In Dänemark muss der Verlust des Arbeitsplatzes nicht den Verlust der Würde bedeuten. Das ist der große Kontrast zu vielen anderen europäischen Ländern.
Der US-amerikanische Singer-Songwriter zeigte sich im Bahnhof Langendreer zurückgenommen, kommunikativ wie musikalisch. Ein Volltreffer: Das Publikum ließ sich nur zu gerne in seinen Bann ziehen.
Die Politik übt sich in Wählerbeschimpfung. Adressat sind in der Regel diejenigen, die eh schon zu wenig haben, um ihr Leben einigermaßen sorgenfrei zu gestalten. Das führt zu Frustration in der Bevölkerung. Dabei wäre es höchste Zeit, Arbeiter und solche, die es mal waren, wieder ins Boot zu holen.
Schleinzers dritter Film als Regisseur hatte auf der Berlinale Premiere, Sandra Hüller wurde dort mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet. In „Rose“ spielt sie eine Frau, die sich während des Dreißigjährigen Kriegs als Mann ausgibt. Ab 30. April bundesweit im Kino zu sehen.
Das diesjährige Programm unter dem Motto „Erschrecken und Erstaunen“ zeigt von Anfang Mai bis Mitte Juni internationale Produktionen, die sich u.a. mit Krisen, Technologie und Familie befassen.
Anaïs Clercs Stück handelt von zwei Frauen auf einem steinigen Lebensweg – auch wegen der gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, mit denen Frauen zu kämpfen haben. Premiere am 30. April.
Die Gruppenausstellung behandelt ab dem 7. Mai die Erfahrungen der jüngsten Generation der ehemaligen DDR und ihre Auseinandersetzung mit der deutschen Wiedervereinigung.
Kino ändert nicht nur den Modus des Sehens, es schafft auch Räume für Diskurs und Austausch. Es führt nicht nur einfach vor, es kuratiert, ordnet ein und setzt auf Rahmung und Gespräch.
Der Super-GAU im Atomkraftwerk Tschernobyl ist 40 Jahre her. Jetzt träumt Markus Söder von Mini-AKW und Jens Spahn will alte Reaktoren reaktivieren. Was Reaktionäre halt so machen.
Der Regisseur Markus Schleinzer und die Schauspielerin Caro Braun stellten den Film in lebhafter Interaktion mit dem Publikum vor.

Der Tod am Anfang
„Radio and Juliet“ am Theater Dortmund – Tanz an der Ruhr 05/26
Zwei Highlander
Die Filmstarts der Woche
Schrecken aus Eis und Finsternis
Fidena in Bochum: Marionetten aus Eis gleiten auf Virginia Woolfs Wellen – Bühne 05/26
Audiovisueller Soundtrip
8. Festival Blaues Rauschen im Ruhrgebiet – Festival 05/26
Kreislauf des Alltäglichen
Yuko Mohri, Ei Arakawa-Nash und die Sammlung von Inge Baecker im Kunstmuseum Bochum – kunst & gut 05/26
Globales Waldbaden
„Mythos Wald“ im Gasometer Oberhausen – Ruhrkunst 05/26
Im Doppelpack
Joana Mallwitz trifft Alice Sara Ott in Essen und Köln – Klassik an der Ruhr 05/26
Weitsicht bei Nacht
Pfingstoratorium „Die Sieben Gaben“ im Kölner Dom – Klassik am Rhein 05/26
Nomen est omen
„Die Namen“ von Florence Knapp – Literatur 05/26
Naturforscher im Alltag
„Kinderleichte Experimente für draußen“ von Christine Sinnwell-Backes u. Timo Backes – Vorlesung 05/26
Strukturen der Lebenswelt
Carl Grossberg im Wuppertaler Von der Heydt-Museum – Kunst in NRW 05/26
Geschenkte Freizeit
Teil 1: Lokale Initiativen – Die Agentur Wake Up Communications Düsseldorf
Schrott im Museum
Ausstellung über Abfallentsorgung im Dortmunder U – Ruhrkunst 05/26
Erfolge in dürren Zeiten
7. Circus Dance Festival in Köln – Tanz in NRW 05/26
Kurz frei
Arbeit schläft nie. Auch ihre Jünger nicht – Glosse
Liebe gegen Perfektion
Uraufführung von Sarah Nemtzovs Oper „Wir“ in Dortmund – Oper in NRW 05/26
„Zurücklehnen und staunen“
Kurator Christian Höher über „Origins – Die Schönheit des Lebens“ im Wuppertaler Visiodrom – Interview 05/26
„Je länger ein Arbeitstag dauert, desto unproduktiver wird er“
Teil 1: Interview – Gewerkschafter Stephan Krull über kürzere Arbeitszeiten und gesellschaftliche Teilhabe
Haare zu lang, Röcke zu kurz
„Swinging Cologne“ von Stefan Winges – Textwelten 05/26
Altes Thema neu erzählt
„Picture a day like this“ an der Oper Köln – Oper in NRW 05/26
Vertrauen durch Bildung
Was tatsächlich gegen Arbeitslosigkeit hilft – Europa-Vorbild Dänemark
Die kleinen Erfolge feiern
Brookln Dekker in Bochum – Musik 05/26
Klassenkampf von oben
Teil 1: Leitartikel – CDU und SPD wenden sich gemeinsam gegen arbeitende Menschen
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
„Kunst kann helfen, auf die Welt zu reagieren“
Intendant Olaf Kröck über die Ruhrfestspiele Recklinghausen 2026 – Premiere 05/26