Getrieben, einsam und verloren durchstreift Suter (Vinicio Marchioni) in seinem weißen Transporter die Schweiz, wenn er nicht gerade heimlich des Nachts Anna (Sabine Timoteo) beobachtet – eine vergleichbar unangepasste Frau, die gerade zurückgezogen ein großes Trauma zu bewältigen sucht. Als sie Suter bemerkt, gehen die beiden eine fragile Beziehung ein. Francesco Rizzis sehenswertes Liebesdrama „Cronofobia“ staubte beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis 2019 den Regie- und den Drehbuchpreis ab.
„Der Yukon ist ein gefährlicher Ort. Man weiß nie, was einen erwartet...“ Einer der bekanntesten Romane von Jack London wird erneut fürs Kino zubereitet: „Ruf der Wildnis“, die Geschichte des Hundes Buck, der dem heimeligen Kalifornien entrissen wird und fortan als Post-Schlittenhund in Alaska ran muss. Als sich Buck auch noch verletzt, gabelt ihn der eigenwillige John Thornton (überzeugend und ganz im Geiste seiner früheren Aussteigerrollen spielend: Harrison Ford) auf. Grundstein einer ungewöhnlichen Freundschaft. Chris Sanders hat Londons Roman angenehm zeitlos in Szene gesetzt.
Außerdem neu in den Ruhr-Kinos: Tim Dünschedes Krimi „Limbo“, Hlynur Palmasons Witwer-Drama „Weißer weißer Tag“, William Brent Bells Spukdrama „Brahms: The Boy 2“, Jeff Wadlows Horror-Reboot „Fantasy Island“ und Hanno Ollerdissens Hunde-Neustart „Lassie - Eine abenteuerliche Reise“.
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