Weltweites Renommee hat er nicht erst durch seinen Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal oder als ehemaliger Rektor der Kunstakademie Düsseldorf erlangt – nun sind Werke des bedeutendsten englischen Bildhauers Tony Cragg auch im Von der Heydt-Museum in Wuppertal zu bestaunen, und zwar bis zum 14. August. Aus Plastik, Glas, Bronze, Gips oder Edelstahl – aus verschiedensten Materialien zaubert der Künstler geheimnisvolle Figuren, wohlgeformt und lebendig, manchmal wie aus einer anderen Welt. Auf drei Etagen gibt die Retrospektive „Parts of the World" mit rund 120 Figuren einen Überblick über Craggs Schaffen.
Überblick über das Werk eines anderen modernen Künstlers bietet ab Samstag (23.April) das Museum Kunstpalast in Düsseldorf. An diesem Tag eröffnet die Jean Tinguely-Ausstellung „Super Meta Maxi". Zu sehen sind unter Anderem sein berühmter Mengele-Totentanz, eine installative Auseinandersetzung mit dem Schrecken des Holocaust, oder die legendäre, begehbare Monumental-Skulptur „Grosse Méta-Maxi-Maxi-Utopia“, die uns ins Herz einer Maschinenwelt entführt. Durch seinen verspielten Umgang mit dem Maschinellen prägte der Schweizer Künstler die Kunstwelt nach 1945.
Tony Cragg: Parts of the World | Von der Heydt-Museum Wuppertal | bis 14.8.
Jean Tinguely: Super Meta Maxi | Museum Kunstpalast Düsseldorf | ab 23.4.
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