Es gibt 93 Beiträge von Olli
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25.03.2004
Zwei Menschen finden in ihrer ganzen Unterschiedlichkeit zueinander: der Besitzer des kleinen Ladens Ibrahim und der Junge Moses, der zunächst seine Mutter und dann seinen Vater verloren hatte. Die Freundschaft geht soweit, dass Ibrahim Moses adoptiert. Das Bemerkenswerte ist, dass Ibrahim Moslem und Moses Jude ist. Das Ganze spielt dann auch noch in einem Vorstadtviertel von Paris in sehr bescheidenen Verhältnissen. Es ist schön zu sehen, dass es neben unserer Glimmerwelt eingerahmt von bunten Werbeplakaten auch noch etwas anderes gibt was Lebensinhalt bietet. Der alte Ibrahim vermittelt ganz nebenbei einige interessante Sichtweisen auf das Leben, über die sich nachzudenken lohnt.
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24.03.2004
Was will uns dieser Film sagen? Ich weiß es nicht. Eine technisierte grelle Welt in Tokio bildet die Kulisse. Ein älterer Schauspieler stößt im Hotel auf eine junge Frau. Beide sind unzufrieden mit ihrer Lebenssituation (soll vorkommen). Beide leben eigentlich in unterschiedlichen Welten: er hat den eingefahrenen Familenalltag, sie einen ehrgeizigen, aber oberflächlichen Ehemann. Aber das Suchen nach dem richtigen Leben verbindet die beiden. Im Film passiert eigentlich nicht viel, eigentlich gar nichts. Den Schluss fand ich gut. Es kommt nicht zu einer schnulzigen Romanze, sondern die beiden haben sich gern und das war´s.
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21.02.2004
Bisher war mir Mettmann vor allem durch die Autos mit ME-Kennzeichen bekannt, die in Düsseldorf die wenigen Parkplätze zustellen. Nun saß ich im Kino neben zwei älteren Damen, die wahrscheinlich aus Mettmann kamen und jede Örtlichkeit im Film kommentierten. War etwas nervig. Ansonsten konnte man den Film anschauen. War ganz lustig. Vielleicht schaue ich mir den Ort einmal an, damit ich beim nächsten Mal mit meinen Kinonachbarinnen mithalten kann?
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21.02.2004
Also der Film hat mich nicht vom Hocker gerissen. Die Handlung plätscherte nur so dahin. Vielleicht bin ich auch nicht mehr so nah am Thema dran. Ich würde, glaube ich, nicht mehr in die Gefahr geraten, mich aus Liebe umbringen zu wollen. Dafür hat man schon zuviel erlebt. Nun gut, der Mord und der Selbstmord aus Liebe waren absehbar, also kein großer Spannungsbogen. Am liebsten wäre ich während des Films gegangen. War aber zu faul. Die schauspielerischen Leistungen waren sicherlich gut. Daniel Brühl hat mir gefallen.
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18.01.2004
Der Film rankt sich um die Idee einer Fraueninitiative irgendwo in der tiefsten britischen Inselprovinz. Die Idee ist die Erstellung eines Aktkalenders für wohltätige Zwecke. Man kann sich problemlos vorstellen, dass da einige Überraschungen auf den Kinobesucher zukommen. Im Prinzip war die Filmidee, die auf einer wahren Geschichte beruht, recht originell. Allerdings geht die Handlung stellenweise ziemlich schleppend voran.
Interessant fand ich, dass, nachdem der große Erfolg mit dem Kalender eingetreten war, zumindest bei der Sprecherin der ?Kalender-Girls" der typische Wenns-dem-Esel-zu-wohl-geht-geht-er-aufs-Eis-tanzen-Effekt auftrat. Gegen Erfolg ist nichts einzuwenden, man muss nur noch in der Lage sein, den Erfolg zu beherrschen (befrauen? -Quatsch). Gefährlich wird es, wenn man Sklave dieses Erfolgsrausches wird. Die Protagonistin hat das scheinbar noch in den Griff bekommen. Glückwunsch! Klappt nicht immer.
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03.01.2004
Man kann über den Forschungsgegenstand und die Methoden von Elisabeth Kübler-Ross geteilter Meinung sein. Unumstritten ist allerdings, dass es sich bei ihr um eine bemerkenswerte Frau handelt. Gut, dass diese Dokumentation zustande kam. Sie wäre ein paar Monate später so nicht mehr möglich gewesen. Eine ihrer Schwestern ist bereits verstorben.
