Das Original ist eine der letzten Heiligtümer der Kunst – handwerklich grandiose Fälscher wie Wolfgang Beltracchi stellen das in Frage. Im Gasometer Oberhausen sprechen der Fälscher und seine Frau mit Kunsthistoriker Phillip Reichlin.
Münster poetisch, schwerkraftlos, surreal: Flurstücke 015 ist eine urbane Theatererkundung, offen für alle, die noch experimentierfreudiger als 2011 ausfallen soll.
Die Fotos der World Press Photo Ausstellung im Dortmunder Depot überwältigen und faszinieren – so, dass man beinahe vergisst, dass ein Foto eher Symbol als Beweis ist.
Mit „The Great Democracy Show“ bietet das Theaterensemble Sir Gabriel Dellmann nicht nur eine Lehrstunde in Sachen Ideologiekritik – sondern vielmehr einen energischen Weckruf.
Beim „Cheers for Fears Festival“ im Theater Oberhausen vom 17.-21.6. stellen Studierende der szenischen Künste ihren Zugang zu darstellenden Kunstformen vor.
Klangmagie von der Renaissance bis zum 21. Jahrhundert in den Kölner romanischen Kirchen, das verspricht vom 17. bis 19. Juni der 27. Romanische Sommer, der sich auf die Suche nach Facetten des Glücks begibt.
In dem Dokumentarfilm, der am 19.6. gezeigt und besprochen wird, thematisiert Regisseur Süleyman Özdemir das Leben und Schreiben des türkischen Schriftstellers Kemal Yalçın und lässt Realität und Fiktion verschwimmen.
Ein zweites Mal soll am Sonntag in Köln-Mülheim beim Kulturfestival Birlikte ein Zeichen gesetzt werden „gegen Intoleranz und Fremdenhass, gegen religiösen und nationalistischen Terror jedweder Couleur und für eine offene und friedliche Stadtgesellschaft“.
In Bedburg-Hau steht ein Museums-Juwel. Von dort wiederum entführt derzeit die Künstlerin Lori Nix mit ihren Fotografien die Besucher an fiktive Orte.
Die Ruhrpoeten sind mit ihrer gerade erschienenen Anthologie „dicht!?“ seit dem 13.5. auf Lesetour unterwegs durchs Ruhrgebiet.

Zwei Highlander
Die Filmstarts der Woche
Kreislauf des Alltäglichen
Yuko Mohri, Ei Arakawa-Nash und die Sammlung von Inge Baecker im Kunstmuseum Bochum – kunst & gut 05/26
Globales Waldbaden
„Mythos Wald“ im Gasometer Oberhausen – Ruhrkunst 05/26
Im Doppelpack
Joana Mallwitz trifft Alice Sara Ott in Essen und Köln – Klassik an der Ruhr 05/26
Weitsicht bei Nacht
Pfingstoratorium „Die Sieben Gaben“ im Kölner Dom – Klassik am Rhein 05/26
Nomen est omen
„Die Namen“ von Florence Knapp – Literatur 05/26
Naturforscher im Alltag
„Kinderleichte Experimente für draußen“ von Christine Sinnwell-Backes u. Timo Backes – Vorlesung 05/26
Strukturen der Lebenswelt
Carl Grossberg im Wuppertaler Von der Heydt-Museum – Kunst in NRW 05/26
Geschenkte Freizeit
Teil 1: Lokale Initiativen – Die Agentur Wake Up Communications Düsseldorf
Schrott im Museum
Ausstellung über Abfallentsorgung im Dortmunder U – Ruhrkunst 05/26
Erfolge in dürren Zeiten
7. Circus Dance Festival in Köln – Tanz in NRW 05/26
Kurz frei
Arbeit schläft nie. Auch ihre Jünger nicht – Glosse
Liebe gegen Perfektion
Uraufführung von Sarah Nemtzovs Oper „Wir“ in Dortmund – Oper in NRW 05/26
„Zurücklehnen und staunen“
Kurator Christian Höher über „Origins – Die Schönheit des Lebens“ im Wuppertaler Visiodrom – Interview 05/26
„Je länger ein Arbeitstag dauert, desto unproduktiver wird er“
Teil 1: Interview – Gewerkschafter Stephan Krull über kürzere Arbeitszeiten und gesellschaftliche Teilhabe
Haare zu lang, Röcke zu kurz
„Swinging Cologne“ von Stefan Winges – Textwelten 05/26
Vertrauen durch Bildung
Was tatsächlich gegen Arbeitslosigkeit hilft – Europa-Vorbild Dänemark
Altes Thema neu erzählt
„Picture a day like this“ an der Oper Köln – Oper in NRW 05/26
Die kleinen Erfolge feiern
Brookln Dekker in Bochum – Musik 05/26
Kein schöner Zug
Holgers letzte Worte – 05/26
Klassenkampf von oben
Teil 1: Leitartikel – CDU und SPD wenden sich gemeinsam gegen arbeitende Menschen
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
„Kunst kann helfen, auf die Welt zu reagieren“
Intendant Olaf Kröck über die Ruhrfestspiele Recklinghausen 2026 – Premiere 05/26
Abstieg in die Fleischerei
„Faulender Mond“ am Essener Grillo-Theater – Prolog 05/26
„Lebensverläufe, die wenig Beachtung gefunden haben“
Kuratorin Meta Marina Beek über „Die Kids sind nicht Alright!“ im Bochumer MUT – Sammlung 05/26