
King's Land
Dänemark 2023, Laufzeit: 128 Min., FSK 16
Regie: Nikolaj Arcel
Darsteller: Mads Mikkelsen, Amanda Collin, Simon Bennebjerg
>> tickets.plaionpictures.com/kingsland
Historisches Abenteuerdrama
Stein und Sand
„King's Land“ von Nikolaj Arcel
Dänemark im Jahr 1755: König Frederik V. verfügt, dass die jütländische Heide urbar gemacht werden soll. Doch niemand wagt sich ran an dieses verkümmerte Land, das immerhin ein Drittel des Königreichs ausmacht. Niemand, außer Ludvig Kahlen (Mads Mikkelsen), der Sand und Stein fruchtbar machen will. Ein Mann mit einer Vision, der es jedoch alsbald mit dem ziemlich irren Großgrundbesitzer De Schinkel (Simon Bennebjerg) zu tun bekommt, der Ludvig (noch mehr) Steine in den Weg zu legen gedenkt.
Das Historienabenteuer beruht auf dem Roman der dänischen Schriftstellerin Ida Jessen. Regisseur Nikolaj Arcel („Die Königin und der Leibarzt“) verfasste das Drehbuch gemeinsam mit seinem Kollegen Anders Thomas Jensen („Adams Äpfel“, „Helden der Wahrscheinlichkeit“). Arcel bezeichnet „King’s Land“ als seinen bisher persönlichsten Film, weil er davon erzählt, was der Filmemacher selbst erlebt hat: Die Aufopferung für ein höheres Ziel – bei dem am Ende das Ziel alles ist was bleibt.
Die Überzeichnung des Antagonisten bis in die Karikatur und die finale, arg wohlfällige Konstruktion des Plots nehmen der Wucht der Inszenierung zum Ende etwas den Wind aus den Segeln. Insgesamt aber bietet Arcel ein mitreißendes, raues Abenteuer, in dem er den Kampf seines historischen Helden vor prächtiger Naturkulisse atmosphärisch auf die Leinwand wirft. Und Mads Mikkelsen stemmt seine Figur, diesen selbstgestrengen Ehrenmann, den Eroberer der unwirtlichen Steppe, mit betörender Präsenz. Mikkelsen allein ist schon den Film wert.

Echt. Kino.
Gegen den KI-Videowahnsinn hilft nur ein Besuch im Kino – Vorspann 01/26
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
Land ohne Kino-Geschichte
Geschlossene Zeitungsarchive verhindern eine umfassende lokale Kinoforschung – Vorspann 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
Mit dem Rotstift ans Kino
Förderkürzungen bedrohen die Filmfestivals im Ruhrgebiet – Vorspann 11/25
Der Fremde
Start: 8.1.2026
Ein einfacher Unfall
Start: 8.1.2026
Hamnet
Start: 15.1.2026
Extrawurst
Start: 15.1.2026
Silent Friend
Start: 22.1.2026
Father Mother Sister Brother
Start: 26.2.2026
Marty Supreme
Start: 26.2.2026
The Bride! – Es lebe die Braut
Start: 5.3.2026
Nouvelle Vague
Start: 12.3.2026
La Grazia
Start: 19.3.2026
„Ich wollte mich auf eine Suche nach Kafka begeben“
Regisseurin Agnieszka Holland über „Franz K.“ – Gespräch zum Film 10/25
A Useful Ghost
Start: 26.3.2026
Alpha
Start: 2.4.2026
Der Meister des Filmplakats
Renato Casaro ist tot – Vorspann 10/25
The Odyssey
Start: 16.7.2026
Woher kommt dieser Hass?
Fritz Bauer Forum Bochum: Unlimited Hope Film Festival mit Human Rights Film Awards – Festival 09/25
Ein Spiegel für die politische Mitte
Eröffnung Unlimited Hope Filmfestival im Bochumer Fritz-Bauer-Forum – Festival 09/25
„Es ist vertraut, aber dennoch spannend“
Schauspielerin Barbara Auer über „Miroirs No. 3“ – Roter Teppich 09/25
Am Puls der Zeit
Das 2. Unlimited-Hope-Filmfestival in Bochum und Dortmund – Festival 09/25
Weinende Wände
Das Filmtheater als Begegnungs- und Spielstätte – Vorspann 09/25