In den Niederlanden wurde die Landschaftsmalerei auch im 20. Jahrhundert fortgeführt, allerdings von den drei in Bochum präsentierten Künstlern in einer umgestaltenden Weise, die oft mit der Wahrnehmung des Betrachters spielt und auf Eingriffe in die Natur eingeht.
Die Düsseldorfer Künstlerin Andrea Lehmann verarbeitet in oft albtraumhaften und surrealen Gemälden Einflüsse aus Mythologie und Fabel, Freakshow und alter Fotografie.
Die „Videorebellen“ Klaus vom Bruch, Marcel Odenbach und Ulrike Rosenbach unternahmen 1977 den Versuch, ein alternatives Fernsehen (ATV) zu schaffen, und beeinflussten die Entwicklung des Mediums Video. Ein Wiedersehen mit ihren Arbeiten gibt es nun in Essen.
Entgegengesetzte Energien sind das zentrale Thema des Oeuvres des niederländischen Bildhauers Jan van Munster (*1939). Das Zentrum für Lichtkunst in Unna präsentiert eine 15 Werke umfassende Retrospektive.
Das Schlieker Haus Bochum zeigt die letzten Gemälde und Arbeiten auf Papier von Hans-Jürgen Schlieker, einem deutschen Vertreter des Informel.
Der im Tessin geborene Gianfredo Camesi arbeitet seit 50 Jahren mit einer eine völlig eigenständigen künstlerischen Sprache. Die autobiografisch geprägte Werkgruppe „Eccéité“ vereint Malerei, Fotografie, Skulptur, Text und Objekte.
Unter dem Titel „Käfer, Cash & Capri-Batterie – Wie Künstler Technik sehen“ präsentiert der Ingenieur Hans Peter Schiffer eine Themen- und Motivwelt der Technik und Industrie in der Kunst.
Unter den Ausstellungen, die an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs erinnern, ragt „Weltenbrand“ im Osthaus Museum in Hagen mit seiner präzis verorteten Thematik heraus: Die Schau konzentriert sich auf die Ereignisse in Hagen selbst.
Unter dem Titel „Eine große Idee – 50 Jahre Lehmbruck Museum“ zeigt die Museums-Direktorin Söke Dinkla Einblicke in die Bestände zur Skulptur und in die 50-jährige Geschichte des Museums.
Aus alltäglichen und industriell gefertigten Materialien wie Kunststoff und Aluminium machte das Duo Winter und Hörbelt Skulpturen und Installationen, die nun im Dortmunder U zu sehen sind.

Purismus in Farbe
Richard Paul Lohse in Bottrop – Ruhrkunst 09/26
Kopfsachen
Jaume Plensa in Duisburg – Ruhrkunst 09/26
Keller voller Licht
25 Jahre Lichtkunstzentrum in Unna – Ruhrkunst 08/26
Hangover mit Schafen
Ragnar Kjartansson in Recklinghausen – Ruhrkunst 07/26
Aus Papier wird Raum
Michael Beutler in Gelsenkirchen – Ruhrkunst 06/26
Junger Osten
„Die Kids sind nicht alright!“ im Bochum MuT – Ruhrkunst 06/26
Globales Waldbaden
„Mythos Wald“ im Gasometer Oberhausen – Ruhrkunst 05/26
Schrott im Museum
Ausstellung über Abfallentsorgung im Dortmunder U – Ruhrkunst 05/26
Subtil belichtet
Johanna von Monkiewitsch im Essener Kunstverein Ruhr – Ruhrkunst 04/26
„Klick!“, sagte die Kamera
Fotobücher für Kinder im Essener Museum Folkwang – Ruhrkunst 04/26
Pop, provokant
„German Pop Art“ in Oberhausen – Ruhrkunst 03/26
Lebenswerk in Farbe
Rupprecht Geiger in Hagen – Ruhrkunst 03/26
Geschmacksachen
„Mahlzeit!“ im LWL-Museum in Herne – Ruhrkunst 02/26
Ästhetische Verwandtschaften
„Affinities“ in der Kunsthalle Recklinghausen – Ruhrkunst 02/26
Tanzende Gitter
Susan Hefuna im Duisburger Museum Küppersmühle – Ruhrkunst 01/26
Klappe auf, Klappe zu
Rolf Glasmeier im Kunstmuseum Gelsenkirchen – Ruhrkunst 01/26
Rund ums Staubhaus
„How we met“ im Kunstmuseum Bochum – Ruhrkunst 12/25
Raumschmuck aus Türmen
Mariana Castillo Deball im Dortmunder Kunstverein – Ruhrkunst 12/25
Gespiegelte Erdgeschichte
Robert Smithson in Bottrop – Ruhrkunst 11/25
Unter Ruhris
Brigitte Kraemer in Essen – Ruhrkunst 11/25
Solare Kräfte
„Genossin Sonne“ im Dortmunder U – Ruhrkunst 10/25
Ruhrgebilder
Pixelprojekt-Neuaufnahmen in Gelsenkirchen – Ruhrkunst 09/25
Imdahls Sehschule
50 Jahre RUB-Kunstsammlung in Bochum – Ruhrkunst 09/25
Formationen lesen
Amit Goffer im Haus Kemnade – Ruhrkunst 08/25
Appetithäppchen
Westdeutscher Künstlerbund (WKB) in Witten – Ruhrkunst 08/25