In der Oper versucht eine namenlose Mutter, ihr totes Kind ins Leben zurückzubringen. Deutsche Erstaufführung am 10. Mai.
Der US-amerikanische Singer-Songwriter zeigte sich im Bahnhof Langendreer zurückgenommen, kommunikativ wie musikalisch. Ein Volltreffer: Das Publikum ließ sich nur zu gerne in seinen Bann ziehen.
Der Super-GAU im Atomkraftwerk Tschernobyl ist 40 Jahre her. Jetzt träumt Markus Söder von Mini-AKW und Jens Spahn will alte Reaktoren reaktivieren. Was Reaktionäre halt so machen.
Die Politik übt sich in Wählerbeschimpfung. Adressat sind in der Regel diejenigen, die eh schon zu wenig haben, um ihr Leben einigermaßen sorgenfrei zu gestalten. Das führt zu Frustration in der Bevölkerung. Dabei wäre es höchste Zeit, Arbeiter und solche, die es mal waren, wieder ins Boot zu holen.
Schleinzers dritter Film als Regisseur hatte auf der Berlinale Premiere, Sandra Hüller wurde dort mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet. In „Rose“ spielt sie eine Frau, die sich während des Dreißigjährigen Kriegs als Mann ausgibt. Ab 30. April bundesweit im Kino zu sehen.
Das diesjährige Programm unter dem Motto „Erschrecken und Erstaunen“ zeigt von Anfang Mai bis Mitte Juni internationale Produktionen, die sich u.a. mit Krisen, Technologie und Familie befassen.
Anaïs Clercs Stück handelt von zwei Frauen auf einem steinigen Lebensweg – auch wegen der gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, mit denen Frauen zu kämpfen haben. Premiere am 30. April.
Die Gruppenausstellung behandelt ab dem 7. Mai die Erfahrungen der jüngsten Generation der ehemaligen DDR und ihre Auseinandersetzung mit der deutschen Wiedervereinigung.
Kino ändert nicht nur den Modus des Sehens, es schafft auch Räume für Diskurs und Austausch. Es führt nicht nur einfach vor, es kuratiert, ordnet ein und setzt auf Rahmung und Gespräch.
Der Regisseur Markus Schleinzer und die Schauspielerin Caro Braun stellten den Film in lebhafter Interaktion mit dem Publikum vor.

Panorama einer Insel
Die Filmstarts der Woche
Ein Straßenfeger im Osten des Reviers
33. Festival Welttheater der Straße in Schwerte – Prolog 08/26
Keller voller Licht
25 Jahre Lichtkunstzentrum in Unna – Ruhrkunst 08/26
Gutes Händchen
Literaturhaus präsentiert Lena Schätte – am 28.8. im Klumpen Moritz in Oberhausen
Musikalischer Spätsommer
Festival Classic Nights in der Abtei Brauweiler – Festival 08/26
Dauerbrenner unter freiem Himmel
Das NN Theater Freiluftfestival 2026
Fragmente der Freiheit
Das Visual Sound Outdoor Festival in der Parzelle Dortmund – Musik 08/26
Mitleid unter Tage
Die Manifesta 16 in Bochums Christ-König-Kirche – Kunst 08/26
Die Konsensband am Kanal
Fury in the Slaughterhouse in Gelsenkirchen – Musik 08/26
Das Unaussprechliche des Familienlebens
„Vertraute Gespenster“ von Anna Ruchat – Textwelten 08/26
Verglimmende Hoffnung
„Zündhölzer“ von Yevgenia Belorusets – Literatur 08/26
Kühlen Kopf bewahren
Holgers letzte Worte – 08/26
Wenn das Bob-Fest zum Rob-Fest wird
Rock- und Metal-Festival des Radiosenders Bob in Mönchengladbach – Musik 07/26
Vielfalt und Ambitionen
Die Opernsaison 2026/27 an Rhein und Ruhr - Oper in NRW 07/26
Konstruktionen der Natur
Bernhard Fuchs in Haus Esters in Krefeld – Kunst in NRW 07/26
Potenzial der Farben
Die Sammlung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung im Märkischen Museum Witten – kunst & gut 07/26
Hangover mit Schafen
Ragnar Kjartansson in Recklinghausen – Ruhrkunst 07/26
Aus der Zeit gefallen
Ron Sexsmith im Dortmunder Junkyard – Musik 07/26
Wenn es kein Morgen gibt
Derya Yıldırım & Grup Şimşek im Düsseldorfer zakk – Musik 07/26
„Ein Meister des Marketings“
Die Kuratorinnen Anna Brohm und Sonja Pizonka über „Ich, Gustave Courbet“ in Essen – Sammlung 07/26
Gegen die Menschenverachtung
Teil 1: Lokale Initiativen – Das Fritz-Bauer-Forum in Bochum
„Wir gehen den Weg zusammen“
Aurel Dawidiuk wird neuer Intendant und GMD der Bochumer Symphoniker – Interview 07/26
Deutsche Angst
Geschichte und Gedächtnis – Glosse
Glühender Zorn
„Das Teufelsbuch“ von Asta Olivia Nordenhof – Textwelten 07/26
„Verhindern, dass Wissen durch Geschichtspolitik ersetzt wird“
Teil 1: Interview – Historiker Jörn Leonhard über Angriffe auf die Erinnerungskultur