Heiraten ist wieder total in. Der Heiratseifer ist auch nicht durch die Tatsache zu bremsen, dass in den großen Städten jede zweite Ehe geschieden wird. Im Gegenteil, da ist die Chance ja größer, dass ich mir dieses erfreuliche Event mehrmals gönnen kann.
trailer: Frau Fischbach, immer weniger Menschen heiraten. Worin sehen Sie die Ursache?
Ingrid Fischbach: Früher war die Ehe oft auch ein Versorgungsmodell, angesichts von immer mehr finanziell unabhängigen Partnern entfällt eine Heirat allein aus diesem Grund.
trailer: Frau Dörner, handelt der Staat noch zeitgemäß, wenn es um die Ehe geht?
Katja Dörner: Nein, das tut er nicht. In den letzten Jahrzehnten sind die Formen familiären Zusammenlebens in Deutschland vielfältiger geworden. 1950 kamen pro Jahr auf 1.000 Einwohner noch 10,8 Eheschließungen, im vergangenen Jahr waren es noch 4,6.
Der WDR sprach vom „Dortmunder Skandal-Gottesdienst“, als eine Predigt auf Erotik zu sprechen kam. Das geschah 2003, als Pfarrer Friedrich Laker das Hohe Lied Salomons mit ästhetischen Aktfotografien illustrierte. Sinnlichkeit in der Kirche? Ein Tabubruch! Gott will Sex nur, wenn Kinder dabei gezeugt werden.
Weihnachten kommt immer so plötzlich. Mich erwischt es jedes Mal eiskalt. Nein … nicht eiskalt, knalleheiß. Leise tröpfelt der Schweiß …
Christkind, Nikolaus, Santa Claus und Weihnachtsmann sind ja verschiedene Figuren. Der Santa Claus mit roter Mütze ist erst in den 1930er Jahren entstanden.
Kabarettist Kai Magnus Sting über das Weihnachtsfest, seine Tante und das multikulturelle Ruhrgebiet.
Die Gesellschaft neigt seit Jahren dazu, alles und jeden zu befeiern. Gott scheint tatsächlich ein DJ zu sein.
Wie wird man eine Kultkneipe, so kultig, dass sich sogar Dortmunder auf die andere Seite der Stadt wagen?
Die Ruhrgebiets-Kabarettistin Lioba Albus über die Off-Theaterszene, etablierte Kulturbetriebe und ganz, ganz große Kunst.

Lohn der Angst
Intro – Nach der Arbeit
Klassenkampf von oben
Teil 1: Leitartikel – CDU und SPD wenden sich gemeinsam gegen arbeitende Menschen
„Je länger ein Arbeitstag dauert, desto unproduktiver wird er“
Teil 1: Interview – Gewerkschafter Stephan Krull über kürzere Arbeitszeiten und gesellschaftliche Teilhabe
Geschenkte Freizeit
Teil 1: Lokale Initiativen – Die Agentur Wake Up Communications Düsseldorf
Erst das Vergnügen
Teil 2: Leitartikel – Industriearbeit ist ein Auslaufmodell
„Das BGE würde eher schaden als nützen“
Teil 2: Interview – Philosoph und Ökonom Birger Priddat über die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens
Mehr als Existenzsicherung
Teil 2: Lokale Initiativen – Die Attac-AG „Genug für alle“ aus Bonn
Sanktionen schaffen keine Stellen
Teil 3: Leitartikel – Politik und Wirtschaft lassen Arbeitslose oft im Stich
„Eine gewisse Unsicherheit und Versagensängste“
Teil 3: Interview – Experte Matthias Auer über den Arbeitsmarkt für Jung-Akademiker
Der ganze Mensch
Teil 3: Lokale Initiativen – Die GESA Gruppe in Wuppertal hilft bei der Rückkehr ins Arbeitsleben
Vertrauen durch Bildung
Was tatsächlich gegen Arbeitslosigkeit hilft – Europa-Vorbild Dänemark
Kurz frei
Arbeit schläft nie. Auch ihre Jünger nicht – Glosse
Fehlbilanz
Intro – Mündig
Überwachen und Strafen
Teil 1: Leitartikel – Eine gesenkte Strafmündigkeit würde nicht zu mehr Sicherheit führen, sondern zu mehr Kindern und Jugendlichen im Knast.
„Kinder, die Probleme machen, haben in der Regel auch Probleme“
Teil 1: Interview – Kriminologin Nadine Bals über Jugendstrafrecht und Strafmündigkeit
Helfen statt strafen
Teil 1: Lokale Initiativen – Die Evangelische Jugendhilfe Bochum
Die unmögliche Schule
Teil 2: Leitartikel – Lernen und Lehren zwischen Takt und Freiheit
„Wirklich Interesse zeigen“
Teil 2: Interview – Pädagogin Inke Hummel über die Beziehung zwischen Jugendlichen und Erwachsenen
Freude am Lernen lernen
Teil 2: Lokale Initiativen – Der Verein In Via Köln und die Motivia-Werkstattschule
Jedem sein Kreuz
Teil 3: Leitartikel – Über Mündigkeit an der Wahlurne
„Wir empfehlen, das Wahlalter zu senken“
Teil 3: Interview – Demokratieexperte Jonathan Hoffmann über die Wahlbeteiligung von Jugendlichen
Was junge Menschen bewegt
Teil 3: Lokale Initiativen – Filmreihen von Jugendlichen im Medienprojekt Wuppertal
Machtinteresse
In Österreich wählen bereits 16-Jährige – Europa-Vorbild: Österreich
Die Reifeprüfung
Erst zornig, dann stur. Das Leben des Homo politicus – Glosse
Erschütternd normal
Intro – Gegenwehr