Menschen, die auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung zu uns kommen, benötigen unseren Schutz und unsere Versorgung mit lebensnotwendigen Dingen. Auf lange Sicht ist aber darüber hinaus auch die Teilhabe an unserer Gesellschaft nötig, um Integration zu ermöglichen. Das kann über den Spracherwerb, Sport oder Sozialprogramme erfolgen, aber auch durch Teilhabe am kulturellen Leben.
Die Flüchtlingsthematik ist seit 2015 verstärkt mit zahlreichen Stücken auf den Bühnen im Ruhrgebiet und ganz Deutschland vertreten, nun sollen die Geflüchteten auch ein Teil des Publikums werden. Im Bochumer Prinz-Regent-Theater sind sie nicht nur generell, sondern insbesondere für die Vorstellungen von „Die Schöne und das Biest“ im November und Dezember willkommen.
Getreu dem aktuellen Spielzeitmotto WIR?, unter dem nach Möglichkeiten und Grenzen der Verantwortung des Einzelnen in unser immer mehr zersplitternden Gesellschaft gesucht wird, nimmt das Theater unter Leitung von Romy Schmidt seine integrative Verantwortung wahr: Für jede Vorstellung der Inszenierung von „Die Schöne und das Biest“ stellt das Theater unterstützt vom Freundeskreis des PRINZREGENTTTHEATERS e.V.ein Kontingent von 15 Freikarten für Geflüchtete zur Verfügung.
„Die Schöne und das Biest“ | R: Romy Schmidt | 25.11. (Vorpremiere), 30.11., 1./6./.7./21.12. 10 Uhr, 27.11, 17./18./23.12. 16 Uhr, 7.12. 19.30 Uhr, 18.12. 11 Uhr, 29.12. 17 Uhr | Nähere Infos & Ticketreservierungen unter 0234 / 77 11 17 oder www.prinzregenttheater.de
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