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13.12.2003
Naklar, der Film ist total überdreht und unrealistisch. Aber er ist doch auch sehr schön, lustig und traurig. Es werden tatsächlich viele Möglichkeiten von Liebe dargestellt, zwar überspitzt, aber das Leben geht doch manchmal wirklich seltsame Wege. Und auch im Film gab es ja wie im richtigen Leben nicht für alle ein Happy End.
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22.11.2003
Ja, ein schöner und lustiger Film. Ab und zu drückt er auch auf die Tränendrüsen. Ein paar Lebensweisheiten bekommt man auch mit auf den Weg. Kindern und Vater hat?s gefallen.
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16.11.2003
?Das Wunder von Bern" zeigt eigentlich zwei Geschichten. Zum einen natürlich die Geschichte der deutschen Nationalmannschaft von 1954. Die zweite Geschichte handelt von einer Essener Nachkriegsfamilie. Beide Geschichten berühren sich inhaltlich immer wieder und fließen zum Schluß ineinander zusammen. Eigentlich gibt es mit den zwei Geschichten auch zwei Wunder. Gut, der Sieg der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft gab den Deutschen ein Stück Selbstvertrauen oder Selbstwertgefühl zurück. Ich glaube, dass das auch für ein Volk, dass auf so fatale Weise in seiner jüngsten Vergangenheit versagt hat, wichtig war. Das Ganze spielt sich nun noch einmal im Kleinen ab. Der gebrochene Vater der Essener Familie, der über 10 Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft verbrachte, wird Stück für Stück ein zweites Mal geboren. Ja, ein Wunder, dass ein Mann, der so lange Zeit eigentlich tot war, wieder lebendig werden kann. Wohl dem Mann, der so eine Frau an der Seite hat, die nicht nur drei Kinder zur Welt bringt, sondern auch auf ihren Mann vertraut und ihm bei dessen zweiten Geburt zur Seite steht.
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02.11.2003
„Die Legende von Paul und Paula" entstand 1973 in der DDR und war seinerzeit ein echter Kultfilm. Die Liebesgeschichte bewegt sich zwischen Phantasie und Wirklichkeit. Es war nicht nur die Handlung an sich, sondern es kam dazu, dass die Buchvorlage von Plensdorf stammte, die das Projekt „kultig" werden ließen. Plensdorf schrieb „Die neuen Leiden des jungen W." . Damit wurde er der Geheimtipp bei der DDR-Jugend. Wenn man so will, ist man mit ein wenig Phantasie und großzügiger Auslegung schnell bei Goethes „Werther", auf den sich Plensdorf in „Die neuen Leiden des jungen W." bezieht, und der seinerzeit ja auch absoluter Kult war. Zur Musik von den Pudys kann man stehen wie man will, aber die Lieder aus „Die Legende von Paul und Paula" sind Gassenhauer geworden, die zumindest die über 40jährigen Ossis auch heute noch mitpfeifen können. Irgendwo sehe ich vom Stil her Parallelen zu „Good Bye, Lenin!" Zumindest weiss der Zuschauer ja auch nicht immer, was real und was eigentlich erfunden ist. Er wird ein wenig zwischen Wirklichkeit und Phantasie hin- und hergeschaukelt (und manchmal merkt er’s nicht). Mich wundert es eigentlich, dass letzterer Film auch hier im Westen so eine positive Resonanz erfahren hat. Kann es sein, dass die Leute sich in letzter Zeit etwas mehr für den Osten interessieren und insgesamt etwas nachdenklicher werden? Nicht, dass wir vor einem „Kulturellen Wandel" in irgend eine andere Richtung stehen, aber ein wenig scheint die Spaßgesellschaft angeknackst. Irgendwie ist die Zukunft nicht mehr so rosig und bei allem Spaß und Fun macht sich manchmal ein Hauch von Nachdenklichkeit breit. Die Menschen müssen vielleicht wieder etwas mehr zusammenhalten in Zukunft. Wäre vielleicht bei allen Problemen ein positiver Nebeneffekt der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklung.
Da im Biograph nichts weiter zu „Die Legende von Paul und Paula" vorliegt, hier zwei Links mit weiteren Infos:
http://gruppen.tu-bs.de/studver/sff/archiv/2002ss/index.html

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