Wie wollen wir leben? Linus Ebner und Martin Widyanata arbeiten an einer Performance zum Sisyphos-Mythos im Lichte von Albert Camus‘ existentialistischer Neuinterpretation. Zu sehen am 17. und 18. März im Bochumer Prinzregenttheater.
Ein neues Stück „Live Animation Cinema“ der Gruppe sputnic basiert auf dem Film „Metropolis“ und seiner Entstehungsgeschichte. Eine Herausforderung mit Reiz für Regisseur Nils Voges.
Endlich zurück im Schauspielhaus: Kay Voges befasst sich mit Empörung und führt Thomas Bernhardts „Der Theatermacher“ in eine ewige Dauerschleife um grünes Notlicht.
Auf der Basis von Recherchen erarbeitete der Oberhausener Hausautor Dirk Laucke für Radio und Bühne „radiophone Shows“ zum Thema Meinungsfreiheit, die ein Bild von der Stimmung im Land vermitteln.
Ein Novum? Vom Schauspieler zum Intendanten, der selbst auf der Bühne steht. Thomas Braus leitet seit dieser Spielzeit in Wuppertal das Schauspiel und will mit dem Theater auf die Menschen zugehen.
Es ist keine leichte Aufgabe, aber sie besitzt auch ungeheures Potential. Der neue Bochumer Intendant Olaf Kröck hat eine Spielzeit, um dem Haus die Kunst zu erhalten.
Der Theatermacher möchte in den kommenden Jahren herausfinden, wofür die Stadt brennt, feiert mit seiner ersten Premiere „Schimmelmanns“ Uraufführung.
Andere machen Urlaub, das Rottstr 5 Theater in Bochum spielt weiter und plant sogar eine Premiere. Wir sprachen mit Hans Dreher vom Rottstr 5 Theater über den „Rotten Summer“.
Es könnte eine großartige Welt sein. Die Berliner Polit-Performer EGfKA wollen daher „alle Sachen hinterfragen und anders beleuchten“. Am Ringlokschuppen Ruhr startet ihr neuer Theaterabend „Anastrophe Now!“.
Am 22. Juni startet das Festival der Freien Theater in NRW und will zum Nachdenken und Handeln anregen. Florian Malzacher sieht den Reiz freien Theaters darin, „dass es eine sehr große Bandbreite an ästhetischen Möglichkeiten hat und nutzt“.

„Kunst kann helfen, auf die Welt zu reagieren“
Intendant Olaf Kröck über die Ruhrfestspiele Recklinghausen 2026 – Premiere 05/26
„Figuren wie unter einem Vergrößerungsglas“
Regisseur Jakob Arnold über „Ruf des Lebens“ am Schlosstheater Moers – Premiere 04/26
„Man muss in den eigenen Abgrund blicken“
Marie Schleef über „The Lottery“ am Essener Grillo Theater – Premiere 03/26
„Das Stück stellt uns vor ein Dilemma“
Regisseurin Mateja Koležnik über „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“ in Bochum – Premiere 02/26
„Eine Referenz auf Orte im Globalen Süden“
Regisseur:in Marguerite Windblut über „Der Berg“ am Essener Grillo-Theater – Premiere 01/26
„Totaler Kulturschock. Aber im positiven Sinn“
Schauspielerin Nina Steils über „Amsterdam“ am Bochumer Schauspielhaus – Premiere 12/25
„Jede Inszenierung ist eine Positionierung“
Regisseur Kieran Joel über „Antichristie" am Schauspielhaus Dortmund – Premiere 11/25
„Subjektive Wahrnehmung ist verboten“
Regisseurin Jette Steckel über „Das große Heft“ am Bochumer Schauspielhaus – Premiere 10/25
„Es geht auch um Fake News“
Regisseurin Lola Fuchs über „Der zerbrochene Krug“ am Schauspielhaus Dortmund – Premiere 09/25
„Wir brauchen sichere, offene Orte“
Ab der Spielzeit 2025/26 leitet Dramaturgin Sabine Reich das Prinz Regent Theater in Bochum – Premiere 08/25
„Eine Welt, die aus den Fugen ist“
Kulturamtsleiter Benjamin Reissenberger über das Festival Shakespeare Inside Out in Neuss – Premiere 07/25
„Da werden auch die großen Fragen der Welt gestellt“
Kirstin Hess vom Jungen Schauspiel Düsseldorf über das 41. Westwind Festival – Premiere 06/25
„Der Zweifel als politische Waffe“
Intendant Olaf Kröck über die Ruhrfestspiele 2025 in Recklinghausen – Premiere 05/25
„Der Text hat viel mit heute zu tun“
Regisseurin Felicitas Brucker über „Trommeln in der Nacht“ am Bochumer Schauspielhaus – Premiere 04/25
„Die Kraft des Buchs besteht in der Aufarbeitung“
Bettina Engelhardt inszeniert Bettina Flitners Roman „Meine Schwester“ am Essener Grillo-Theater – Premiere 03/25
„Die perfekte Festung ist das perfekte Gefängnis“
Ulrich Greb inszeniert Franz Kafkas „Der Bau“ am Schlosstheater Moers – Premiere 02/25
„Ich war begeistert von ihren Klangwelten“
Regisseurin Anna-Sophie Mahler über Missy Mazzolis „The Listeners“ in Essen – Premiere 01/25
„Vergangenheit in die Zukunft übertragen“
Regisseur Benjamin Abel Meirhaeghe über „Give up die alten Geister“ in Bochum – Premiere 12/24
„Ich glaube, Menschen sind alle Schwindelnde“
Regisseurin Shari Asha Crosson über „Schwindel“ am Theater Dortmund – Premiere 11/24
„Hamlet ist eigentlich ein Hoffnungsschimmer“
Regisseurin Selen Kara über „Hamlet/Ophelia“ am Essener Grillo Theater – Premiere 10/24
„Das Publikum braucht keine Wanderschuhe“
Intendant Ulrich Greb inszeniert „Ein Sommernachtstraum“ am Schlosstheater Moers – Premiere 09/24
„Eine andere Art, Theater zu denken“
Dramaturg Sven Schlötcke über „Geheimnis 1“ am Mülheimer Theater an der Ruhr – Premiere 08/24
„Das ist fast schon eine Satire“
Alexander Becker inszeniert „Die Piraten von Penzance“ am Opernhaus Dortmund – Premiere 07/24
„Es ist ein Weg, Menschen ans Theater zu binden“
Regisseurin Anne Verena Freybott über „Der Revisor kommt nach O.“ am Theater Oberhausen – Premiere 06/24
„Eher die Hardcore-Variante von Shaw“
Regisseur Damian Popp über „Pygmalion – My Fairest Lady“ am Schlosstheater Moers – Premiere 05/24