Was dem Rheinländer sein Karneval, das ist dem Westfalen der Aschermittwoch! Aschermittwoch, ein wunderbarer Tag, ein Tag voller Anmut und Freiheit! Endlich Schluss mit dem Zwang, lustig, bunt und verrückt zu sein. Endlich wieder entspannter Freiraum für des Westfalen heimliches Steckenpferd:
Karneval nur im Rheinland und in Rio? Mitnichten. Der Vorsitzende des Festkomitees Essener Karneval Peter Sander spricht über die Verbreitung des Karnevals in Deutschland sowie über seine soziale und identitätsstiftende Funktion. Karneval nur als Vorwand für eine Sauforgie? Lutz Debus sprach mit dem Karnevalisten.
Karneval zwischen Rheinland und Ruhrgebiet – nur wenige Kilometer, doch die Unterschiede in den Traditionen sind bemerkenswert. Nicht nur das: Leiter des „Geierabends“ Günther Rückert spricht mit Lutz Debus über den Humor im Rheinland und in Westfalen.
In dem verrauchten Hinterzimmer einer ansonsten rauchfreien Kneipe müht sich ein Büttenredner ab. „Die Camilla vom Charles hat ein Gebiss, die kann einen Apfel essen, auch wenn ein Maschendrahtzaun davor aufgespannt ist.
Als Umwelt- oder Naturschutzorganisation ist der Allgemeine Deutsche Verkehrsclub (ADAC) nicht bekannt. Mit über 17 Millionen Mitgliedern vertritt er in der Regel die Interessen der motorisierten Menschen hierzulande.
Die schlechte Nachricht zuerst. In Gegenden mit hoher Feinstaubbelastung ist die Lebenserwartung niedriger und das Aufkommen tödlicher Herz- und Atemwegserkrankungen höher.
Jürgen Eichel, Sprecher des Verkehrsclubs Deutschland NRW, rechnet sich keine großen Effekte durch die neue Umweltzone aus. Sinnvoller sei es, Mobilität zu Fuß und zu Rad sowie den ÖPNV zu fördern.
Ulrich Carow ist Leiter des Bereichs Umwelt beim Regionalverband Ruhr. Aus seiner Sicht war der langwierige Weg zur „Umweltzone Ruhrgebiet“ ein richtiger und wichtiger Schritt.
Ab dem 1.1.2012 gilt die flächendeckende Umweltzone Ruhrgebiet. Sie erstreckt sich über die kompletten Städte Bottrop, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herten, Recklinghausen, Bochum, Dortmund, Herne, Duisburg, Essen, Mülheim und Oberhausen. Neben den angepeilten positiven Zielen sehen Verkehrsexperten jedoch auch Nachteile der Umweltzone.
Bochumer Hacker haben eine Vision. Sie würden gerne die Innenstadt mit einem Freifunk-Netz ausstatten. Ein freies, selbstverwaltetes Internet für alle wäre die Konsequenz. Aber der Weg dorthin ist beschwerlich und hält Hindernisse bereit, die man lokal nicht lösen kann.

Lohn der Angst
Intro – Nach der Arbeit
Klassenkampf von oben
Teil 1: Leitartikel – CDU und SPD wenden sich gemeinsam gegen arbeitende Menschen
„Je länger ein Arbeitstag dauert, desto unproduktiver wird er“
Teil 1: Interview – Gewerkschafter Stephan Krull über kürzere Arbeitszeiten und gesellschaftliche Teilhabe
Geschenkte Freizeit
Teil 1: Lokale Initiativen – Die Agentur Wake Up Communications Düsseldorf
Erst das Vergnügen
Teil 2: Leitartikel – Industriearbeit ist ein Auslaufmodell
„Das BGE würde eher schaden als nützen“
Teil 2: Interview – Philosoph und Ökonom Birger Priddat über die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens
Mehr als Existenzsicherung
Teil 2: Lokale Initiativen – Die Attac-AG „Genug für alle“ aus Bonn
Sanktionen schaffen keine Stellen
Teil 3: Leitartikel – Politik und Wirtschaft lassen Arbeitslose oft im Stich
„Eine gewisse Unsicherheit und Versagensängste“
Teil 3: Interview – Experte Matthias Auer über den Arbeitsmarkt für Jung-Akademiker
Der ganze Mensch
Teil 3: Lokale Initiativen – Die GESA Gruppe in Wuppertal hilft bei der Rückkehr ins Arbeitsleben
Vertrauen durch Bildung
Was tatsächlich gegen Arbeitslosigkeit hilft – Europa-Vorbild Dänemark
Kurz frei
Arbeit schläft nie. Auch ihre Jünger nicht – Glosse
Fehlbilanz
Intro – Mündig
Überwachen und Strafen
Teil 1: Leitartikel – Eine gesenkte Strafmündigkeit würde nicht zu mehr Sicherheit führen, sondern zu mehr Kindern und Jugendlichen im Knast.
„Kinder, die Probleme machen, haben in der Regel auch Probleme“
Teil 1: Interview – Kriminologin Nadine Bals über Jugendstrafrecht und Strafmündigkeit
Helfen statt strafen
Teil 1: Lokale Initiativen – Die Evangelische Jugendhilfe Bochum
Die unmögliche Schule
Teil 2: Leitartikel – Lernen und Lehren zwischen Takt und Freiheit
„Wirklich Interesse zeigen“
Teil 2: Interview – Pädagogin Inke Hummel über die Beziehung zwischen Jugendlichen und Erwachsenen
Freude am Lernen lernen
Teil 2: Lokale Initiativen – Der Verein In Via Köln und die Motivia-Werkstattschule
Jedem sein Kreuz
Teil 3: Leitartikel – Über Mündigkeit an der Wahlurne
„Wir empfehlen, das Wahlalter zu senken“
Teil 3: Interview – Demokratieexperte Jonathan Hoffmann über die Wahlbeteiligung von Jugendlichen
Was junge Menschen bewegt
Teil 3: Lokale Initiativen – Filmreihen von Jugendlichen im Medienprojekt Wuppertal
Machtinteresse
In Österreich wählen bereits 16-Jährige – Europa-Vorbild: Österreich
Die Reifeprüfung
Erst zornig, dann stur. Das Leben des Homo politicus – Glosse
Erschütternd normal
Intro – Gegenwehr