Es gibt 95 Beiträge von Olli
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21.12.2023
Verfilmte Biografien stoßen in der Regel auf mein Interesse. Die Darstellung des Lebens von Edvard Munch, Wegbereiter des Expressionismus, ist aber ein ganz besonderes Projekt. Eigentlich sind es vier Lebensabschnitte, die jeweils an einem anderen Ort und mit anderen Schauspielern (eine Schauspielerin) als Munch dargestellt werden. Munchs Berliner Zeit um 1900 herum wird in das heutige Berlin transformiert. Ein gewagter Akt, regt aber zum Nachdenken über Bezüge zwischen den Zeitläuften an. Zwischen den vier "Teilen" des Films kann man gedanklich gut hin und her springen, da sie völlig unterschiedlich gestaltet sind. Ein gewisse Vorkenntnis über das Leben von Edvard Much ist dennoch hilfreich.
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19.06.2022
Eigentlich schade, dass die USA kein EU-Mitglied sein können. Ja klar, die USA gehören ja nicht zu Europa! Aber selbst wenn sie auf unserem Kontinent lägen, würden sie wohl nicht einmal den Kandidatenstatus erhalten: In den USA gelten Waffengesetze, die in Europa einfach undenkbar wären. Noch immer gibt es in vielen Bundesstaaten die Todesstrafe. Auch das undenkbar als EU-Mitglied. Wenigsten rühmen sich die USA der absoluten Rechtsstaatlichkeit. Und wenn man diese einmal aussetzen will, dann schafft man ein exterritoriales Lager wie Guantanamo. Da kann man dann so ziemlich alles machen, was man will... Und ich dachte immer, so etwas gibt es nur in China?!
Der Andreas Dresen Film ist wirklich sehenswert. Manchmal zieht sich alles etwas in die Länge, aber Rabiye Kurnaz saß ja auch eine lange Zeit in Guantanamo ein. Auch für ausgewachsene Männer an manchen Stellen anrührend....
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29.01.2022
Die letzten Stunden im Leben von Jochen Klepper, seiner Frau und seiner Stieftochter kann man "Schattenstunde" nachempfinden. Der Film ist unerwarteter Weise an manchen Stellen recht heftig. Also nichts für das Samstagsabendprogramm mit der Familie. Das Thema vom Selbstmord der Familie im dritten Reich ist ja auch nicht unbedingt etwas für den Spaß am Abend. Also, einfach mal reinschauen, aber warm anziehen....
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22.01.2022
Tom Schilling ist mein Lieblingsschauspieler. Er ist auch in diesem Film wieder hervorragend. Ich habe selten im Vorfeld einer Prämiere soviel über einen Film gelesen. Es gab extrem viele Vorschusslorbeeren. Also, der Film war gut. Er hat mich jetzt aber nicht bis zum "Lebensende" geprägt..... Insofern finde ich es etwas befremdlich, dass mein kurzer Beitrag der erste im hiesigen Forum ist.
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31.12.2018
Julius Weckauf spielt den neunjährigen Harpe Kerkeling (Hans-Peter) wie ein kleiner Gott. Schon dafür lohnt es sich, den Film anzusehen. Die Kindheit eines begabten Jungen im Ruhrgebiet wird mit seinen teilweise ungewöhnlichen Höhen und Tiefen vorgestellt. Es gibt sicherlich viele mehr oder weniger ungewöhnliche Biografien, die es wert wären, erzählt zu werden. Die vorgestellte Biografie wird natürlich dadurch besonders interessant, weil alle den Mann kennen, der aus dem kleinen Hans-Peter hervorgegangen ist. In Laufe der Handlung wird kein gordischer Knoten konstruiert, der am Schluss irgendwie durchschlagen werden muss. Vielmehr wird die relativ simple Erkenntnis, dass wir alle durch unser Umfeld und durch unsere Erfahrungen geprägt sind, überraschend frisch und überzeugend vermittelt. Insofern verlässt man das Kino leichtfüßig, aber durchaus auch etwas nachdenklich....
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30.10.2018
Nachdem ich das Handy ausgeschaltet hatte und die Kinowerbung an mir vorübergezogen war, wurde ich etwas unruhig. Ursache waren nicht Aktion und Bewegung, sondern ungewohnte Ruhe. Was soll auch schon viel passieren in einer Jurte in der Tundra, die von einem älteren Paar bewohnt wird?! Doch die Spannung stieg auch bei dem Wenigen, was ablief. Das gab Zeit und Raum, seine eigenen Gedanken in das Geschehen einzubringen. Wie leben wir richtig? 97 Minuten Zeit, darüber nachzudenken!
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27.10.2018
...von Andreas Dresen. Gundermann ist vielschichtig. Sein Botschaft ist eigentlich, dass es keine (Heils-)Botschaft auf dieser Welt gibt. Wie sollen wir leben? Aufrichtig!
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02.04.2018
Viel ist über die biblische Maria aus Magdala in Galiläa nicht bekannt. Die Quellen in der Bibel sind dürftig. Die Handlung will die Zeit vor 2000 Jahren in Palästina rund um die letzten Tage im Leben Jesu widerspiegeln. Wir wissen nicht, wie die Menschen damals gelebt, gedacht und gefühlt haben. Der Film ist ein aufrichtiger Versuch der Rekonstruktion.
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22.10.2017
Zum Schluss aber wieder der Wir-Schaffen-Das-Ausblick auf den Krieg. Schade eigentlich.
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16.01.2016
Die Kritik zum Film war ja im Vorfeld nicht berauschend. Tatsächlich birgt das ernste Thema, die Aufarbeitung und Abrechnung mit dem persönlichen Holocausterleben, zunächst nicht viel Besonderes . Um so überraschender ist die Wende am Schluss des Films, die hier natürlich nicht verraten werden soll. Leider schien mir diese Überraschung für das reale Leben und selbst für einen Film etwas unrealistisch.

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