Es war ein kalter Januar vor sieben Jahren, als eine Frau aus Großbritannien den Dubstep zurück in die düsteren Keller schickte, wo er hingehört: „Drop the other“ (2010), die Debut-Single von Emika war dunkel, aggressiv und widerspenstig – und gerade deshalb ein Song, der bis heute einen festen Platz in der Tracklist jedes Liebhabers elektronischer Musik verdient. Inzwischen ist Emikas Sound glatter, (noch) komplexer und immer noch spannend. Am Sonntag (15.1.) spielt die Wahlberlinerin nicht im Berghain, sondern in der Christuskriche – nicht am Rathaus, sondern am Platz des euopäischen Versprechens. Nach Bochum geholt wurde das Sound-Genie von den Underground-Archäologen von Urban Urtyp. Ein Pflichttermin, auch für alle, die immer noch glauben, elektronische Musik käme „aus der Konserve“ und sei nur Knöpfchen-Drückerei.
Urban Urtyp: Emika | So 15.1. 19 Uhr | Christuskirche, Bochum | www.urban-urtyp.de
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