Auf der Qualitätsskala der literarischen Genres rangierten die Western ganz unten. Selbst den Pornos wurde mitunter mehr künstlerische Substanz bescheinigt als den Trivial-Opern der Revolverhelden.
„Sein Stift und sein Herz“ über den Schriftsteller Kemal Yalçın ist eine ganz persönliche Dokumentation über Vertreibung und soziale Ausgrenzung von Minderheiten in der Türkei.
Die Kölner Popszene mit Parties wie dem Mash-Up im Subway ist derzeit ein Panorama der Welt. Auch das Beispiel der Folkband Bukahara zeigt, dass Pop immer dann am interessantesten ist, wenn er über den Tellerrand schaut.
Jede Revolution braucht ihre Hymnen – im Falle des bis heute andauernden ägyptischen Kampfes um Freiheit ist es Ramy Essam, der die Musik für den Tahrir-Platz machte. Am 21.6. ist er im Bahnhof Langendreer.
Der Franzose Daniel Buren zählt zu den herausragenden bildenden Künstlern der Gegenwart. Seine Installationen an der Kunsthalle und dem Festspielhaus Recklinghausen sind nur während der Ruhrfestspiele zu erleben.
Cowboy Romano und seine Band lieferten den idealen Soundtrack für Trinkgelage, Herzschmerz und lange Autofahrten.
Allein auf der Bühne und doch ein Spiegel der Welt: Das biennale Bonner Tanzsolofestival zeigt vom 12. bis 27. Juni Frauensoli aller Art als Gastspiele und Premieren. Geplant sind auch Open-Air-Vorstellungen.
Maja Beckmann und André Wülfing bildeten diesmal die Lesemannschaft der Ruhrpoeten und lasen in charmanter Atmosphäre aus der neuen Anthologie „dicht!?“.
11 Jahre nach dem Nagelbombenanschlag auf der Keupstraße setzt die Birlikte zum zweiten Mal erfolgreich ein Zeichen unter dem Motto „Zusammenstehen, Zusammenleben“.
Zum 12. Mal sind vom 25.-28.6. im Raffelbergpark Mülheim vielseitige Inszenierungen unter freiem Himmel zu sehen.

Zwei Highlander
Die Filmstarts der Woche
Kreislauf des Alltäglichen
Yuko Mohri, Ei Arakawa-Nash und die Sammlung von Inge Baecker im Kunstmuseum Bochum – kunst & gut 05/26
Globales Waldbaden
„Mythos Wald“ im Gasometer Oberhausen – Ruhrkunst 05/26
Im Doppelpack
Joana Mallwitz trifft Alice Sara Ott in Essen und Köln – Klassik an der Ruhr 05/26
Weitsicht bei Nacht
Pfingstoratorium „Die Sieben Gaben“ im Kölner Dom – Klassik am Rhein 05/26
Nomen est omen
„Die Namen“ von Florence Knapp – Literatur 05/26
Naturforscher im Alltag
„Kinderleichte Experimente für draußen“ von Christine Sinnwell-Backes u. Timo Backes – Vorlesung 05/26
Strukturen der Lebenswelt
Carl Grossberg im Wuppertaler Von der Heydt-Museum – Kunst in NRW 05/26
Geschenkte Freizeit
Teil 1: Lokale Initiativen – Die Agentur Wake Up Communications Düsseldorf
Schrott im Museum
Ausstellung über Abfallentsorgung im Dortmunder U – Ruhrkunst 05/26
Erfolge in dürren Zeiten
7. Circus Dance Festival in Köln – Tanz in NRW 05/26
Kurz frei
Arbeit schläft nie. Auch ihre Jünger nicht – Glosse
Liebe gegen Perfektion
Uraufführung von Sarah Nemtzovs Oper „Wir“ in Dortmund – Oper in NRW 05/26
„Zurücklehnen und staunen“
Kurator Christian Höher über „Origins – Die Schönheit des Lebens“ im Wuppertaler Visiodrom – Interview 05/26
„Je länger ein Arbeitstag dauert, desto unproduktiver wird er“
Teil 1: Interview – Gewerkschafter Stephan Krull über kürzere Arbeitszeiten und gesellschaftliche Teilhabe
Haare zu lang, Röcke zu kurz
„Swinging Cologne“ von Stefan Winges – Textwelten 05/26
Vertrauen durch Bildung
Was tatsächlich gegen Arbeitslosigkeit hilft – Europa-Vorbild Dänemark
Altes Thema neu erzählt
„Picture a day like this“ an der Oper Köln – Oper in NRW 05/26
Die kleinen Erfolge feiern
Brookln Dekker in Bochum – Musik 05/26
Kein schöner Zug
Holgers letzte Worte – 05/26
Klassenkampf von oben
Teil 1: Leitartikel – CDU und SPD wenden sich gemeinsam gegen arbeitende Menschen
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
„Kunst kann helfen, auf die Welt zu reagieren“
Intendant Olaf Kröck über die Ruhrfestspiele Recklinghausen 2026 – Premiere 05/26
Abstieg in die Fleischerei
„Faulender Mond“ am Essener Grillo-Theater – Prolog 05/26
„Lebensverläufe, die wenig Beachtung gefunden haben“
Kuratorin Meta Marina Beek über „Die Kids sind nicht Alright!“ im Bochumer MUT – Sammlung 05/26