
Parada
Serbien, Kroatien, Mazedonien, Slowenien 2011, Laufzeit: 115 Min., FSK 12
Regie: Srdjan Dragojevic
Darsteller: Nikola Kojo, Miloš Samolov, Hristina Popovic, Goran Jevtic, Goran Navojec, Dejan Acimovic, Toni Mihajlovski, Nataša Markovic
>> www.parada-film.de
Sympathische Emanzipationsgeschichte
Eine Frage des Stolzes
"Parada" von Srdjan Dragojevic
Von der Selbstverständlichkeit, mit der hierzulande, insbesondere in Köln, alljährlich am Christopher Street Day für die Rechte der queeren Bevölkerung demonstriert wird, können die Menschen in Osteuropa nur träumen. Umso erstaunlicher, dass Srdjan Dragojević über die Problematik eine Komödie drehen konnte, die noch dazu auf dem Balkan zu einem Publikumserfolg wurde. Das könnte an der zweiten Handlungsebene liegen, in der es um Aussöhnung zwischen einstigen Kriegsgegnern geht.
Mag der Film auch einige Stereotype bedienen und im Vergleich zu anderen Filmen mit schwul-lesbischer Thematik vielleicht nicht weit genug gehen, so kann er dennoch mit einer ganzen Reihe sehr sympathischer Figuren und einer liebenswerten Botschaft für sich einnehmen.
Berlinale 2012: Panorama-Publikumspreis, „Siegessäule“-LeserInnenpreis ELSE
(Frank Brenner)

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