
Lügen über meine Mutter
Deutschland 2026, Laufzeit: 106 Min., FSK 12
Regie: Aron Lehmann
Darsteller: Rosalie Thomass, Golo Euler, Elise Lindner
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Stilistisch reizvolles Familiendrama
Dicke Probleme
„Lügen über meine Mutter“ von Aron Lehmann
Wie in der 2022 erschienenen gleichnamigen Romanvorlage von Daniela Dröscher wird auch der Film „Lügen über meine Mutter“ aus der Perspektive der siebenjährigen Ela (toll: Elise Lindner) erzählt, die in den 1980er Jahren beobachtet, wie ihre Mutter Cornelia (Rosalie Thomass) von ihrem Ehemann (Golo Euler) ständig tyrannisiert und wegen ihres Übergewichts verspottet wird.
Thomass hat die Drehbuchadaption des Romans geschrieben und (wie zuvor schon bei „Jagdsaison“) ihren Lebenspartner Aron Lehmann inszenieren lassen. Das Paar macht aus dem Stoff ein spannendes Zeitgemälde, bei dem sowohl feministische Elemente als auch das Problem des Fat Shaming angesprochen werden, um daraus am Ende eine positiv konnotierte Familiengeschichte zu machen, die von Liebe und Respekt zeugt.

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