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Kino

A Star Is Born

Kinoprogramm | Essen | Lichtburg

Lichtburg
Kettwiger Straße 36
45127 Essen
Tel.: 0201 - 23 10 23

ÖPNV: Haltestelle Hirschlandplatz
PKW: Aral-Parkhaus Akazienallee

A Star Is Born

USA, 2018, 135 Min.
Regie: Bradley Cooper

Sonntag, 21.1014:15, 17:15, 20:15 (OmU)
Montag, 22.1014:15 (OmU), 17:15 (OmU), 20:15 (OmU)
Dienstag, 23.1014:15, 17:15, 20:15
Mittwoch, 24.1014:15, 17:15, 20:15

NEU Der Vorname

Deutschland, 2018, 91 Min.
Regie: Sönke Wortmann

Sonntag, 21.1015:30, 17:45, 20:00
Montag, 22.1015:30, 17:45, 20:00
Dienstag, 23.1015:30, 17:45, 20:00
Mittwoch, 24.1017:45, 20:00

Kinoportrait:

Kinoprogramm Essen.
Das Ruhrgebiets-Kinoprogramm von trailer hilft Ihnen, Film und Kino zu wählen. Aber wissen Sie, in welcher geschichtlichen Tradition sich Saal und Foyer befinden, die Sie gerade betreten? Diese Lücke schließen wir - und stellen Ihnen 'Ihr Kino' vor:

Lichtburg

Mitten in der Essener Innenstadt ist wohl eines der berühmtesten Kinos Deutschland zu finden: Die Lichtburg, die anmutet wie ein Opernhaus. Ein Besuch in der Lichtburg atmet Kinogeschichte. Zur Eröffnung 1928 spielte die größte Wurlitzer Kinoorgel Europas, die Verkehrslärm und Donner imitieren konnte und die die gezeigten Stummfilme begleitete. Das in den Kriegswirren 1943 teilzerstörte Kino wurde in den 50er Jahren im Stil der Zeit neu aufgebaut und beeindruckt bis heute durch seinen 1.250 Besucher fassenden, prachtvollen Zuschauersaal, der der größte Deutschlands ist. Kein Wunder, dass die Lichtburg bis heute als Premierenkino erster Güte gilt. Denn wo fühlt sich ein Kinobesuch noch so elegant an wie in dem ehrwürdigen, denkmalgeschützten Lichtspielhaus an der Kettwiger Straße? Wo in den 50er Jahren Romy Schneider über den roten Teppich flanierte, werden heute noch Premieren des deutschen Kinos gefeiert. Hier waren schon Wim Wenders, Pierce Brosnan, Dani Levy und viele andere zu Gast auf dem roten Teppich.

Nach Turbolenzen in den 90er Jahre, als sogar überlegt wurde anstelle der Lichtburg eine Einkaufspassage zu errichten, gelang es der heutigen Geschäftsführerin Marianne Menze mit Hilfe beherzter Bürgerinitiativen und zahlloser Unterschriftenaktionen das Kino zu erhalten und eine umfassende Sanierung durchzusetzen. Seit 2003 glänzt die Lichtburg nun wieder bis ins kleinste Detail restauriert und mit neuster Kino- und Bühnentechnik. Im selben Jahr ist auch ein zweiter Saal hinzugekommen. Das SABU, ein kleiner, gemütlicher Saal im Untergeschoss, der mit seinen 150 Plätzen nach dem indischen Schauspieler benannt wurde, der in ersten Dschungelbuchverfilmung den Mowgli spielte.

In den beiden Sälen der Lichtburg läuft ein vielseitiges Filmprogramm. Von aktuellen Blockbustern über Arthouse bis hin zu vielen Sonderveranstaltungen wird im Spielbetrieb einiges geboten. In Zusammenarbeit mit den Essenern Filmkunsttheatern trägt das beliebte Premierenkino die Eröffnung des jährlichen „Festivals der russischem Kultur“ aus und den Abschluss der „Kinderfilmtage“. Alle zwei Wochen bietet die Lichtburg Seniorenkino mit einem festen Programm an. Hier laufen vorzugsweise Previews, aber manchmal auch alte Perlen vergangener Zeiten. Und jede Woche gibt es Jazzsessions in der Jazzbar.

Besonders hervorzuheben sind aber die zahlreichen Liveveranstaltungen für die das elegante Kino mit seinem großen Bühnengraben und seiner großen Bühne geradezu prädestiniert ist. Hier spielten schon Bap und Sigur Rós Konzerte. Hier geben sich Comedians und Kabarettisten wie Hagen Rether, Kurt Krömer, Volker Pispers oder Marc-Uwe Kling die Klinke in die Hand. Aber auch Theater und Opernliveübertragungen sind zu bestaunen. Neben dem aktuellen Kinoprogramm knüpft die Lichtburg damit wieder an die goldenen Anfänge des Kinos in den 20er Jahren an. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass die Lichtburg auch nach 85 Jahren immer noch da ist. Als Zeugnis der schillernden Kinos vergangener Tage und als Ort der Kultur ist sie ein so wichtiges Erbe der Essener Stadtgeschichte und der Geschichte des Kinos und des Films in ganz Deutschland. (Redaktion trailer-ruhr.de)

Theaterleiter Bernhard Wilmer, Foto: Julian Scholten

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