Das Maschinenhaus in Essen ist ein Paradebeispiel für den Strukturwandel im Revier: 1970 wurde die Schachtanlage Carl stillgelegt, abgerissen werden sollte sie jedoch nicht. Dafür sorgte die 1977 gegründete Initiative Zentrum Zeche Carl. Heute wird im Maschinenhaus kein Grubengold mehr gescheffelt, trotzdem ist es körperliche Arbeit, die hier im Fokus steht: nämlich Tanz- und Physical Theater, gerne auch von jungen TheatermacherInnen. Nächste Woche (10.2.) zeigt das Haus ein Stück zweier Folkwang-Absolventinnen: „Tränen auf dem Center Court. Aber sie schämte sich nicht.“ von Charlotte Kath und Sandra Reitmayer. Sandra Reitmeyer arbeitet seit 2012 als freie Regisseurin, 2013 gewann sie für „Die Waisen“ den Kölner Theaterpreis. Charlotte Kath machte zuletzt als Teil des Ensembles Toboso im Theater Duisburg von sich Reden. Für den Freitag im Maschinenhaus versprechen die beiden ein „Solo in drei Sätzen“, und gemeint ist hier nicht Musik, sondern Tennis. Wir sind gespannt.
„Tränen auf dem Center Court. Aber sie schämte sich nicht.“ | R: Sandra Reitmayer mit Charlotte Kath | Fr 10.2. 20 Uhr | Maschinenhaus Essen | www.maschinenhaus-essen.de
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