
Der Junge und die Welt
Brasilien 2013, Laufzeit: 80 Min., FSK 0
Regie: Alê Abreu
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Zeichentrickfilm mit überwältigender Bildsprache
Farbexplosionen
„Der Junge und die Welt“ von Alê Abreu
Der Vater muss in die Stadt, eine neue Arbeit suchen. Sein kleiner Sohn reist ihm hinterher. Dabei trifft er auf Plantagen- und Fabrikarbeiter, erlebt Umweltzerstörung und Bürgerkrieg. Ästhetisch schöpft der Film aus den Vollen, nutzt abstrakte Zeichnung und wilde Farbspiele, Collagen und sogar Realfilm, um seine klare Botschaft zu vermitteln – ein Fest der Filmpoesie!
Es sind anscheinend gute Zeiten für Trickfilme: Gerade haben „Alles steht Kopf“ und „Erinnerungen an Marnie“ die Messlatte sehr hoch gelegt, da kommt mit „Der Junge und die Welt“ eine fantastische visuelle Explosion auf die Leinwand. Zu Weihnachten folgt der nicht minder beeindruckende „Die Melodie des Meeres“ und im Januar Charlie Kaufmans wirklich einmaliger Puppenfilm „Anomalisa“. Der ist aber nun wirklich nichts für Kinder...

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