Petersburger Hängung geht anders. Die Galerie m in Bochum zeigt mit „If and when“ neue Werke des amerikanischen Künstlers Peter Wegner.
Rolf-Gunter Dienst konzentriert sich in seiner Malerei auf die Konstituenten des Mediums: auf die Fläche, die Linie und eben die Farbe.
Markus Lüpertz ist unverwüstlich. Auch nach seiner Verabschiedung als Professor und Rektor der Kunstakademie Düsseldorf und seinem (weitgehenden) Umzug nach Berlin 2009 ist er im Rheinland und im Ruhrgebiet präsent.
In den Bereichen Fotografie, Grafik und Plakat konzentrierten sich in den 20er Jahren zahlreiche künstlerische Visionen und Neuansätze. Die Ausstellung, die letzten Samstag im Museum Folkwang begann, wirft ein Blick auf diese nachhaltige Zeit.
Martina Kleins überschreiten die üblichen Grenzen. Ihre Malerei besitzt ein explizit räumliches Moment, indem sie die Tafeln in und zu ihrer Umgebung setzt.
Der erste Blick fällt auf eine ungestüme Großradierung von Barbara Grosse (Linien im Raum, 2010), daneben sprudelt unter Flutlicht eine Brunnenskulptur auf ihrem Sockel (Gabriele Schmitz Reum, 2011), danach kommen Arbeiten des renommierten Bochumer Bildhauers Friedrich Gräsel (Jg. 1929) aus den 1980ern.
Die Ausstellung im Kunstmuseum beginnt im Treppenhaus. Auf dessen Rückwänden hat Caroline Bayer breite schwarze Klebestreifen so angebracht, dass sie mit den weißen Zwischenräumen eine ornamentale Fläche, aber auch eine perspektivische Flucht bilden.
Der Ort stimmt. Die Installationen von Kirsten Krüger entfalten vor allem in den Kabinetten des Wittener Museums, mit der Sachlichkeit des hellen Steinbodens und nur wenigen begleitenden Collagen und Zeichnungen an der Wand, ihren Reiz zwischen filigraner mehrteiliger Skulptur und pittoreskem räumlichen Ereignis, dessen Protagonisten außer Haus sind.
Eines teilen diese großformatigen Farbfotografien schon von draußen, durch die Fensterfront des Museum Quadrat mit: Simone Nieweg bleibt sich in ihrer Kunst treu, auf eine fabelhafte Weise.

Purismus in Farbe
Richard Paul Lohse in Bottrop – Ruhrkunst 09/26
Kopfsachen
Jaume Plensa in Duisburg – Ruhrkunst 09/26
Keller voller Licht
25 Jahre Lichtkunstzentrum in Unna – Ruhrkunst 08/26
Hangover mit Schafen
Ragnar Kjartansson in Recklinghausen – Ruhrkunst 07/26
Aus Papier wird Raum
Michael Beutler in Gelsenkirchen – Ruhrkunst 06/26
Junger Osten
„Die Kids sind nicht alright!“ im Bochum MuT – Ruhrkunst 06/26
Globales Waldbaden
„Mythos Wald“ im Gasometer Oberhausen – Ruhrkunst 05/26
Schrott im Museum
Ausstellung über Abfallentsorgung im Dortmunder U – Ruhrkunst 05/26
Subtil belichtet
Johanna von Monkiewitsch im Essener Kunstverein Ruhr – Ruhrkunst 04/26
„Klick!“, sagte die Kamera
Fotobücher für Kinder im Essener Museum Folkwang – Ruhrkunst 04/26
Pop, provokant
„German Pop Art“ in Oberhausen – Ruhrkunst 03/26
Lebenswerk in Farbe
Rupprecht Geiger in Hagen – Ruhrkunst 03/26
Geschmacksachen
„Mahlzeit!“ im LWL-Museum in Herne – Ruhrkunst 02/26
Ästhetische Verwandtschaften
„Affinities“ in der Kunsthalle Recklinghausen – Ruhrkunst 02/26
Tanzende Gitter
Susan Hefuna im Duisburger Museum Küppersmühle – Ruhrkunst 01/26
Klappe auf, Klappe zu
Rolf Glasmeier im Kunstmuseum Gelsenkirchen – Ruhrkunst 01/26
Rund ums Staubhaus
„How we met“ im Kunstmuseum Bochum – Ruhrkunst 12/25
Raumschmuck aus Türmen
Mariana Castillo Deball im Dortmunder Kunstverein – Ruhrkunst 12/25
Gespiegelte Erdgeschichte
Robert Smithson in Bottrop – Ruhrkunst 11/25
Unter Ruhris
Brigitte Kraemer in Essen – Ruhrkunst 11/25
Solare Kräfte
„Genossin Sonne“ im Dortmunder U – Ruhrkunst 10/25
Ruhrgebilder
Pixelprojekt-Neuaufnahmen in Gelsenkirchen – Ruhrkunst 09/25
Imdahls Sehschule
50 Jahre RUB-Kunstsammlung in Bochum – Ruhrkunst 09/25
Formationen lesen
Amit Goffer im Haus Kemnade – Ruhrkunst 08/25
Appetithäppchen
Westdeutscher Künstlerbund (WKB) in Witten – Ruhrkunst 08/25