Woche für Woche demonstrieren freitags in Dortmund hunderte junge Menschen für einen grundlegenden Wandel in der Klimapolitik. Das Organisationsteam sieht die Menschheit vor einer großen Bedrohung und ist dennoch zuversichtlich.
Aufbruch im neuen Russland: Beim Spaziergang durch St. Petersburg schwelgt Goldberg-Kuznetsovas junge Ich-Erzählerin in der Gorbatschow-Ära und stößt auf die heutige Marktrealität.
Beim Thema Pop Art denken die meisten Menschen an Andy Warhol und Roy Lichtenstein. Doch auch die englische Independent Group hat Pionierarbeit geleistet. Die Ludwiggalerie Oberhausen zeigt ihre Werke.
Von der Maschine zur Ressource: Am 23.4. zeigte die Performancekünstlerin in „Human Landscape“ den Körper im Würgegriff aus Macht und Profit.
Kunst, Schuhe, Comics – wessen Sammeltrieb von solcherlei nicht befriedigt wird, der kann im Gelsenkirchener Erzählfrühling auf den Spuren der Gebrüder Grimm wandeln und Geschichten sammeln.
Neue Comicerscheinungen thematisieren das Aufwachsen auf dem Land, den Zerfall einer Familie, das Bespringen des Mondes – und blicken schonungslos auf die amerikanische Gesellschaft.
Das ist ja’n Ding! Britta Peters, künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr im Gespräch über 22 Kunstprojekte in vier Städten des Ruhrgebiets, die sich über territoriale Grenzen hinwegsetzen.
Sechs Wochen, 90 Produktionen, 210 Veranstaltungen und nur noch wenige Karten. Im Mai kehrt eines der renommiertesten Theaterfestivals Europas wieder ins Ruhrfestspielhaus ein.
Print ist noch nicht tot, scheint aber zu sterben: DuMont macht keine Zeitungen mehr, Funke streicht hunderte Stellen und schließt die Essener Druckerei. Was müssten die Verlage ändern?
Während in manchen Hochburgen alteingespielte Jazzszenen zu kränkeln beginnen, haucht das Ruhrgebiet seiner mit Festivals und Messen neues Leben ein.

Am Wendepunkt
Die Filmstarts der Woche
Geschenkte Freizeit
Teil 1: Lokale Initiativen – Die Agentur Wake Up Communications Düsseldorf
Schrott im Museum
Ausstellung über Abfallentsorgung im Dortmunder U – Ruhrkunst 05/26
Erfolge in dürren Zeiten
7. Circus Dance Festival in Köln – Tanz in NRW 05/26
Kurz frei
Arbeit schläft nie. Auch ihre Jünger nicht – Glosse
Liebe gegen Perfektion
Uraufführung von Sarah Nemtzovs Oper „Wir“ in Dortmund – Oper in NRW 05/26
„Zurücklehnen und staunen“
Kurator Christian Höher über „Origins – Die Schönheit des Lebens“ im Wuppertaler Visiodrom – Interview 05/26
„Je länger ein Arbeitstag dauert, desto unproduktiver wird er“
Teil 1: Interview – Gewerkschafter Stephan Krull über kürzere Arbeitszeiten und gesellschaftliche Teilhabe
Haare zu lang, Röcke zu kurz
„Swinging Cologne“ von Stefan Winges – Textwelten 05/26
Vertrauen durch Bildung
Was tatsächlich gegen Arbeitslosigkeit hilft – Europa-Vorbild Dänemark
Altes Thema neu erzählt
„Picture a day like this“ an der Oper Köln – Oper in NRW 05/26
Die kleinen Erfolge feiern
Brookln Dekker in Bochum – Musik 05/26
Kein schöner Zug
Holgers letzte Worte – 05/26
Klassenkampf von oben
Teil 1: Leitartikel – CDU und SPD wenden sich gemeinsam gegen arbeitende Menschen
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
„Kunst kann helfen, auf die Welt zu reagieren“
Intendant Olaf Kröck über die Ruhrfestspiele Recklinghausen 2026 – Premiere 05/26
Abstieg in die Fleischerei
„Faulender Mond“ am Essener Grillo-Theater – Prolog 05/26
„Lebensverläufe, die wenig Beachtung gefunden haben“
Kuratorin Meta Marina Beek über „Die Kids sind nicht Alright!“ im Bochumer MUT – Sammlung 05/26
Kino als Diskussionsraum
Wissenschaft, Klima und Gespräch – Vorspann 05/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Reise in die 20er
Pianist Olli Mustonen im VdH-Museum und in der Historischen Stadthalle – Musik 04/26
Meeresbewohner zum Anfassen
„Zusammenstecken und Entdecken: Meerestiere“ von Abigail Wheatley – Vorlesung 04/26
Der Plan des Bösen
„Freischütz“ an der Bonner Oper – Oper in NRW 04/26
Kein Märchen von übermorgen
„1984 – Dystopie 2.0“ am Düsseldorfer Central 1 – Prolog 04/26
„Figuren wie unter einem Vergrößerungsglas“
Regisseur Jakob Arnold über „Ruf des Lebens“ am Schlosstheater Moers – Premiere 04/26