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Inherent Vice

Inherent Vice - Natürliche Mängel
USA 2014, Laufzeit: 142 Min., FSK 16
Regie: Paul Thomas Anderson
Darsteller: Joaquin Phoenix, Josh Brolin, Owen Wilson, Katherine Waterston, Reese Witherspoon, Benicio Del Toro, Jena Malone, Maya Rudolph, Martin Short
>> film.info/inherentvice/

Meine Meinung zu diesem Film

einfach Laufen lassen
72erbenz (4), 23.02.2015

Vielleicht sollte man sich nicht zu sehr bemühen, direkt hinter wer hat was gemacht, zu steigen.
Ich habe den Film irgendwann laufen gelassen und mich an den Charakteren und dem sehr sehenswerten Set erfreut und bin auf meine Kosten gekommen.
... Die haben eben Allesamt irgendwie mehr oder weniger einen am Helm.
Da scheint der Privatdedektiv anfänglich die größten Probleme zu haben, dabei
ist es am Ende er, der einigermaßen gerade aus läuft.

Ich werde ihn mir später im Heimkino noch mal geben.

..Bis später
René

Leicht bekiffter Hippie-Detektiv
woelffchen (578), 23.02.2015

Sicher kein leichter Fall, einen Roman von Th. Pynchon zu verfilmen. Ich habe noch keinen gelesen. Nach diesem Film von P.T. Anderson, der schon fantastische Filme (Magnolia ) inszeniert hat, werde ich auch bestimmt keinen von ihm lesen. Denn dieser Film, der nach dem wohl, so sagt man, zugänglichsten Roman von Pynchon gedreht wurde, hat mich weder begeistert noch irgendwie überzeugt. Wenn ich erst einen chaotischen Roman lesen muß, um den daran anschließenden Film einigermaßen zu verstehen und gut zu finden, dann kann man meinetwegen alle Kinos schließen. (Erfreulicherweise wird das nicht passieren). In diesem Film gibt es weder einen roten Faden zum Handlungsverständnis, noch wird irgendein Anspruch auf Logik erfüllt. Man sieht Puzzlesteine, die nicht passen und fragt sich, was das ganze soll.

Natürliche Längen
Das Auge (274), 20.02.2015

Die Überschrift führt ein wenig in die Irre, denn der Film ist insgesamt sehenswert. Dennoch hatte ich bei einigen Szenen den Eindruck, dass sie etwas zügiger auf den Punkt hätten kommen können. Allerdings hatte ich auch keinen Joint parat, denn die Entspanntheit kommt mit dem Kiffen, jedenfalls beim Hippie-Privatdetektiv. Die Story ist verschachtelt, aber mit Yoga, Tofu und Tiefenentspannung erschließt sich langsam das Panoptikum. Toller Phoenix, der aus der Asche seiner ungezählten Tüten als Wolfman-Lebowski-Belushi-Young-Cocker-Inkarnation aufsteigt und den Fall irgendwie löst.

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