
Mein Leben, mein Ding
Frankreich 2024, Laufzeit: 99 Min., FSK 12
Regie: Sophie Fillières
Darsteller: Agnès Jaoui, Angelina Woreth, Édouard Sulpice
Tragikomödie und Fillières letzter Film
Wer bin ich?
„Mein Leben, mein Ding“ von Sophie Fillières
Barberie (Agnès Jaoui) war noch nie eine Barbie. Dass sie von allen so genannt wird, hat sie schon immer genervt. Jetzt, wo sie auf die 60 zugeht, Bauchspeck und Cellulitis inklusive, ärgert sie der Spitzname noch mehr. Sie hadert mit ihrem Körper, ihrem Leben und ihrer Rolle als Geschiedene. Weder bei ihren vielen Selbstgesprächen noch beim Therapeuten findet sie eine Antwort auf die Frage: Wer bin ich? Nach einem Nervenzusammenbruch landet sie in einer Klinik. Dort versucht sie herauszufinden, was sie vom restlichen Leben will.
Die Regisseurin Sophie Fillières schildert eine Midlife-Krise mit vielen autobiografischen Zügen in drei Akten – Komödie, Tragödie und Erleuchtung. Fillières starb, bevor der Film fertig gestellt war, hinterließ ihren Kindern aber genaue Anweisungen für die Postproduktion.

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