In den Schuhen meiner Schwester
USA 2005, Laufzeit: 130 Min., FSK 0
Regie: Curtis Hanson
Darsteller: Cameron Diaz, Toni Collette, Shirley MacLaine, Mark Feuerstein, Ken Howard, Candice Azzara, Francine Beers, Norman Lloyd, Jerry Adler, Brooke Smith, Richard Burgi
Poesie im Altersheim
otello7788 (554), 29.11.2005
Auf die Frage, wer zur Zeit die besten Schauspielerinnen Hollywoods sind, sollte man "Australische" antworten. Dann braucht man sich nicht zwischen Nicole Kidman und Toni Collette zu entscheiden. Der kurze Auftritt als Kitty in "The Hours" war ja schon überragend. Sie jetzt in der Hauptrolle als unscheinbare Schwester zu erleben, war wiederum beeindruckend. Pummelig, die Schneidezähne etwas zu groß, die Kleidung langweilig, ist sie der Antityp zu Cameron Diaz`Rolle, die sogar verkatert und aufgequollen sexy wirkt. Ein großer Respekt meinerseits, daß Toni Collette diese Rolle so spielt. Und dies in einem Business, wo Schönheit doch angeblich alles ist.
Überhaupt ist dies kein typischer Amifilm. Es geht eher langsam zu und die Geschichte ist auch mehr unaufgeregt. Es gibt keine Autoverfolgungsjagd und die Mehrzahl der Darsteller ist hochbetagt. Lediglich Mrs. Diaz Luxuskörper im Badeanzug ("von der Größe einer Briefmarke") setzt Akzente ín Punkto Massentauglichkeit.
Wer all das weiß und sich darauf einläßt, wird einen wunderbaren, herzlichen Kinoabend, mit interessanten Personen und sogar Poesie erleben. Wer will da noch eine Verfolgungsjagd...
www.das-positiv.de
Nein, wie ergreifend ...
Loretta (43), 25.11.2005
... doch ehrlich, am Ende waren ich und auch mein männlicher Begleiter sehr gerührt. Gut, es saßen überwiegend Frauen im Kinosaal, aber auch ein paar Männer und ich denke auch die wurden gut unterhalten. Toni Collette hat wie erwartet grandios gespielt und auch Frau Diaz ihre Rolle, die ja doch ungewohnt, weil nicht All-American-Girl-100%-positiv, gemeistert. Gute Kino-Unterhaltung!
Ansehen!
Klebriger Ami-Zuckerguss
caroline (3), 19.11.2005
Es ist wirklich grauenerregend, wie einfach aus us-amerikanischer Sicht so komplizierte Prozesse wie Selbstfindung laufen. Es braucht bloss ein paar augenzwinkernde Rentnerinnen und Rentner sowie eine coole Oma, das sonnige Florida-Klima und endlich eine Aufgabe.
Kein Frauenfilm, sondern Mega-Kitsch! Da bieten einige Fernsehserien schon mehr an differenzierter Weltsicht (ja: auch "Sex and the City"). Insofern gibt es sicherlich Lohnenderes im Kino.
Unterhaltung geht auch intelligenter (siehe der leider schon wieder abgesetzte "Kiss Kiss Bang Bang"). Vergeudet nicht Eure Zeit und Euer Geld, um Euch Belangloseres als ohnehin jeden Tag im TV zu sehen ist anzuschauen!
Frauenfilm
nothing (53), 15.11.2005
Kurzzusammenfassung: Partygirl Cameron Diaz ist die Schwester von Bridget Jones. Die beiden haben Ärger mit Jungs und Schuhen. Das Partygirl wird rausgeworfen und zieht zu den Golden Girls. Gemeinsam sehen sie sich "Sex and the City" im TV an.
Frauen bietet der Film beste Freundinnen, schrullige Rentner, eine Hochzeit, einen jungen Arzt, Sex mit dem arroganten Chef, Verrat, dunkle Familiengeheimnisse, Poesie, Versöhnung und Schuhe. Männern bietet der Film die leichtbekleidete Cameron Diaz. Ideal also für Paare, die sich nicht zwischen "Die weiße Massai" und "Doom" entscheiden können.

Echt. Kino.
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