Abend in Dortmund. Die Jugend stürmt das Theater. To the late night double feature radio play, hey, hey, hey, hey. Monstershow von Jörg Buttgereit. Keine Angst, es ist kein nekrophiler Horrorabend, aber immerhin ein Loblied auf die B-Movies der 1960er und 1970er Jahre.
Eigentlich wünscht man sich nur, dass das Schiff mit den acht Segeln kommt und mit 50 Kanonen die Bühne beschießt. Häufiger fragt man sich: Was ist das für ein Geschrei?
Caius Martius ist ein Mann der Tat. Keiner, der gerne viele Worte macht. Als General im Krieg muss er das auch nicht. Seine militärischen Erfolge sprechen für sich und bringen ihm Ruhm und Ehre ein.
Die Tragikomödie „Die Launen der Marianne“ sollte wohl ein Sturm der Emotionen sein, ist aber nur einer im Wasserglas geworden, dafür aber mit extra Schaum.
Ute, die Mutter Kriemhilds, Gunthers, Gernots und Giselhers ist in der Geschichte der Nibelungen die bescheidene Frau im Hintergrund. Die perfekte Ehefrau, Königin und Mutter.
Seit Sommer 2010 recherchiert der Autor Dirk Laucke zusammen mit seinem Mitstreiter Matthias Platz in den linken und rechten politischen Szenen der Republik:
Die spannendste Frage in diesem Monat lautet: Wer wird demnächst als „Tegtmeiers Erbe“ auftreten? Zum 8. Mal wird sowohl der Jury- als auch der Publikumspreis verliehen, der seit 1997 alle zwei Jahre ausgelobt wird und mit jeweils 4.000 Euro dotiert ist.
In der nächsten Zeit leuchtet das literarische Nitroglyzerin über dem Ruhrgebiet. Nitroglyzerin, Dynamit, Nobel, Nobelpreis. Elfriede Jelinek. Die wichtigste Dramatikerin der Zeit. Eine Heldin der Trostlosigkeit im positiven Sinne.
Kann man sich derart irren? Emotional, moralisch und ökonomisch? Die junge Tony Buddenbrook (Lydia Schamschula) in knielangem Faltenrock und ärmelloser Bluse ist eigentlich eine lebenshungrige junge Frau, die voller Elan die Familie durcheinander wirbelt...
Während das Team um Filmregisseur Winkelmann seine Großinstallation am U vorbereitet, stoßen sie auf einen rätselhaften Goldschatz. Fünf Filmrollen, entdeckt 1926 in den wundersamen Kellergewölben der ehemaligen Union-Brauerei.

Gemeinsam gegen einsam
„Wo sind denn alle?“ am Moerser Schlosstheater – Prolog 02/26
Bett trifft Ballett
„Frida“ am Dortmunder Ballett – Tanz an der Ruhr 02/26
„Ein ungewöhnlicher Frauencharakter“
Dramaturgin Patricia Knebel über die Oper „Die Fritjof-Saga“ am Essener Aalto-Theater – Interview 02/26
„Das Stück stellt uns vor ein Dilemma“
Regisseurin Mateja Koležnik über „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“ in Bochum – Premiere 02/26
Zurück in den Sumpf!
Jean-Philippe Rameaus „Platée“ am Theater Hagen – Bühne 02/26
Witz, Tempo, Herz
Paul Abrahams Operette „Märchen im Grand-Hotel“ in der Oper Dortmund - Bühne 02/26
Das eigentliche Böse
„Deep Sea Baby“ im Mülheimer Ringlokschuppen Ruhr – Prolog 01/26
Manischer Maskenball
„Delirious Night“ auf PACT Zollverein in Essen – Tanz an der Ruhr 01/26
Die Flut aus toten Körpern
„Staubfrau“ am Theater Oberhausen – Prolog 01/26
„Eine Referenz auf Orte im Globalen Süden“
Regisseur:in Marguerite Windblut über „Der Berg“ am Essener Grillo-Theater – Premiere 01/26
Praktisch plötzlich doof sein
Helge Schneider präsentiert seine neue Tour – Prolog 12/25
Tanzbein und Kriegsbeil
Filmdoku in Düsseldorf: Urban Dance in Kiew – Tanz an der Ruhr 12/25
Der böse Schein
„Söhne“ in der Moerser Kapelle – Prolog 12/25
„Totaler Kulturschock. Aber im positiven Sinn“
Schauspielerin Nina Steils über „Amsterdam“ am Bochumer Schauspielhaus – Premiere 12/25
Verlorene Jahre
„The Drop“ am Jungen Schauspiel in Düsseldorf – Prolog 11/25
Kampf, Verlust und Liebe
Vorweihnachtliche Stücke für junges Publikum im Ruhrgebiet – Prolog 11/25
Tanz der Randfiguren
„Der Glöckner von Notre-Dame“ in Essen – Tanz an der Ruhr 11/25
„Jede Inszenierung ist eine Positionierung“
Regisseur Kieran Joel über „Antichristie" am Schauspielhaus Dortmund – Premiere 11/25
Das selbsternannte Volk
„Die Nashörner“ am Düsseldorfer Schauspielhaus – Prolog 10/25
Körper und Krieg
„F*cking Future“ auf PACT Zollverein in Essen – Tanz an der Ruhr 10/25
Foltern ohne Reue
„Törleß“ am Bochumer Rottstr 5 Theater – Prolog 10/25
„Subjektive Wahrnehmung ist verboten“
Regisseurin Jette Steckel über „Das große Heft“ am Bochumer Schauspielhaus – Premiere 10/25
Graf Fridol geht auf Nachtschicht
Musik-Improtheater beim Duisburg Fringe Festival – Festival 09/25
Auf einem Mistkäfer zum Olymp
„Der Frieden“ am Schlosstheater Moers – Prolog 09/25
Ein großartiges Schlachten
Elfriede Jelineks „Am Königsweg / Endsieg“ in Essen – Prolog 09/25