Vor 100 Jahren verstarb der berühmte Schriftsteller Marcel Proust, der sich unter anderem durch seinen Roman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ für immer seinen Platz im literarischen Kanon erschrieben hat. Den Zeitpunkt hat Andreas Isenschmid, einer der bekanntesten deutschsprachigen Literaturkritiker, wohl gewählt, um sich mit dem Jüdischen in Prousts Werk auseinanderzusetzen: Er liest „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ als durch und durch jüdischen Roman, der – aufgerüttelt durch den Antisemitismus der Dreyfus-Affäre – Zeugnis einer niemals ganz gelingenden Assimilation in Frankreich ist.
Andreas Isenschmid: Der Elefant im Raum – Marcel Proust und das Jüdische | Di 22.11. 19.30 Uhr | Buchhandlung Proust Essen | www.buchhandlung-proust.de
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