Der gegenwärtige Populismus setzt zentral darauf, die Gefühle des Publikums zu manipulieren. Der Politolinguistik Thomas Niehr erklärt die zugrundliegenden sprachlichen Muster und Strategien.
Maschrabiyyas, ornamentale Holzgitter, sind in Ägypten allgegenwärtig. Sie sind seit fast 40 Jahren die ästhetischen Leitmotive der Künstlerin mit deutsch-ägyptischen Wurzeln. Bis zum 25. Januar zu sehen.
Belgien verankert Bürgerbeteiligung institutionell: Geloste Bürgerinnen und Bürger beraten mit Abgeordneten über Zukunftsfragen, lokale und regionale Bürgerräte bearbeiten Politikfelder.
Einen Gegenwartsroman, der eine Geschichte aus drei Generationen-Perspektiven erzählt und eine Brücke zwischen Krimi und Gesellschaftsliteratur schlägt, legt der schottische Autor Doug Johnstone mit „Schwarze Herzen“ vor.
Die Werke der Objekt-, Installations- und Collagenkünstlerin behandeln den Umgang mit Geschichte und Kultur und das Zurechtfinden in Gesellschaftsstrukturen. Bis 22. Februar zu sehen.
Ein Künstlerleben zum Wiederentdecken: Seine bespielbaren „Kaufhaus-Objekte“ machten den 1945 geborenen Gelsenkirchener bereits als 22-Jährigen international bekannt. Bis zum 8. März zu sehen.
Bei diesem Werküberblick liegt der Schwerpunkt auf den Gobelins der Künstlerin. Die Webereien beeindrucken durch ihre malerische Wirkung und die Genauigkeit des Realismus. Bis zum 22. Februar.
Der fünfte Roman der Kolumnistin und Moderatorin Sarah Kuttner erzählt ungeschönt die tragische Geschichte einer Frau, die Opfer eines Heiratsschwindlers wird.
Das Kino ist und bleibt ein geschützter Raum, der im Gegensatz zu den kleinen und großen Displays auf Smartphones oder Fernsehern eben nicht alles zeigt und uns rund um die Uhr verfolgt.
Der Neoliberalismus hat weite Teile der Bevölkerung entsolidarisiert und atomisiert. Die Forderung nach Enteignung von Wohnungskonzernen beweist aber, dass die Mietpolitik klassenübergreifend mobilisiert.

Zwei Highlander
Die Filmstarts der Woche
Der Tod am Anfang
„Radio and Juliet“ am Theater Dortmund – Tanz an der Ruhr 05/26
Schrecken aus Eis und Finsternis
Fidena in Bochum: Marionetten aus Eis gleiten auf Virginia Woolfs Wellen – Bühne 05/26
Audiovisueller Soundtrip
8. Festival Blaues Rauschen im Ruhrgebiet – Festival 05/26
Kreislauf des Alltäglichen
Yuko Mohri, Ei Arakawa-Nash und die Sammlung von Inge Baecker im Kunstmuseum Bochum – kunst & gut 05/26
Globales Waldbaden
„Mythos Wald“ im Gasometer Oberhausen – Ruhrkunst 05/26
Im Doppelpack
Joana Mallwitz trifft Alice Sara Ott in Essen und Köln – Klassik an der Ruhr 05/26
Weitsicht bei Nacht
Pfingstoratorium „Die Sieben Gaben“ im Kölner Dom – Klassik am Rhein 05/26
Nomen est omen
„Die Namen“ von Florence Knapp – Literatur 05/26
Naturforscher im Alltag
„Kinderleichte Experimente für draußen“ von Christine Sinnwell-Backes u. Timo Backes – Vorlesung 05/26
Strukturen der Lebenswelt
Carl Grossberg im Wuppertaler Von der Heydt-Museum – Kunst in NRW 05/26
Geschenkte Freizeit
Teil 1: Lokale Initiativen – Die Agentur Wake Up Communications Düsseldorf
Schrott im Museum
Ausstellung über Abfallentsorgung im Dortmunder U – Ruhrkunst 05/26
Erfolge in dürren Zeiten
7. Circus Dance Festival in Köln – Tanz in NRW 05/26
Kurz frei
Arbeit schläft nie. Auch ihre Jünger nicht – Glosse
Liebe gegen Perfektion
Uraufführung von Sarah Nemtzovs Oper „Wir“ in Dortmund – Oper in NRW 05/26
„Zurücklehnen und staunen“
Kurator Christian Höher über „Origins – Die Schönheit des Lebens“ im Wuppertaler Visiodrom – Interview 05/26
„Je länger ein Arbeitstag dauert, desto unproduktiver wird er“
Teil 1: Interview – Gewerkschafter Stephan Krull über kürzere Arbeitszeiten und gesellschaftliche Teilhabe
Haare zu lang, Röcke zu kurz
„Swinging Cologne“ von Stefan Winges – Textwelten 05/26
Altes Thema neu erzählt
„Picture a day like this“ an der Oper Köln – Oper in NRW 05/26
Vertrauen durch Bildung
Was tatsächlich gegen Arbeitslosigkeit hilft – Europa-Vorbild Dänemark
Die kleinen Erfolge feiern
Brookln Dekker in Bochum – Musik 05/26
Klassenkampf von oben
Teil 1: Leitartikel – CDU und SPD wenden sich gemeinsam gegen arbeitende Menschen
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
„Kunst kann helfen, auf die Welt zu reagieren“
Intendant Olaf Kröck über die Ruhrfestspiele Recklinghausen 2026 – Premiere 05/26