
Woody Allen: A Documentary
USA 2011, Laufzeit: 113 Min., FSK 0
Regie: Robert B. Weide
>> www.woody-doc-derfilm.de
Doku über einen herausragenden Komiker
Filmisches Denkmal
„Woody Allen: A Documentary“ von Robert B. Weide
Robert B. Weide kennt sich aus: Der Regisseur hat schon Dokumentationen über die Marx Brothers, W.C. Fields und Lenny Bruce gemacht. Für diese Doku hat sich Woody Allen über die Schulter und ins Tagebuch schauen lassen. Es wundert kaum, dass dabei eher ein filmisches Denkmal als ein kritischer Kommentar entstanden ist – und es stört auch nicht.
Chronologisch hangelt sich die Doku von den frühen Erfolgen als Stand Up-Comedian über den Wechsel zum Film, den Kritiker- und Publikumserfolgen mit „Stadtneurotiker“ und „Manhattan“ zum Triumph mit seinen letzten Filmen. Fast vollkommen ausgelassen werden die mediokreren Filme der 90er Jahre, und persönliche Schwächen kommen nur am Rande zu Wort. Allens kluger Witz und sein ganz eigenes Timing werden mit diesem Film jedoch ausgiebig zelebriert.
(Christian Meyer)

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