Antikes Flair im ehemaligen Bergbaugebiet mit modernster Unterhaltung verbinden: Bei den Filmschauplätzen NRW steht am kommenden Samstag der Standort Gelsenkirchen auf dem Programm. Dort, wo einst auf der Zeche Nordstern Unmengen von Kohlestücken ihre Kilometer machten, erstreckt sich heute der Nordsternpark. Die grüne Lunge Gelsenkirchens soll zugleich zur Erholung und Abwechslung vom Stadttrubel dienen. Mitten drin findet sich das Amphitheater, das vor allem für in den Sommermonaten für Open-Air-Veranstaltungen genutzt wird. Am Samstag präsentiert die Filmstiftung NRW dort ein rundes Abendprogramm mit der Komödie „Up in the Air“.
George Clooney nutzt darin als dauerreisender Geschäftsmann Ryan Bingham alles an Charme und Schauspieltalent Verfügbare, um seinen Job zu erledigen. Der liegt darin, MitarbeiterInnen mitteilen zu müssen, dass sie gekündigt werden. Eine Kollegin, die ihm eines Tages zur Einarbeitung an die Seite gestellt wird, will schließlich seine eigene Entlassung beschleunigen. Damit ändert sich Binghams rastloses Dasein, er erkennt die Vorzüge eines Lebens jenseits von Hotels und Flugzeugen.
Zuvor wird als Kurzfilm „Der goldene Zweig“ gezeigt. Die Geschichte um David Gularski, der seinen Misserfolg bei Bewerbungen auf eine Verschwörung zurückführt, basiert auf einem Roman des Schriftstellers Salman Rushdie.
FilmSchauPlätze NRW in Gelsenkirchen | Sa 28.7. ab 20 Uhr | Amphitheater im Nordsternpark | fsp.filmundmedienstiftung.de
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

Zwei Highlander
Die Filmstarts der Woche
Der Tod am Anfang
„Radio and Juliet“ am Theater Dortmund – Tanz an der Ruhr 05/26
Schrecken aus Eis und Finsternis
Fidena in Bochum: Marionetten aus Eis gleiten auf Virginia Woolfs Wellen – Bühne 05/26
Audiovisueller Soundtrip
8. Festival Blaues Rauschen im Ruhrgebiet – Festival 05/26
Kreislauf des Alltäglichen
Yuko Mohri, Ei Arakawa-Nash und die Sammlung von Inge Baecker im Kunstmuseum Bochum – kunst & gut 05/26
Globales Waldbaden
„Mythos Wald“ im Gasometer Oberhausen – Ruhrkunst 05/26
Im Doppelpack
Joana Mallwitz trifft Alice Sara Ott in Essen und Köln – Klassik an der Ruhr 05/26
Weitsicht bei Nacht
Pfingstoratorium „Die Sieben Gaben“ im Kölner Dom – Klassik am Rhein 05/26
Nomen est omen
„Die Namen“ von Florence Knapp – Literatur 05/26
Naturforscher im Alltag
„Kinderleichte Experimente für draußen“ von Christine Sinnwell-Backes u. Timo Backes – Vorlesung 05/26
Strukturen der Lebenswelt
Carl Grossberg im Wuppertaler Von der Heydt-Museum – Kunst in NRW 05/26
Geschenkte Freizeit
Teil 1: Lokale Initiativen – Die Agentur Wake Up Communications Düsseldorf
Schrott im Museum
Ausstellung über Abfallentsorgung im Dortmunder U – Ruhrkunst 05/26
Erfolge in dürren Zeiten
7. Circus Dance Festival in Köln – Tanz in NRW 05/26
Kurz frei
Arbeit schläft nie. Auch ihre Jünger nicht – Glosse
Liebe gegen Perfektion
Uraufführung von Sarah Nemtzovs Oper „Wir“ in Dortmund – Oper in NRW 05/26
„Zurücklehnen und staunen“
Kurator Christian Höher über „Origins – Die Schönheit des Lebens“ im Wuppertaler Visiodrom – Interview 05/26
„Je länger ein Arbeitstag dauert, desto unproduktiver wird er“
Teil 1: Interview – Gewerkschafter Stephan Krull über kürzere Arbeitszeiten und gesellschaftliche Teilhabe
Haare zu lang, Röcke zu kurz
„Swinging Cologne“ von Stefan Winges – Textwelten 05/26
Altes Thema neu erzählt
„Picture a day like this“ an der Oper Köln – Oper in NRW 05/26
Vertrauen durch Bildung
Was tatsächlich gegen Arbeitslosigkeit hilft – Europa-Vorbild Dänemark
Die kleinen Erfolge feiern
Brookln Dekker in Bochum – Musik 05/26
Klassenkampf von oben
Teil 1: Leitartikel – CDU und SPD wenden sich gemeinsam gegen arbeitende Menschen
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
„Kunst kann helfen, auf die Welt zu reagieren“
Intendant Olaf Kröck über die Ruhrfestspiele Recklinghausen 2026 – Premiere 05/26