Was ist das für eine Gesellschaft, in der die Ermöglichung, der Vollzug oder die Verhinderung von Seitensprüngen das ganze Konfliktpotential ausmachen? Ja, in der die Triebdurchbrüche gar nichts mehr mit Gier oder Gefühl zu tun haben, sondern der Betrug alltäglich Praxis ist?
Ein Leben der Extreme, in dem Peer zu verbrennen droht, ein Leben ohne Halt und Bezug zur Wirklichkeit. Als alter Mann macht sich Peer auf den Heimweg: zu sich selbst? Oder zu Solveig, die noch immer auf ihn wartet?
Da hat Dieter Hildebrandt den RuhrHOCHdeutsch-Machern einen gehörigen Schrecken eingejagt.
Deutschlands einzig wahrer Wutbürger Hans-Joachim Heist auch bekannt als Gernot Hassknecht bildete mit wertvollen Tipps im Bahnhof Langendreer Profi-Choleriker aus.
Kölsch trifft Ghetto trifft Kebekus. Mit ihrem ersten Soloprogramm Pussy Terror hat Carolin Kebekus das Publikum des ZFR im wahrsten Sinne des Wortes von den Stühlen gerissen.
Zwischen damenhafter Zurückhaltung und der Offenheit einer Nessi Tausendschön singt und sinniert die Oberhausener Kabarettistin Gerburg Jahnke über weibliche Emanzipation und den Nutzen von Männern.
Helmut Sanftenschneider macht mit seinen Gästen die Show NachtSchnittchen zu einem persönlichen Erlebnis. Persönlicher als manchem vielleicht lieb ist.
Sie sind bekannt aus Funk und Fernsehen, und sie locken ihr Publikum in die Theater. Ein Novum im Ruhrgebiet: Das Theater im Essener Rathaus bekommt keine Subventionen, man zahlt Miete an die Stadt und ist so erfolgreich, dass viele Stars und Sternchen gerne in die ehemalige Kulturhauptstadt kommen.
Was ist eigentlich lustig daran, wenn andere sich aufregen? In die Luft gehen? Sich echauffieren? Ihrer Wut freien Lauf lassen, bis die Halsschlagader schwillt? An der Befreiung von unterdrückten Ängsten, wie Papa Freud meinte, kann es kaum liegen.
Der Sommer ist vorüber, die Hochkultur lockt mit lässiger Arroganz. Was täte da Not? Rock’n‘Roll im Ruhrgebiet, Anarchie auf den Bühnen. Doch was tummelt sich da? Hier Hexen, Geister, Mord und wandelnde Wälder, dort eine phantastische Mischung aus Volksmärchen, Abenteuergeschichte und philosophischer Abhandlung über den modernen Menschen zwischen Selbstverwirklichung und Ich-Verlust.

Der verdrängte Müll
„Waste Me“ in Pact Zollverein – Tanz an der Ruhr 09/26
Eine Welt aus Mensch und Maschine
Spielzeiteröffnung im Theater an der Ruhr – Prolog 09/26
„In so einer revolutionären Situation sind wir heute nicht“
Regisseur Matthias Heße über „Die Zofen“ am Schlosstheater Moers – Premiere 09/26
Zwischen Identität und Instrumentalisierung
„Back to Kidal“ bei der Ruhrtriennale – Tanz an der Ruhr 08/26
Dauerbrenner unter freiem Himmel
Das NN Theater Freiluftfestival 2026
Ein Straßenfeger im Osten des Reviers
33. Festival Welttheater der Straße in Schwerte – Prolog 08/26
„Wir gehen den Weg zusammen“
Aurel Dawidiuk wird neuer Intendant und GMD der Bochumer Symphoniker – Interview 07/26
Urban Arts und Wüstenkunde
„Magec / the Desert“ auf PACT Zollverein in Essen – Tanz an der Ruhr 07/26
Die Läuterung der Bösen
„Der Sturm“ im Schlosspark Bochum Weitmar – Prolog 07/26
„Wir opfern unsere Welt für Fortschritt“
Regisseur Philipp Preuss über „Circus Oresteia“ im Mülheimer Raffelbergpark – Premiere 07/26
Ein Jahr lang gute Taten reichen nicht
„Die kleine Hexe“ beim Düsseldorfer Sommertheater im Park – Prolog 06/26
Freiheit, Krieg, Einsamkeit
„Ptah VI“ am Essener Aaalto Theater – Tanz an der Ruhr 06/26
Freiheit gegen Tyrannei
„Die Räuber“ am Bochumer Schauspielhaus – Prolog 06/26
„Die Szene ist noch sehr lebendig“
Leiterin Franziska Werner über das Impulse Festival 2026 in NRW – Premiere 06/26
Schrecken aus Eis und Finsternis
Fidena in Bochum: Marionetten aus Eis gleiten auf Virginia Woolfs Wellen – Bühne 05/26
Die Umschulung des Übels
„Adams Äpfel“ am Moerser Schlosstheater – Prolog 05/26
Der Tod am Anfang
„Radio and Juliet“ am Theater Dortmund – Tanz an der Ruhr 05/26
„Ich habe mich ausgetobt in verschiedenen Genres“
Komponist Samuel Penderbayne über „Die verzauberte Stadt“ am Aalto-Theater Essen – Interview 05/26
Abstieg in die Fleischerei
„Faulender Mond“ am Essener Grillo-Theater – Prolog 05/26
„Kunst kann helfen, auf die Welt zu reagieren“
Intendant Olaf Kröck über die Ruhrfestspiele Recklinghausen 2026 – Premiere 05/26
Kein Märchen von übermorgen
„1984 – Dystopie 2.0“ am Düsseldorfer Central 1 – Prolog 04/26
„Figuren wie unter einem Vergrößerungsglas“
Regisseur Jakob Arnold über „Ruf des Lebens“ am Schlosstheater Moers – Premiere 04/26
Zwei Künstler, drei Stücke
„Relations“ am Essener Aalto Ballett – Tanz an der Ruhr 04/26
Die Schwüle der Provinz
„Der Theatermacher“ am Düsseldorfer Schauspielhaus – Prolog 03/26
Suchen, Finden – und Verlieren
Benedict Wells‘ „Vom Ende der Einsamkeit“ am Schauspielhaus Bochum – Bühne 03/26