Wie entsteht heute und in Zukunft die öffentliche Meinung? Wie sieht der kommende Journalismus aus? Zweifellos spielen die digitalen Medien dabei eine entscheidende Rolle. Facebook, Twitter und co. haben das Monopol der Einwegmedien Print, TV und Radio durchbrochen – sowohl global als auch lokal.
Das Kernthema der letzten Wochen war zweifellos die Energiepolitik.
Was Fernost geschah, soll zukünftig gar nicht erst denkbar sein. Der Umstieg von Atom auf Öko muss der letzte Ausstieg für die Bundesrepublik werden!
Herr Eiskirch, welche Auswirkungen hat Fukushima auf die Wirtschafts- und Energiepolitik in NRW?
Thomas Eiskirch: Gegen Atomkraft gab es zwar schon lange eine breite Mehrheit bei den Menschen, aber eben nicht in der Politik.
trailer: Herr Blenkers, was kann der Verbraucher machen, damit die Atomkraftwerke hierzulande nicht mehr so lange laufen?
Peter Blenkers: Naheliegend ist zunächst der Wechsel des Stromversorgers.
Die NRW-Landesregierung plant den Ausbau der Windkraft und will deren Anteil an der Stromerzeugung bis 2020 um ein Fünffaches auf zwanzig Prozent ausbauen. Die Stimmen der Kritiker von Windkraftanlagen sind angesichts der dramatischen Ereignisse in Japan leiser geworden und die Bereitschaft der Anwohner von Windparks, zukünftig noch höhere Windräder in wesentlich kürzeren Abständen zu ihren Wohngebieten zu akzeptieren, steigt.
Larry Hagman hat gut lachen: In Kalifornien hat der Schauspieler für 750 000 Dollar die größte private Solaranlage des Landes errichtet. Und für Werbezwecke schlüpft der knapp Achzigjährige in seine alte Rolle des JR Ewing aus der TV-Serie „Dallas“. Das texanische Ekelpaket gibt sich geläutert, ist nicht mehr der schmierige Ölbaron, sondern der strahlende Solarinvestor.
trailer: Frau Akgün, können Frauen besser mit Macht umgehen als Männer?
Lale Akgün: Das glaube ich nicht. Frauen sind darin nicht so geübt. Da sie gerade anfangen, mit Macht zu experimentieren, sind sie bereit, auch andere Formen des Umgangs mit Macht zuzulassen. Aber so viele Frauen in Machtpositionen gibt es doch gar nicht.
Am Morgen des 11. März unterbrach WDR 2 seine Sendung für eine kurze Eilmeldung. Ein schweres Erdbeben habe Japan erschüttert. Meldungen über Tote oder Verletzte gäbe es zunächst nicht. Seit diesem Tag ist die Welt nicht mehr, wie sie war. Beim Schreiben dieser Zeilen war noch nicht klar, wie viele Menschenleben das Beben, der Tsunami und die Reaktorkatastrophe von Fukushima letztlich kosten würden und ob die havarierenden Atomkraftwerke größere Landstriche als die in der ersten Woche eingerichteten Sperrzonen erheblich kontaminieren würden.
„Mit politischem Engagement ist es wie mit Sport“, erklärt Jutta Sundermann: „Wer immer auf dem Sofa sitzt, kann sich gar nicht vorstellen, wie das überhaupt gehen kann. Wer aber regelmäßig Sport treibt, ist es einfach gewohnt, sich zu bewegen.“
In der Politik wird derzeit diskutiert, ob und wie eine Frauenquote von 30 Prozent in Führungsgremien der deutschen Wirtschaft eingeführt werden könnte, denn Deutschland liegt – was den Frauenanteil in Führungspositionen betrifft, mit zwei Prozent deutlich hinter Ländern wie Schweden oder den USA zurück, die zweistellige Anteile vorweisen können.

Wohnträume
Intro – Das große Versagen
Die Natur nimmt sich Zeit – die wir nicht haben
Teil 1: Leitartikel – Über Naturschutz, Wirtschaft und politische Kurzsichtigkeit
„Die Einschläge kommen näher“
Teil 1: Interview – Politologe Reinhard Loske über Naturschutz und wirtschaftliche Interessen
„Fellnasen“ im Wohnzimmer
Teil 1: Lokale Initiativen – Bochumerin hilft ehrenamtlich Fledermäusen
Von Vorwand zu Vorwand
Teil 2: Leitartikel – Politik ist nicht getrieben, sie lässt sich einspannen
„Für die Parteien steht viel auf dem Spiel“
Teil 2: Interview – Politologin Dorothée de Nève über Identität und Konsens in der Politik
Helfen statt Ausgrenzen
Teil 2: Lokale Initiativen – Das Interkulturelle Zentrum in Köln-Nippes
Die Demokratie endet mit einem Wimmern
Teil 3: Leitartikel – Politik muss begreifen: Die Bevölkerung ist systemrelevant
„Deutschland ist ungleicher geworden“
Teil 3: Interview – Soziologin Bettina Kohlrausch über Armut, Existenzängste und Sozialstaat
Entlastung ist nur ein Anfang
Teil 3: Lokale Initiativen – Kindertal-Vorsitzende Susanne Bossy über Kinderarmut in Wuppertal
Neues Vertrauen
Digitale Bürgerbeteiligung – Europa-Vorbild Spanien
Ist die Welt erst ruiniert …
Gut erzählt ist auch Ungerechtigkeit eine spannende Geschichte – Glosse
Empathie-Expertise
Intro – Bonus-Level
Das Spiel mit der Geschichte
Teil 1: Leitartikel – Was Videospiele über Gesellschaften erzählen
„Eine Komplexität, die man in anderen Medien kaum findet“
Teil 1: Interview – Medienwissenschaftler Christian Schwarzenegger über die kulturelle Bedeutung von Videospielen
Im Rausch der Autobahn
Teil 1: Lokale Initiativen – Das Videospielstudio Z-Software in Lünen
Virtuelle Resonanz
Teil 2: Leitartikel – Videospiele in der Psychotherapie
„Spiele einfach genießen“
Teil 2: Interview – Psychologin Silke Lux über gesundheitliche Wirkungen von Videospielen
Spielen gegen Radikalisierung
Teil 2: Lokale Initiativen – Das Kölner Videospiel-Studio Zweisiedlerkrebs
Um die Existenz spielen
Teil 3: Leitartikel – Was Videospiele mit der Wirklichkeit zu tun haben
„Es gibt aufklärerische Spiele“
Teil 3: Interview – Historiker Nico Nolden über Politik und Geschichte in Videospielen
Was Karten verraten
Teil 3: Lokale Initiativen – Bildungsforscher Michael Morawski über Gaming und Geographiedidaktik
Meine fremde Wohnung
Niederlande als Vorreiter für gesundheitsfördernde Videospiele – Europa-Vorbild Niederlande
Tagebuch eines Kellerkinds
Wie Physik-Engines und NPCs einem das Leben vermiesen können – Glosse
Mehr, mehr, mehr!
Intro – Eine eigene Geschichte