Taking Lives
USA 2004, Laufzeit: 103 Min., FSK 16
Regie: D. J. Caruso
Darsteller: Angelina Jolie, Ethan Hawke, Kiefer Sutherland, Gena Rowlands, Olivier Martinez, Tchéky Karyo, Jean-Hugues Anglade, Paul Franklin Dano
Enttäuschender Genrefilm
Kinokeule (541), 06.06.2005
Spätestens mit ?Taking Lives? sollten Serienmörderfilme endgültig out sein. Angelina Jolie ist als Profilerin irgendwie nicht glaubwürdig. Mir wird auch nicht ganz klar, warum sie als Amerikanerin in Kanada ermittelt. Ist Kanada so ein nettes Land, dass es eigentlich keine eigenen Profiler auszubilden braucht? Angie ist mit ihren dicken Lippen (sind die eigentlich aufgespritzt?) einfach zu schön, als das man ihr die aufreibende Arbeit auf der Suche nach Massenmördern abnimmt. Dann doch lieber eine verschwitzte Jodie Foster, der beim Anblick einer Wasserleiche schon mal schummrig wird. Natürlich ist die Story recht leicht zu durchschauen und die Ablenkungsmanöver etwas dürftig.
Angie verliebt sich schließlich in den Psychopathen und man fragt sich, wo sie ihren Verstand und ihre Profilererfahrung gelassen hat. So kommt es dann zumindest zu einer recht deftigen Sexszene, bei der man(n) einen Blick auf Angies Brüste werfen darf. Schade, dass sie sich dieses Geheimnisses in einem schlechten Thriller beraubt.
Der Film geizt ansonsten nicht mit brutalen Bildern. Aber ähnlich wie bei ?Sieben? ist der Gore hier nur Selbstzweck und kann die Spannung nicht erhöhen. Kiefer Sutherland, der wie sein Daddy nun doch recht häufig als Bösewicht besetzt wird, ist hier völlig unterfordert.
Positiv bleibt mir die gute Musik (Phillip Glass ??) und die gute Einführungsszene aus dem Jahr 1983 in Erinnerung (2 Sterne).
Komisch !
DieNadine (25), 19.08.2004
Ich muß sagen, der Film ist schlechter als erwartet.
Die Kameraführung läßt ab und an zu wünschen übrig !!!!
Die Story ist ist arg verwirrend, auch Angelina Jolie kann den Film nicht retten.
Schade !

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