisseurs Aki Kaurismäki - und fühlt sich dort wohl: „Da das meine erste Inszenierung ist, ist das für mich noch ein geschützter Ort“.
Sie wissen nicht, wie man erotisch frohlockt? Kein Problem. Es gibt jemanden, der es ihnen zeigen kann: Lioba Albus, die Erfinderin der Dominasteine und selbsternannte Fachfrau für Selbstgebackenes, kennt sich aus mit vorweihnachtlichen Kollateralschäden.

„Wir gehen den Weg zusammen“
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Suchen, Finden – und Verlieren
Benedict Wells‘ „Vom Ende der Einsamkeit“ am Schauspielhaus Bochum – Bühne 03/26
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Marie Schleef über „The Lottery“ am Essener Grillo Theater – Premiere 03/26
Zerbrechliche Landschaften
Elfriede Jelineks „Winterreise“ am Schauspielhaus Dortmund – Prolog 03/26
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Weisheit, frei erfunden
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„Wo sind denn alle?“ am Moerser Schlosstheater – Prolog 02/26