Richard Long hat Spuren in Duisburg hinterlassen. Er hat 1995 den Wilhelm Lehmbruck Preis erhalten, selbst im LehmbruckMuseum ausgestellt und ist dort mit einer Wandmalerei mit Schlamm vertreten. Und das Museum DKM hat in seiner ständigen Sammlung einen Raum mit Arbeiten von Richard Long, im Dialog mit Hamish Fulton, einem weiteren Vertreter der Land Art.
Geheimnisse, lauter Geheimnisse! Das betrifft schon den Titel, bei dem das Prädikat sowohl aktiv als auch passiv gemeint sein könnte. Wer hat Schaden, was ist beschädigt? Welche Rolle spielt der Künstler, Peter Piller, dabei? Die Fotografien, die in Blöcken im Schaufenster im Dortmunder U angeordnet sind, fallen zu unterschiedlich aus, als dass sie von einer einzigen Person stammen könnten.
68 Aufnahmen von Gläsern mit Wasser zeigt der Fotograf Thomas Florschuetz zurzeit in der Bochumer Galerie m unter dem Titel „Glas/Wasser“ (2012/13).
Was ist Malerei nicht alles? Die Ausstellung „Nur was nicht ist ist möglich“ thematisiert, dass sich in den letzten Jahrzehnten die Malerei von dem definierten Bildträger gelöst hat und nun den Raum für sich entdeckt, sei es innerhalb einer Installation, als Objekt oder als Wandarbeit, die für die vorgegebene Situation entstanden ist.
Es gibt nicht viele Fotografen, die mit ihren Portraits so nachhaltig die öffentliche Wahrnehmung bestimmter Persönlichkeiten geprägt haben wie Anton Corbijn. Corbijn fotografiert Berühmtheiten der Musikszene, überhaupt aus dem Kulturbereich und ist mittlerweile selbst eine Berühmtheit.
Eigentlich begann alles, als das Niveau keinen Euter mehr brauchte. Robert Hartmann, Teil der subversiven Düsseldorfer Künstlergruppe „Die Langheimer“, gegründet Anfang des goldenen Kunstjahrzehnts im Zisterzienserkloster, begann als Unbekannter, die Kunst aufzumischen.
Wie Franz Erhard Walther, so gehört auch Otto Piene zu den Instanzen der deutschen, aber auch internationalen Kunst. Piene, der jetzt seinen 85. Geburtstag feierte und abwechselnd in Boston und Düsseldorf lebt, hat Ende der 1950er Jahre gemeinsam mit Heinz Mack in Düsseldorf die Gruppe ZERO gegründet, zu der später Günther Uecker kam, und die sich als offene Vereinigung verstand, die in engem Austausch mit weiteren Künstlern im In- und Ausland stand.
Schreit- und Standstücke, Lagerform, Werkform, Probe-Nähungen … Die Formen und Maßnahmen, mit denen Franz Erhard Walther in seiner Kunst agiert, sind theoretisch fundiert. In der Tat gehört Walther, der 1939 in Fulda geboren wurde, in Düsseldorf studierte und in New York den letzten Schliff erhielt, dann an der Kunstakademie in Hamburg als Professor gelehrt hat und heute wieder in Fulda lebt, einer Generation an, die den Werkbegriff offen fasst und Kunst als temporäres, partizipatorisches Ereignis versteht.
Die Berliner Bildhauerin Stella Hamberg präsentiert in der Neuen Galerie Gladbeck unter dem Titel „Götter 1“ neue Bronzestatuen und ergänzende Zeichnungen. Im Vergleich zu ihren berühmten „Berserkern“ wirken Hambergs noch immer kraftvoll dastehende Götter fast schon human.
Gefragt nach dem Anspruch, den sie selbst an ihre Kunst stellt, hat Karin Sander gesagt: „Die Arbeit muss etwas zeigen und zugleich geheimnisvoll bleiben. Sie macht etwas sichtbar, was so vorher noch nicht sichtbar war.“ Auf die nun im LehmbruckMuseum präsentierte Skulpturengruppe trifft das voll und ganz zu.

Subtil belichtet
Johanna von Monkiewitsch im Essener Kunstverein Ruhr – Ruhrkunst 04/26
„Klick!“, sagte die Kamera
Fotobücher für Kinder im Essener Museum Folkwang – Ruhrkunst 04/26
Pop, provokant
„German Pop Art“ in Oberhausen – Ruhrkunst 03/26
Lebenswerk in Farbe
Rupprecht Geiger in Hagen – Ruhrkunst 03/26
Geschmacksachen
„Mahlzeit!“ im LWL-Museum in Herne – Ruhrkunst 02/26
Ästhetische Verwandtschaften
„Affinities“ in der Kunsthalle Recklinghausen – Ruhrkunst 02/26
Tanzende Gitter
Susan Hefuna im Duisburger Museum Küppersmühle – Ruhrkunst 01/26
Klappe auf, Klappe zu
Rolf Glasmeier im Kunstmuseum Gelsenkirchen – Ruhrkunst 01/26
Rund ums Staubhaus
„How we met“ im Kunstmuseum Bochum – Ruhrkunst 12/25
Raumschmuck aus Türmen
Mariana Castillo Deball im Dortmunder Kunstverein – Ruhrkunst 12/25
Gespiegelte Erdgeschichte
Robert Smithson in Bottrop – Ruhrkunst 11/25
Unter Ruhris
Brigitte Kraemer in Essen – Ruhrkunst 11/25
Solare Kräfte
„Genossin Sonne“ im Dortmunder U – Ruhrkunst 10/25
Ruhrgebilder
Pixelprojekt-Neuaufnahmen in Gelsenkirchen – Ruhrkunst 09/25
Imdahls Sehschule
50 Jahre RUB-Kunstsammlung in Bochum – Ruhrkunst 09/25
Formationen lesen
Amit Goffer im Haus Kemnade – Ruhrkunst 08/25
Appetithäppchen
Westdeutscher Künstlerbund (WKB) in Witten – Ruhrkunst 08/25
Nachtspaziergang im Keller
„Light-Land-Scapes“ in Unna – Ruhrkunst 07/25
Viel zu tun
RUB-Sammlungen im MuT Bochum – Ruhrkunst 07/25
In der Kunstküche
„Am Tisch“ und Medienkunst im Dortmunder U – Ruhrkunst 06/25
Women first!
Judy Chicago in Recklinghausen – Ruhrkunst 06/25
Bewegung und Berührung
Eva Aeppli und Jean Tinguely in Duisburg – Ruhrkunst 05/25
Einflüsse verschmelzen
Nadira Husain im Kunstmuseum Gelsenkirchen – Ruhrkunst 05/25
Nudel, Mops und Knollennase
Loriot in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen – Ruhrkunst 03/25
Hannibal, ungeschönt
Latefa Wiersch im Dortmunder Kunstverein – Ruhrkunst 03/25