Die gute Nachricht zuerst: The boy is back in town. Nachdem sich Peter Handke 2005 mit seinem Stück „Untertageblues“ den Mülheimer Theatertagen verweigerte, nimmt er in diesem Jahr mit „Immer noch Sturm“ teil.
Das Stück von Barbara Wachendorff greift das Thema der Gestaltung des eigenen Lebens und der Orientierung des Einzelnen dazu auf. „Kein Plan“ ist ein Plädoyer für die Verfolgung der eigenen Träume.
Noch weit vor unserer heutigen, vom Handelsverkehr getränkten Bedeutung des Wortes „Globalisierung“ fand eine erste Erschließung des unentdeckten Fremden statt.
Das Off-Theater glassbooth will mit „Satansbraten“ Rainer Werner Fassbinders wahnwitzige Wortgefechte wieder aufleben lassen und erinnert so auch an dessen Todestag, der sich am 10. Juni 2012 zum 30. Male jährt.
Algeron und Jack haben keine Lust auf ihre Verpflichtungen, sie wollen raus aus dem Alltag, der eine hinaus aufs Land, der andere hinein in die Stadt.
Wären die Zeiten nicht so schwierig gewesen, der junge Harry Frommermann wäre wohl alleine sitzen geblieben auf seinem Traum von der A-cappella-Gruppe, die so klingen sollte wie die berühmten „Revelers“ in Amerika.
Bevor das Dortmunder Studio zur Arena für Sophokles’ Tragödie mutiert, wird noch schnell ein letztes Mal Hand an die Szenerie gelegt.
Eine Gitarre, ein Fahrrad, ein Krankenzimmer mit Funktionsmöbeln und verschlossenem Ausgang. Manche Welten wirken ziemlich steril.
Alle tanzen Tango in wechselnder Konstellation. Ein Künstlerhaushalt ohne Konventionen eben, ein Hort der Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen.
In der Mitte der Bühne von Kathrin Frosch befindet sich ein großes Loch, es ist gleichzeitig Gefängnis und Sehnsuchtsort, der Rest der Landschaft mit Schräglage ist kalt und ungemütlich.

Der verdrängte Müll
„Waste Me“ in Pact Zollverein – Tanz an der Ruhr 09/26
Eine Welt aus Mensch und Maschine
Spielzeiteröffnung im Theater an der Ruhr – Prolog 09/26
„In so einer revolutionären Situation sind wir heute nicht“
Regisseur Matthias Heße über „Die Zofen“ am Schlosstheater Moers – Premiere 09/26
Zwischen Identität und Instrumentalisierung
„Back to Kidal“ bei der Ruhrtriennale – Tanz an der Ruhr 08/26
Dauerbrenner unter freiem Himmel
Das NN Theater Freiluftfestival 2026
Ein Straßenfeger im Osten des Reviers
33. Festival Welttheater der Straße in Schwerte – Prolog 08/26
„Wir gehen den Weg zusammen“
Aurel Dawidiuk wird neuer Intendant und GMD der Bochumer Symphoniker – Interview 07/26
Urban Arts und Wüstenkunde
„Magec / the Desert“ auf PACT Zollverein in Essen – Tanz an der Ruhr 07/26
Die Läuterung der Bösen
„Der Sturm“ im Schlosspark Bochum Weitmar – Prolog 07/26
„Wir opfern unsere Welt für Fortschritt“
Regisseur Philipp Preuss über „Circus Oresteia“ im Mülheimer Raffelbergpark – Premiere 07/26
Ein Jahr lang gute Taten reichen nicht
„Die kleine Hexe“ beim Düsseldorfer Sommertheater im Park – Prolog 06/26
Freiheit, Krieg, Einsamkeit
„Ptah VI“ am Essener Aaalto Theater – Tanz an der Ruhr 06/26
Freiheit gegen Tyrannei
„Die Räuber“ am Bochumer Schauspielhaus – Prolog 06/26
„Die Szene ist noch sehr lebendig“
Leiterin Franziska Werner über das Impulse Festival 2026 in NRW – Premiere 06/26
Schrecken aus Eis und Finsternis
Fidena in Bochum: Marionetten aus Eis gleiten auf Virginia Woolfs Wellen – Bühne 05/26
Die Umschulung des Übels
„Adams Äpfel“ am Moerser Schlosstheater – Prolog 05/26
Der Tod am Anfang
„Radio and Juliet“ am Theater Dortmund – Tanz an der Ruhr 05/26
„Ich habe mich ausgetobt in verschiedenen Genres“
Komponist Samuel Penderbayne über „Die verzauberte Stadt“ am Aalto-Theater Essen – Interview 05/26
Abstieg in die Fleischerei
„Faulender Mond“ am Essener Grillo-Theater – Prolog 05/26
„Kunst kann helfen, auf die Welt zu reagieren“
Intendant Olaf Kröck über die Ruhrfestspiele Recklinghausen 2026 – Premiere 05/26
Kein Märchen von übermorgen
„1984 – Dystopie 2.0“ am Düsseldorfer Central 1 – Prolog 04/26
„Figuren wie unter einem Vergrößerungsglas“
Regisseur Jakob Arnold über „Ruf des Lebens“ am Schlosstheater Moers – Premiere 04/26
Zwei Künstler, drei Stücke
„Relations“ am Essener Aalto Ballett – Tanz an der Ruhr 04/26
Die Schwüle der Provinz
„Der Theatermacher“ am Düsseldorfer Schauspielhaus – Prolog 03/26
Suchen, Finden – und Verlieren
Benedict Wells‘ „Vom Ende der Einsamkeit“ am Schauspielhaus Bochum – Bühne 03/26