Zeit der trunkenen Pferde
Iran 2000, Laufzeit: 79 Min.
Regie: Bahman Ghobadi
Darsteller: Rojin Younessi, Mehdi Ekhtiar-Dini, Ayub Ahmadi, Ameneh Ekhtiar-Dini, Kolsum Ekhtiar-Dini, Karim Ekhtiar-Dini, Rahman Salehi, Nezhad Ekhtiar-Dini
Im wilden Kurdistan
Colonia (683), 26.09.2004
Filme wie dieser lassen mich immer etwas fassungslos zurück. Einerseits fehlt "Zeit der trunkenen Pferde" so ziemlich alles, was einem europäischen oder amerikanischen Film für gewöhnlich eigen ist, andererseits hat er aber nicht weniger zu erzählen als diese.
Er wartet mit authentischen Bildern aus einer völlig fremden Welt auf: Dem harten Leben einer Gruppe von kurdischen Kindern im Grenzgebiet zwischen Iran und Irak. Sie haben keine Zeit, Kind zu sein. Die seltsam abgeklärten, ernsten Kindergesichter sind erschreckend. Andererseits verlieren die Geschwister nie ihre Menschlichkeit und ihre Fürsorge füreinander.
Der Regisseur drückt weder auf die Tränendrüse noch will er irgendwen belehren. Er zeigt einen status quo - nicht als Dokumentarfilm, sondern in eine Spielhandlung ohne klaren Anfang und Ende verpackt.
Diser film wird zuerst in köln in cinenova gezeig
saraalizadeh (1), 12.11.2001
Dann soller in düsseldorf zu sehen sein!Abwarten!

„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Kino als Diskussionsraum
Wissenschaft, Klima und Gespräch – Vorspann 05/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Kölner Filmforum – Foyer 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
Das Gesicht hinter der Scheibe
Hommage an eine Kassiererin – Vorspann 04/26
Als das moderne Kino begann
Der Kinostart von „Außer Atem“ 1960 – Vorspann 03/26
Echt. Kino.
Gegen den KI-Videowahnsinn hilft nur ein Besuch im Kino – Vorspann 01/26
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
Land ohne Kino-Geschichte
Geschlossene Zeitungsarchive verhindern eine umfassende lokale Kinoforschung – Vorspann 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
Mit dem Rotstift ans Kino
Förderkürzungen bedrohen die Filmfestivals im Ruhrgebiet – Vorspann 11/25
„Ich wollte mich auf eine Suche nach Kafka begeben“
Regisseurin Agnieszka Holland über „Franz K.“ – Gespräch zum Film 10/25
Nürnberg
Start: 7.5.2026
Mother Mary
Start: 21.5.2026
Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes
Start: 4.6.2026
Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit
Start: 11.6.2026
Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war
Start: 25.6.2026
Der Meister des Filmplakats
Renato Casaro ist tot – Vorspann 10/25
The Odyssey
Start: 16.7.2026
Bitteres Fest
Start: 30.7.2026
The End Of Oak Street
Start: 13.8.2026
Frühstück bei Audrey
Start: 10.9.2026
Woher kommt dieser Hass?
Fritz Bauer Forum Bochum: Unlimited Hope Film Festival mit Human Rights Film Awards – Festival 09/25
Ein Spiegel für die politische Mitte
Eröffnung Unlimited Hope Filmfestival im Bochumer Fritz-Bauer-Forum – Festival 09/25