Drei Figuren der Nibelungensaga stehen im zehnten und letzten Teil des Nibelungenzyklus „Volkers Lied“ (Text: Werner Streletz) auf der Bühne: Volker, Hagen und Brünhild. Die drei scheinen ihrer Zeit und ihrer Geschichte entflohen und befinden sich im Nirgendwo. Geblieben sind Gewalt und der Albtraum der Erinnerung an vergangene Schlachten.
Sie müssen schon eine Menge dieser Texte gelesen haben – jene von „Dschordsch Bie“, dem Autor, dessen Texte Hirntumoren und Halluzinationen auslösen. Wie anders wäre es zu erklären, dass die beiden eigenartigen Geheimagenten sich in Textschleifen unterhalten?
Jugendtheater heißt ja häufig nur „mit der Jugend ins Theater gehen“. Auch wenn jede und jeder einzelne von uns es sicherlich für sehr sinnig erachtet, dass die Schule eine neue Generation ins Theater zwingt, ein so kommentarfreudiges und lebhaftes Mitpublikum kann einem schon mal auf die Nerven gehen.
Der Direktor des Aalto-Balletts Ben Van Cauwenbergh holt für „Zeitblicke“ drei internationale Top-Choreographen nach Essen. Doch weiß er auch: Für sein Ensemble ist es eine Herausforderung, die drei unterschiedlichen Stücke an einem Abend umzusetzen.
Neues Jahr, neues Glück: Ins Ruhrgebiet zieht es alle Entertainer, die sich ein Publikum wünschen, das mehr will, als sich auf die Schenkel zu klatschen und laut loszukreischen, wenn der Künstler die Bühne betritt.
Prolog. 420 Jahre zurück. Die päpstliche Bulle „Inter gravissimas“ erscheint. Sie prägte das Kalendersystem neu, bis heute. Der Februar ist ein darin ein bekannt seltsamer Monat.
Es könnte alles so schön sein: Ein Pianist ist da, die besten Freunde sitzen am Tisch, die Braut hat den Mann für die guten und schlechten Tage gefunden. Und plötzlich fällt ein falscher Satz. Jemand zitiert aus Shakespeares „Was ihr wollt“ die Zeile „Wenn die Musik die Nahrung für die Liebe ist …“.
Die Welt von Heerführer Macbeth ist allzeit geschützt durch einen Körperscanner. Obwohl das Piepen niemanden zu interessieren scheint. Egal wer die zentral auf der Bühne stehende rollende Tür durchschreitet – es piept.
Das junge Paar Nick und Honey wird eines Abends zu George und Martha eingeladen und gerät mitten in einen fulminanten Ehestreit, in dem es vor allem Martha ist, die ihren Mann vorzuführen weiß.
Eva, Christine, Leo, Rainer und Eckhard wollen etwas Gutes tun, etwas Gutes für arme Kinder in Afrika. Also studieren sie gemeinsam ein Programm für eine Benefiz-Show ein.

Gemeinsam gegen einsam
„Wo sind denn alle?“ am Moerser Schlosstheater – Prolog 02/26
Bett trifft Ballett
„Frida“ am Dortmunder Ballett – Tanz an der Ruhr 02/26
„Ein ungewöhnlicher Frauencharakter“
Dramaturgin Patricia Knebel über die Oper „Die Fritjof-Saga“ am Essener Aalto-Theater – Interview 02/26
„Das Stück stellt uns vor ein Dilemma“
Regisseurin Mateja Koležnik über „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“ in Bochum – Premiere 02/26
Zurück in den Sumpf!
Jean-Philippe Rameaus „Platée“ am Theater Hagen – Bühne 02/26
Witz, Tempo, Herz
Paul Abrahams Operette „Märchen im Grand-Hotel“ in der Oper Dortmund - Bühne 02/26
Das eigentliche Böse
„Deep Sea Baby“ im Mülheimer Ringlokschuppen Ruhr – Prolog 01/26
Manischer Maskenball
„Delirious Night“ auf PACT Zollverein in Essen – Tanz an der Ruhr 01/26
Die Flut aus toten Körpern
„Staubfrau“ am Theater Oberhausen – Prolog 01/26
„Eine Referenz auf Orte im Globalen Süden“
Regisseur:in Marguerite Windblut über „Der Berg“ am Essener Grillo-Theater – Premiere 01/26
Praktisch plötzlich doof sein
Helge Schneider präsentiert seine neue Tour – Prolog 12/25
Tanzbein und Kriegsbeil
Filmdoku in Düsseldorf: Urban Dance in Kiew – Tanz an der Ruhr 12/25
Der böse Schein
„Söhne“ in der Moerser Kapelle – Prolog 12/25
„Totaler Kulturschock. Aber im positiven Sinn“
Schauspielerin Nina Steils über „Amsterdam“ am Bochumer Schauspielhaus – Premiere 12/25
Verlorene Jahre
„The Drop“ am Jungen Schauspiel in Düsseldorf – Prolog 11/25
Kampf, Verlust und Liebe
Vorweihnachtliche Stücke für junges Publikum im Ruhrgebiet – Prolog 11/25
Tanz der Randfiguren
„Der Glöckner von Notre-Dame“ in Essen – Tanz an der Ruhr 11/25
„Jede Inszenierung ist eine Positionierung“
Regisseur Kieran Joel über „Antichristie" am Schauspielhaus Dortmund – Premiere 11/25
Das selbsternannte Volk
„Die Nashörner“ am Düsseldorfer Schauspielhaus – Prolog 10/25
Körper und Krieg
„F*cking Future“ auf PACT Zollverein in Essen – Tanz an der Ruhr 10/25
Foltern ohne Reue
„Törleß“ am Bochumer Rottstr 5 Theater – Prolog 10/25
„Subjektive Wahrnehmung ist verboten“
Regisseurin Jette Steckel über „Das große Heft“ am Bochumer Schauspielhaus – Premiere 10/25
Graf Fridol geht auf Nachtschicht
Musik-Improtheater beim Duisburg Fringe Festival – Festival 09/25
Auf einem Mistkäfer zum Olymp
„Der Frieden“ am Schlosstheater Moers – Prolog 09/25
Ein großartiges Schlachten
Elfriede Jelineks „Am Königsweg / Endsieg“ in Essen – Prolog 09/25