trailer: Herr Grönemeyer, was hat RUHR.2010 mit Wissenschaft zu tun?
Dietrich Grönemeyer: Die Wissenschaft bestimmt ganz wesentlich die Kultur, in der wir leben. Die Universitäten und außeruniversitären Forschungsinstitute der Metropole Ruhr leisten in den Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften Außergewöhnliches.
In Mexiko ist der Titel „Don“ eine Verbeugung vor Weisheit im Alter, eine Respektbekundung vor den Überbringern von Wahrheit. Zu den wenigen Dons, die den Weg über Ozeane und Kontinente nach Europa geschafft haben, gehören Don Juan und der alte Antonio. Juan, ein Held der Hippies und Drogisten, hat in den Siebzigern aus der Wüste die Wahrnehmung anderer Realitäten gelehrt.
„Kultur ist hier sicher vorhanden und wird auch immer mehr.“
Rudi Assauer, Ex-Fußball-Manager
„Wenn man nicht selbstbewusst zur Hässlichkeit steht, hat man keine Chance.“
Ludger Claßen, Klartext-Verlag Essen
Die Rettungskräfte ziehen Lisa blutend aus ihrem Wagen. Noch am Unfallort wird sie wiederbelebt. Bis heute hat sie keine Erinnerung, warum sie gegen den Baum gefahren war. Damals, vor dreieinhalb Jahren. "Ich bin den Ärzten wirklich dankbar", sagt Lisa, "aber letztlich hat mir mein Dom das Leben gerettet."
trailer: Herr Wessel, werden Ihre Projekte zu RUHR.2010 von der Stadt Bochum ausreichend unterstützt?
Thomas Wessel: Die Christuskirche ist kein Posten im städtischen Etat. Es gibt eine enge Kooperation beim „Platz des Europäischen Versprechens“ von Jochen Gerz...
Der Schotter spritzt unter unseren Reifen. Pia drosselt langsam die Fahrt. „Die entscheidende Frage ist: Vorder- oder Rücksitz? Vorne ist sicher, hinten bequem – aber verräterisch!“ Pias delikate Einführung in die explizite Parkplatzkunde ist eindeutig, ganz anders als die Geschichte, die mir die 32Jährige erzählen wird. Zur Seite springen, fremdgehen, oder kurz: Betrug.
trailer: Herr Muschick, warum gibt RWE der Kulturhauptstadt Geld?
Stephan Muschick: Wir fühlen uns als Teil der Region. Das Ruhrgebiet ist mit RWE gewachsen und RWE durch das Ruhrgebiet. Deshalb sehen wir uns in der Verpflichtung, diese große Chance RUHR.2010 zu unterstützen.
„Bei der Eröffnung meines Testaments sprach ein Anwalt mit meiner Tochter. Mit sorgenvoller Miene teilte er ihr mit, dass sie mein Geld nur dann erben könne, wenn es ihr gelänge, meine Hattrick-Mannschaft in der dritten Liga zu halten. Dann bin ich schweiß gebadet aufgewacht.“ Peter, 46, lacht noch über seinen Traum, während die anderen in der Otto-Böhne-Arena, kurz: OBA, bereits mit dem Spieltag beschäftigt sind. Wie immer samstags, wenn um 18 Uhr republikweit Anpfiff ist.
trailer: Frau Merkt, macht RUHR.2010 auch Angebote für Menschen mit Behinderung?
Irmgard Merkt: Soziale Teilhabe ist ein Qualitätsmerkmal von RUHR.2010. Dies bezieht sich zum einen auf die organisatorischen Bemühungen, einen barrierefreien Zugang zu...
trailer: Herr Dobusch, passt die Europäische Kulturhauptstadt in eine knapp 200.000 Einwohner zählende Stadt?
Franz Dobusch: Es gab in der Vergangenheit sehr große, aber auch eher kleine Städte. Genua und Stavanger sind ähnlich groß wie Linz, Istanbul natürlich viel größer. Linz ist die drittgrößte Stadt Österreichs.

Ein schlechter Zug
Holgers letzte Worte – 07/26
Ohne Angst verschieden
Holgers letzte Worte – 06/26
Kein schöner Zug
Holgers letzte Worte – 05/26
Echte Alternativen
Holgers letzte Worte – 04/26
Was zu beißen
Holgers letzte Worte – 03/26
Unpopuläres Klima
Holgers letzte Worte – 02/26
(Kein) Gesicht zeigen
Holgers letzte Worte – 01/26
Facetten des Antisemitismus
Vortrag und Diskussion im Bahnhof Langendreer Bochum – Spezial 12/25
Das ewige Ringen um die Demokratie
Podiumsgespräch im KWI Essen – Spezial 11/25
Zwischen Anspruch und Realität
Vortrag über Erinnerungskultur im Bochumer Fritz Bauer Forum – Spezial 11/25
Positives bleibt
Holgers letzte Worte – 12/25
Am Kipppunkt der Freiheit
Diskussion über Pressefreiheit mit der Initiative 18 in der Lichtburg Essen – Spezial 11/25
Was Menschen sehen wollen
Diskussion am KWI Essen über Kunsterfahrung und Selfiekultur – Spezial 10/25
Dystopie und Apathie
Jahreskolloquium im Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung – Spezial 10/25
Atom – ja bitte?
Holgers letzte Worte – 11/25
Jenseits des Rasens
„Pilsken, Pöhlen und Probleme“ in der Rotunde Bochum – Spezial 10/25
Nicht alles glauben!
Wahlkampf NRW: Kampagne der Landesanstalt für Medien NRW – Spezial 09/25
Protest gegen Wucher
Online-Gespräch zur Geschichte der Berliner Mietenbewegung – Spezial 08/25
Die Vergangenheit ruhen lassen?
Vortrag über die Essener Justiz nach der NS-Zeit im Bochumer Fritz-Bauer-Forum – Spezial 08/25
Das Ende des Weltmarkts?
Online-Vortrag zur deutschen Wirtschaftspolitik – Spezial 07/25
Der deutschen Identität entkommen
Verleihung des taz Panter-Preises in Bochum – Spezial 07/25
Schuld und Sadismus
Diskussion am KWI Essen über Lust an der Gewalt – Spezial 07/25
Hab’ ich recht?
Diskussion über Identität und Wissen im KWI Essen – Spezial 06/25
Die Rechte erzählt sich gerne was
Diskussion über rechte Ideologie und Strategie im KWI Essen – Spezial 06/25
Im Spiegel der Geschichte
Die Ausstellung „Die Rosenburg“ im Bochumer Fritz Bauer Forum – Spezial 06/25