Im Ruhrgebiet geht es wieder um die Kohle: Rund acht Stücke treten um den Mülheimer Theaterpreis an, damit sich ihre Autoren über ein beschauliches Preisgeld freuen können. Ihre Werke handeln von Fake-News, Wut, Faschismus in der Türkei, Nationalismus – aber auch von Glück.
Katastrophen begegnen uns täglich, es scheint kein Entkommen zu geben. Oder doch? Die „Europäische Gemeinschaft für kulturelle Angelegenheiten“ (kurz EGFKA) entwickelt mit einer Lecture Performance ein alternatives Szenario.
Die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano und „Microphone Mafia“ wehren sich mit antirassistischem Rap und alten Hymnen des Widerstands gegen eine erinnerungspolitische Wende.
Manche sind selbst im Underground Außenseiter, andere bleiben ihren traditionellen Gesängen und Klängen treu: Wir stellen die neuesten Veröffentlichungen von Mutter, Buzzcocks, Jarvis Cocker und Chilly Gonzales, Kind Ayisoba und Mokoomba vor.
Mit seiner elektrisch verstärkten anatolischen Klanglaute Bağlama reißt der Kölner Künstler Elektro Hafız musikalisch alle Mauern ein.
In seinem Stück „Schlaraffenland“ befasst sich Philipp Löhle mit Konsum und Globalisierung. Seine Dekonstruktion der angeblichen Wohlstandsgesellschaft feiert am 7. Juni bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen in deutscher Erstaufführung Premiere.
Der italienische Philosoph geht in seinen neuen Essays unter dem Titel „Die Erzählung und das Feuer“ den Geheimnissen der Literatur nach.
Was Ralph McTell in seinen Song „Streets of London“ packte, gibt es zum Glück auch immer mal im Kino zu sehen: die gern ignorierten Obdachlosen und Abgehängten.
Rund 300 Lichtkunst-Konzepte aus 40 Ländern wurden eingereicht. Das Lichtkunstzentrum Unna zeigt nach der Preisverleihung für fünf Monate die erst- bis drittplatzierten Werke, die vor Ort realisiert werden.
Mirjam Unger verfilmte Christine Nöstlingers autobiografischen Roman „Maikäfer, flieg!“ über die Nöte einer Familie im zerbombten, von Russen besetzten Wien im April 1945 aus der Sicht eines Kindes.

Am Wendepunkt
Die Filmstarts der Woche
Strukturen der Lebenswelt
Carl Grossberg im Wuppertaler Von der Heydt-Museum – Kunst in NRW 05/26
Geschenkte Freizeit
Teil 1: Lokale Initiativen – Die Agentur Wake Up Communications Düsseldorf
Schrott im Museum
Ausstellung über Abfallentsorgung im Dortmunder U – Ruhrkunst 05/26
Erfolge in dürren Zeiten
7. Circus Dance Festival in Köln – Tanz in NRW 05/26
Kurz frei
Arbeit schläft nie. Auch ihre Jünger nicht – Glosse
Liebe gegen Perfektion
Uraufführung von Sarah Nemtzovs Oper „Wir“ in Dortmund – Oper in NRW 05/26
„Zurücklehnen und staunen“
Kurator Christian Höher über „Origins – Die Schönheit des Lebens“ im Wuppertaler Visiodrom – Interview 05/26
„Je länger ein Arbeitstag dauert, desto unproduktiver wird er“
Teil 1: Interview – Gewerkschafter Stephan Krull über kürzere Arbeitszeiten und gesellschaftliche Teilhabe
Haare zu lang, Röcke zu kurz
„Swinging Cologne“ von Stefan Winges – Textwelten 05/26
Vertrauen durch Bildung
Was tatsächlich gegen Arbeitslosigkeit hilft – Europa-Vorbild Dänemark
Altes Thema neu erzählt
„Picture a day like this“ an der Oper Köln – Oper in NRW 05/26
Die kleinen Erfolge feiern
Brookln Dekker in Bochum – Musik 05/26
Kein schöner Zug
Holgers letzte Worte – 05/26
Klassenkampf von oben
Teil 1: Leitartikel – CDU und SPD wenden sich gemeinsam gegen arbeitende Menschen
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
„Kunst kann helfen, auf die Welt zu reagieren“
Intendant Olaf Kröck über die Ruhrfestspiele Recklinghausen 2026 – Premiere 05/26
Abstieg in die Fleischerei
„Faulender Mond“ am Essener Grillo-Theater – Prolog 05/26
„Lebensverläufe, die wenig Beachtung gefunden haben“
Kuratorin Meta Marina Beek über „Die Kids sind nicht Alright!“ im Bochumer MUT – Sammlung 05/26
Kino als Diskussionsraum
Wissenschaft, Klima und Gespräch – Vorspann 05/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Reise in die 20er
Pianist Olli Mustonen im VdH-Museum und in der Historischen Stadthalle – Musik 04/26
Meeresbewohner zum Anfassen
„Zusammenstecken und Entdecken: Meerestiere“ von Abigail Wheatley – Vorlesung 04/26
Der Plan des Bösen
„Freischütz“ an der Bonner Oper – Oper in NRW 04/26
Kein Märchen von übermorgen
„1984 – Dystopie 2.0“ am Düsseldorfer Central 1 – Prolog 04/26