Falscher Bekenner
Deutschland 2005, Laufzeit: 90 Min., FSK 16
Regie: Christoph Hochhäusler
Darsteller: Constantin von Jascheroff, Manfred Zapatka, Victoria Trauttmansdorff, Nora von Waldstätten, Devid Striesow, Thomas Dannemann, Martin Kiefer, Florian Panzner, Laura Tonke, Dennis Prinz, Walter Gontermann, Jörg Pose, Thomas Meinhard, Wieslawa Wesolowska, Max Limper, Klaus Zmorek, Jürgen Haug
Armin und der Rest der Welt
Colonia (683), 03.10.2007
Man kann die 90 zähen Filmminuten damit verbringen, auf eine Art Pointe zu warten. Wie ich es tat. Man kann sich die Warterei aber auch einfach schenken und seine Zeit besser nutzen, denn die Pointe findet nicht statt.
Constantin von Jascheroff, bekannte Kindersynchronstimme und talentierter Jungdarsteller, spielt überzeugend, aber seine Figur des lethargischen, desinteressierten und unmotivierten Armin, die den Film fast komplett ausfüllt, steht 1 : 1 für den Rest: Der ganze Film macht lethargisch, desinteressiert und kommt ziemlich unmotiviert daher. "Falscher Bekenner" ist schlicht langweilig.
Schade eigentlich. Des Regisseurs "Milchwald" zwei Jahre zuvor ließ Besseres erhoffen.
um himmels willen
Marylou (161), 15.06.2006
ich kann mich kaum daran erinnern, jemals das kino verlassen zu haben.
wenn nicht, dan ist dies meine premiere gewesen.
unfassbar langweilig, und ich bin 100% sicher, ich habe NIX verpasst.
Realitätsnähe ist nicht gleich ein guter Film
mr. kurtzman (168), 02.06.2006
Da geniesst es aber jemand den Regisseur runterzumachen. Das Thema hätte einen besseren Film verdient gehabt. Leider muss ich den Film ebenfalls als misslungen einstufen. Irgendwie typisch für den gesamten Monat Mai.
Eher ein Flachbau
woelffchen (597), 02.06.2006
Ja, Herr Hochhäusler, das mit Ihrem Film ist nun leider kein Hochhaus geworden, noch nicht einmal ein Hochhäusle sondern eher ein Flachbau. Da gibt es noch einiges zu tun, bis Sie in die Spitzengruppe der sog. Nouvelle Vague Allemande vorstoßen und in einem Atemzug mit v. Donnersmarck (Das Leben der Anderen) und Rothemund (Sophie Scholl) erwähnt werden. Vor allem braucht es eine gute, d.h. inhaltlich reichhaltige Geschichte - und die war im falschen Bekenner eher dürftig - eben wie ein Flachbau.

Echt. Kino.
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