Das Leben, das ich immer wollte
Italien/Deutschland 2004, Laufzeit: 127 Min.
Regie: Giuseppe Piccioni
Darsteller: Luigi Lo Cascio, Sandra Ceccarelli, Galatea Ranzi, Fabio Camilli, Ninni Bruschetta, Camilla Filippi, Paolo Sassanelli, Roberto Citran, Gea Lionello, Sasa Vulicevic, Sonia Gessner
Ja, die armen Schauspieler...
woelffchen (597), 02.11.2006
...die haben's schwer, die können einem schon so richtig leid tun. Sie werden hin- und her- oder mitgerissen von oder zwischen Realität, Phantasie und Drehbuchlektüre, besonders wenn in dem Drehbuch dann auch noch steht: Pünktchen, Pünktchen, Pünktchen. Wie soll man sich da im Leben noch zurechtfinden? Da muß man ja den Halt verlieren.
Die Regenbogenpresse und RTL sind ja voll davon, mit wievielen Problemen die beschäftigt sind.
Und davon handelt der Film. In schönen, ruhigen Bildern und Sequenzen, ganz Mainstream, wird uns dieser - in diesem Falle italienische - Schauspieleralltag auf einem Tablett als Film im Film serviert, streckenweise ganz gut anzusehen, und es kann einem schon das Herz zerbrechen bei so viel Tragik, Schicksalhaftigkeit und Unsicherheit der beteiligten Schauspieler in puncto Lebensbewältigung - richtig gekonnt!
Und damit sie wenigstens einen finanziellen Ausgleich für ihren anstrengenden Beruf haben, gehen wir fleißig ins Kino, damit sie materiell sicher über die Runden kommen.
Ich verstehe nur nicht, daß das "Das Leben, das ich immer wollte" gewesen sein soll!

Echt. Kino.
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