
Was an Empfindsamkeit bleibt
Deutschland 2026, Laufzeit: 91 Min., FSK 16
Regie: Daniela Magnani-Hüller
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Konfrontative Dokumentation
Fragmente eines Femizids
„Was an Empfindsamkeit bleibt“ von Daniela Magnani Hüller
Auch 14 Jahre später lässt Daniela Magnani Hüller der Tag nicht los, an dem ein übergriffiger Mitschüler versuchte, sie auf offener Straße umzubringen. Einige Details des versuchten Femizids haben sich in ihr Gedächtnis eingebrannt, andere sind verschwommen. Warum war die Tat möglich? Weshalb hat niemand eingegriffen, selbst dann nicht, als das Messer bereits in ihren Oberkörper eingedrungen war?
Magnani Hüller vertraut ihrer Stimme und versucht das Unbegreifliche zu beschreiben. Sie spricht mit Personen, die mit der Tat zu tun hatten – mit ihrer Lehrerin, dem Arzt, dem Staatsanwalt. Trotz des nüchternen Interviewstils entsteht ein gefühlsstarker Film, in dem die Vergangenheit auf die Gegenwart übergreift. Und sich die Frage aufdrängt: Was muss passieren, damit sich solche Taten nicht wiederholen?

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